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Mi, 11:46 Uhr
15.04.2026
Nachgefragt

Glasfaserausbau schreitet voran

Bis zum Jahresende soll der von Bund und Land geförderte Breitbandausbau im Landkreis Nordhausen vollständig abgeschlossen sein. Derzeit verlegt die Telekom als beauftragtes Unternehmen Glasfaser beispielsweise in der Stadt Nordhausen, auch in den anderen Kommunen des Fördergebiets laufen derzeit die Ausbauarbeiten...

Glasfaser (Symbolbild) (Foto: Tim Westerhoff auf Pixabay) Glasfaser (Symbolbild) (Foto: Tim Westerhoff auf Pixabay)
Über den aktuellen Stand informierte sich Landrat Matthias Jendricke gemeinsam mit dem Breitbandpaten des Landkreises Ricardo Droescher bei den verantwortlichen Telekomvertretern Harald Ehl und Roman Gebhardt. Im Landkreis Nordhausen sind derzeit rund 17.300 Haushalte und Unternehmensstandorte mit leistungsstarker Glasfaser versorgt. Neben dem geförderten Ausbau will die Telekom weitere 8.800 Haushalte in Kürze im Rahmen des laufenden eigenwirtschaftlichen Ausbaus erschließen. Darüber hinaus sieht die langfristige Ausbauplanung vor, bis 2028 weitere rund 4.500 Haushalte und Unternehmensstandorte anzubinden.

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Im landesweiten Vergleich steht der Landkreis Nordhausen damit gut da: Laut Auskunft der Landesentwicklungsgesellschaft liegt die Glasfaserquote im Landkreis Nordhausen über alle Anbieter hinweg bei 39 Prozent (Stand Dezember 2025). Der Durchschnitt aller Landkreise liegt bei gut 22 Prozent. Damit gehört Nordhausen zu den Vorreitern beim Glasfaserausbau im Freistaat Thüringen.

„Es ist wichtig, dass auch Menschen und Unternehmen außerhalb von Ballungsräumen eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur erhalten“, sagt Landrat Matthias Jendricke. „Wir wollen die Wirtschaft und Einwohner gerade im ländlichen Raum besser versorgen. Damit der Ausbau aber noch schneller vorankommt, müssen wir Verfahren vereinfachen, Bürokratie abbauen und Genehmigungen beschleunigen.“

Ein zentrales Thema des Austauschs war jedoch auch die tatsächliche Nutzung der bereits ausgebauten Infrastruktur. Denn aktuell ist nur jeder fünfte Haushalt schon auf einen Glasfaseranschluss umgestiegen. Landkreis und Telekom wollen daher gemeinsam Maßnahmen ergreifen, um die Akzeptanz und die Zahl der Glasfaseranschlüsse weiter zu steigern. „Jetzt kommt es auf die Menschen vor Ort an: Wer die Möglichkeit hat, sollte den Schritt gehen und auf Glasfaser umsteigen. Ein Glasfaseranschluss steigert den Wert einer Immobilie, eine schnelle Internetanbindung ist ein wichtiger Standortfaktor“, betont Matthias Jendricke.

Mit dem weiteren Ausbau stärken Landkreis und Telekom gemeinsam die digitale Infrastruktur der Region – für leistungsfähige Unternehmen, moderne Arbeitsplätze und eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge. Einwohner werden gebeten, ihren Glasfaserbedarf zu melden und die verfügbaren Möglichkeiten auch zu nutzen. Weitere Informationen sind unter http://www.telekom.de/glasfaser abrufbar.
Autor: red

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