Ein Leser aus Nordhausen-Ost kritisiert den Zustand der Grünflächen in einem Baugebiet des Stadtteils. Wir haben bei der Stadtverwaltung nachgefragt...
Über den umgemähten Rasen im den Wohngebiet in Nordhausen-Ost ärgert sich der Leser. Der Name ist der Redaktion bekannt. (Foto: Leser/privat)Der Leser schreibt, es sei zwar schön zu sehen, wie in Alt-Ost Wiesen, Bäume und Büsche gepflegt und gemäht würden. Auf der anderen Straßenseite im Baugebiet passiere dagegen nichts. Weder würden die Bäume in einen sicheren Zustand gebracht, noch herrsche Ordnung im Bereich des Rössingsbachs. Zudem stehe das Gras auf den Wiesen inzwischen fast einen Meter hoch. Der Leser fragt deshalb, wofür die Grundsteuern verwendet werden, die in dem Gebiet eingenommen werden.
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Die Stadt Nordhausen weist den Vorwurf einer ungleichen Pflege zurück. Grundsätzlich werde bei der Grünpflege nicht zwischen Neu- und Alt-Ost unterschieden. Der gesamte Stadtteil sei an eine Pflegefirma vergeben und unterliege denselben Pflegeintervallen. Dass manche Flächen gepflegter wirken, könne auch daran liegen, dass Wohnungsunternehmen wie SWG oder WBG unabhängig von der Stadt eigene Flächen unterhalten.
Nach Angaben der Stadt werden im gesamten Stadtgebiet rund 160 Hektar Grünflächen nach festgelegten Pflegekategorien bewirtschaftet. Intensive Rasenmahd erfolge in der Regel fünf- bis sechsmal pro Jahr. Witterungsbedingungen hätten in diesem Jahr jedoch zu Verzögerungen geführt, da viele Flächen wegen des nassen Wetters nicht befahren werden konnten. Die ausstehenden Arbeiten würden nun schrittweise nachgeholt.
Hier noch ein weiteres Beispiel. (Foto: Leser/privat)Einige Wiesenflächen würden zudem bewusst extensiv gepflegt und deshalb nur zweimal jährlich gemäht. Ziel sei die Förderung der Biodiversität sowie der Schutz von Insekten und Blühpflanzen. Auch der Grünstreifen in der Leimbacher Straße werde bei der ersten Mahd absichtlich ausgespart, damit sich dortige Narzissenbestände regenerieren können.
Die Stadt betont außerdem, dass von hochwachsendem Gras auf öffentlichen Grünflächen grundsätzlich keine Gefahr ausgehe. Sichtachsen und Kreuzungsbereiche würden im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht freigeschnitten. Auch der öffentliche Baumbestand werde regelmäßig kontrolliert und gepflegt.
Zu den Einnahmen aus der Grundsteuer erklärt die Stadt, dass diese in den Gesamthaushalt Nordhausens fließen. Eine direkte Zweckbindung ausschließlich für die Grünpflege gebe es nicht. Die Finanzierung erfolge über die im Haushalt bereitgestellten Mittel sowie eigenes Personal.
Auch entlang des Rössingsbachs würden nach Angaben der Verwaltung regelmäßig Baumpflegearbeiten durchgeführt. Diese dienten vor allem der Verkehrssicherung. Gleichzeitig werde die Entwicklung des im Bebauungsplan vorgesehenen Feldgehölzstreifens berücksichtigt.
Die Aussage "Die Sichtachsen der Kreuzungen
sind freigeschnitten"ist falsch!
Siehe:Leimbacher Straße Richtung Leimbach,
fast keine Sicht auf den vorfahrtsberechtigten
von der Bielener Straße.
....von der Stadt. Das Ufer des Baches sieht wie im tiefsten Mittelalter, mit Müll gefüllt, und die Bäume und Sträucher seit Jahren nicht geschnitten. Zum Thema Blühwiese , da sehe ich nicht eine einzige auf den Bildern, nur hohes Grün und Unkraut bis auf den Weg. Liebe Stadtväter und Stadtfrauen vielleicht wäre es angebracht sich mal aus der Komfortzone des Rathauses an Luft zu begeben und das Gespräch mit den Anwohnern zu suchen. Passend zum Artikel und täglich, ahhh jährlich grüßt das Murmeltier.
Jedes Grundstück hat mindestens einen Mäher. Und wie viele Grundstücke sind es in Neu-Ost? (nennt Ihr Euch wirklich so?)
Wenn die Stadt nicht hinterher kommt, steht es doch jedem Anwohner frei, auch mal vor seinem Zaun für Ordnung zu sorgen. Soll Gegenden geben da fühlen sich die Bewohner auch für das Gemeinschaftsland drumherum verantwortlich… Bilde mir ein, das auch in der DDR die Leute selbst aktiv wurden…
Warum wird immer nur geschimpft und stur darauf gepocht, dass man ja schließlich für diese Leistungen bezahlt hätte…?
Aber über hohes Gras freuen sich dann bestimmt auch irgendwelche Tiere. Also mir ists egal…
.... evtl sollte man einfach die Finger still halten, wenn man nicht in der Materie ist. Erstens, wurde es uns verboten selbst Hand anzulegen, zweitens, wohin mit der Masse an Schnittgut, drittens ist es ein versicherungstechnisches Problem und und und. Das Thema Zusammenhalt in der DDR ist ein ganz anderes Thema, denn heute ist jeder sein Teufel und umgekehrt. Ich einschließlich meines Nachbarn, haben des öfteren Wege von Glas und sonstigen Unrat befreit und den anfallenden Müll in der privaten Tonne entsorgt. Und jetzt die @tofa...
egal ob man öffentlich Flächen privat bearbeiten darf oder nicht, wird sicher kein privater Rasenmäher gegen über 50 cm hohen Rasen ankommen.
Da braucht es schon einen Balkenmäher.
Ansonsten sieht es auf den Bilder doch noch gut aus. Da geht noch viel mehr, bis man kaum noch durchkommt, weil sich alles auf den Gehweg neigt.
Und ganz ehrlich, so wie die Vegetation momentan explodiert, kommen die von der Stadt beauftragten Firmen sowieso nicht hinterher.
Das ist wie im Winter mit dem Räumdienst bei starken Schneefall.
Da gibt es in Ost ganz andere Probleme als hoher Wildwuchs...