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Do, 10:44 Uhr
07.05.2026
Fußball

Seeland verlässt Wacker

Mit großem Bedauern gibt der Nordhäuser Fußballverein Wacker 90 heute eine weitere Verabschiedung bekannt, nach Trainer Stefan Wilke verlässt auch Philipp Seeland den Verein und wird Wacker ab Juli nicht mehr zur Verfügung stehen...

Seit 11 Jahren war Seeland ein prägender Teil des Vereinslebens, teilt Vorstandsmitglied Michael Liedke mit, in guten wie in schwierigen Zeiten habe er stets bedingungslos zu Wacker gestanden und Verantwortung übernommen, wenn sie gebraucht wurde.

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"Kaum jemand hat unseren Verein in den vergangenen Jahren so vielseitig geprägt wie er. Ob als Trainer der 1. Herrenmannschaft, in der sportlichen Leitung, als engagierter Bambinitrainer oder in der Geschäftsstelle – Philipp hat nahezu jede Aufgabe mit Herzblut, Leidenschaft und großem Einsatz ausgefüllt. Sein Engagement ging dabei weit über das Übliche hinaus und war für unseren Verein von unschätzbarem Wert.", teilt Liedke mit, sein Abschied hinterlasse nicht nur eine fachliche, sondern vor allem auch eine menschliche Lücke. "Wir sind Philipp zu großem Dank verpflichtet und werden ihm stets mit Respekt und Anerkennung begegnen. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm von Herzen nur das Beste – sowohl sportlich als auch privat."

Phillip Seeland verlässt nach 11 Jahren Wacker 90 (Foto: FSV Wacker 90 Nordhausen) Phillip Seeland verlässt nach 11 Jahren Wacker 90 (Foto: FSV Wacker 90 Nordhausen)

Auch Seeland äußert sich zu seiner Entscheidung, für ihn gehe "eine unfassbare schöne und prägende Zeit" nach 11 Jahren zu Ende, er freue sich aber auch, mehr Zeit für die Familie zu haben. "Ich bin dem Verein sehr dankbar für die vielen Jahre und habe in diesem Zeitraum viele tolle Menschen kennengelernt. Ich wünsche unserem Verein und allen dazugehörigen in der Zukunft nur das Beste und bin überzeugt davon das es schon bald wieder sportlich erfolgreicher werden wird. In den letzten Wochen werde ich alles dafür geben, die Thüringenliga zu halten und freue mich schon darauf Wacker im neuen Stadion dann als Zuschauer spielen zu sehen!"

Wie und ob die Lücke, die Seeland hinterlässt, gefüllt werden soll, lässt der Verein in seiner Pressemitteilung offen.
Autor: red

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Kommentare
Blue
07.05.2026, 12:38 Uhr
Toll
Das alle die was die letzten Jahre zu sagen hatten das sinkende Schiff verlassen! Aber es kann ja nur besser werden als mit dem letzten Präsidenten und Präsidium! Alles runter gewirtschaftet. Keine Öffentliche Arbeit und keine Kritische Fragen durfte es geben! Ich hoffe und wünsche mir das mit den neuen Präsidium wieder bessere Zeiten kommen
Hayden 69
07.05.2026, 12:49 Uhr
Wacker
... wie heißt es so schön, die "Ratten" verlassen das sinkende Schiff 🤔
Herr Schröder
07.05.2026, 14:04 Uhr
Hauptsache
Es findet sich schnell jemand der den Karren aus dem Dreck zieht
Alex Gösel
07.05.2026, 14:15 Uhr
Wacker
ein Verein schafft sich ab. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen außer: Schade dass für den Stadionumbau soviel Geld verschwendet wird. Wäre woanders besser angelegt gewesen, beispielsweise in den Schulen!

Liquidiert endlich diesen überflüssigen Verein!
Kritiker2010
07.05.2026, 14:17 Uhr
Wackers Zukunft: Rasenteppich auf dem Balkon
Nachdem es ja nun für Wacker seit Jahren konsequent bergab geht, verlassen offenbar immer mehr wichtige Köpfe und Füße den sinkenden Kahn.

Daher möchte ich meine Empfehlung noch einmal unterstreichen: Minigolf wäre eine friedliche Alternative mit realistischen Chancen sogar im Wettbewerb. Nicht, dass ich selbst diese Sportart praktizieren würde. Aber der Gedanke an eine ruhige und zivilisierte Nutzung des neuen Stadions bereitet mir doch eine gewisse Wonne.

Derweil können sich Fans und aktive Mitglieder auch selbst versuchen. Rasenteppich gibt's für ein paar Euro im Baumarkt, Schläger und Bälle als Paket online oder im Sportfachhandel. Und sicher kann man den Wacker-Schal auch beim Putten auf dem heimischen Balkon oder im Schrebergarten tragen.
Sachlich
07.05.2026, 15:57 Uhr
Derzeitige Situation
Sollten alle die mit dem Nordhäuser Fußball verbunden sind oder waren Sachlich und Fair bewerten. Die derzeitigen Vorgänge innerhalb des Vereins insbesondere im Vorstand und Trainerbereich führen den Abstieg immer näher. Wenn ein Herr Wilke als verantwortlicher Trainer seit mehreren Wochen mit dem neuen Verein verhandelt und auch unterschrieben hat, und ein Herr Seeland mit 36 Jahren in der Blüte seines Lebens steht aber beide genannten mit Herz am Verein hängen dann spielen sicher in der Summe weitere Faktoren eine Rolle diese Schritte zu gehen. Auch der ältesten Rat sollte nicht nur Zuschauer sein und seine Erfahrungen mit einbringen. Ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen ist schwierig und teilweise auch undankbar aber man soll seine Vorhaben und Versprechen auch umsetzen und ein muss ist oberste Priorität mit seinen Fans ehrlich, sachlich und fair kommunizieren.
Relly8015
11.05.2026, 13:53 Uhr
Sachlich bleiben!
Der Präsident hat den Verein durch das Insolvenzverfahren gebracht und stabilisiert. Danach sind die Sponsoren reihenweise abgesprungen, statt zum Verein zu stehen. Und trotz mehrfach ausgezeichneter Jugendarbeit lässt die Stadt Wacker weiter hängen und fördert lieber die Vereine mit der besseren Lobby.

Statt nur zu meckern und das sinkende Schiff zu verlassen, sollten endlich welche kommen und Verantwortung übernehmen. Meckern kann jeder.

Hoffentlich bringt das neue Präsidium echten Schwung. Wacker!
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