Sa, 17:54 Uhr
09.05.2026
ANTON ADLERAUGE FREUT SICH:
Ab 18.Mai Mittagstisch im Fürstenhof
Es war an einem Sonntag. Ein alter Schulfreund hatte sich angesagt. Mit seiner Frau wollte er kommen. Wir hatten uns jahrelang nicht mehr gesehen. So gegen zwölf Uhr wollte er am Bahnhof sein. Bestelle im ersten Haus der Stadt einen Mittagstisch für vier Personen, bat er mich...
Blick zum Fürstenhof (Foto: Anton Adlerauge)
Nordhausen. Das erste Haus am Platz ist für mich das vier-Sterne-Hotel Fürstenhof. Dort wollte ich Plätze bestellen. Die Enttäuschung vor Ort: Wir haben keinen Mittagstisch, meinte die junge Kellnerin. Warum denn das? Die Antwort: Keinen Bedarf.
Mein Weg führte mich zum indischen Spezialitäten-Restaurant Sadhu neben dem Zorgeufer in der Bahnhofstraße. Dort erlebte ich das Gegenteil: Haben sie bestellt?, wollte man dort wissen. Das hatte ich nicht. Leider waren keine Plätze mehr für vier Personen zu haben. Ich sollte doch das nächste Mal diese vorbestellen, gab mir der Mann auf den Weg.
Das vietnamesische Restaurant & Sushi-Bar kam mir in den Sinn. Die Zeit drängte. Zurück zum Bahnhof. Wie bei Sadhu auch dort die Frage. Haben sie bestellt? Hatte ich nicht, dennoch Glück, gerade noch einen Tisch mit vier Personen zu erhalten.
Pünktlich traf mein Schulfreund mit seiner Gattin ein. Wir lagen uns in den Armen. Er erblickte den Fürstenhof. Das Hotel dort macht was her. Komm, dort gehen wir speisen, lud er ein. Ich musste ihn enttäuschen. Nachdem er von meinen Erlebnissen erfahren hatte, schüttelte er nur mit dem Kopf, konnte nicht begreifen, warum ein so schönes sternenreiches Hotel keinen Mittagstisch anbot. Wir speisten bei Sushi. Und waren zufrieden.
Für morgen erwarte ich wieder Gäste. Mein erster Gedanke: Gleich zum Inder Plätze bestellen. Der Weg führte mich am Fürstenhof vorbei. Frühstückszeit. Das Restaurant war gut besetzt. Frühstücken lässt es sich im Fürstenhof gut, weiß ich aus Erfahrung. Warum nicht auch am Mittag? Das wollte ich genau wissen.
Als ob die freundliche blonde Dame am Tresen meine Gedanken erraten hätte: Freundlich lächelnd kam sie mir entgegen. Und verkündete für mich völlig überraschend eine Neuigkeit: Wenn sie bei uns auch mittags speisen möchten, dann könne sie das ab 18. Mai tun.
Welch eine Freude. Die Frage sei erlaubt: War das nicht schon eher möglich? Warum ließ sich der Fürstenhof über eine so lange Zeit von anderen Restaurants in den Schatten stellen?
Anton Adlerauge
Autor: psg
Blick zum Fürstenhof (Foto: Anton Adlerauge)
Nordhausen. Das erste Haus am Platz ist für mich das vier-Sterne-Hotel Fürstenhof. Dort wollte ich Plätze bestellen. Die Enttäuschung vor Ort: Wir haben keinen Mittagstisch, meinte die junge Kellnerin. Warum denn das? Die Antwort: Keinen Bedarf.
Mein Weg führte mich zum indischen Spezialitäten-Restaurant Sadhu neben dem Zorgeufer in der Bahnhofstraße. Dort erlebte ich das Gegenteil: Haben sie bestellt?, wollte man dort wissen. Das hatte ich nicht. Leider waren keine Plätze mehr für vier Personen zu haben. Ich sollte doch das nächste Mal diese vorbestellen, gab mir der Mann auf den Weg.
Das vietnamesische Restaurant & Sushi-Bar kam mir in den Sinn. Die Zeit drängte. Zurück zum Bahnhof. Wie bei Sadhu auch dort die Frage. Haben sie bestellt? Hatte ich nicht, dennoch Glück, gerade noch einen Tisch mit vier Personen zu erhalten.
Pünktlich traf mein Schulfreund mit seiner Gattin ein. Wir lagen uns in den Armen. Er erblickte den Fürstenhof. Das Hotel dort macht was her. Komm, dort gehen wir speisen, lud er ein. Ich musste ihn enttäuschen. Nachdem er von meinen Erlebnissen erfahren hatte, schüttelte er nur mit dem Kopf, konnte nicht begreifen, warum ein so schönes sternenreiches Hotel keinen Mittagstisch anbot. Wir speisten bei Sushi. Und waren zufrieden.
Für morgen erwarte ich wieder Gäste. Mein erster Gedanke: Gleich zum Inder Plätze bestellen. Der Weg führte mich am Fürstenhof vorbei. Frühstückszeit. Das Restaurant war gut besetzt. Frühstücken lässt es sich im Fürstenhof gut, weiß ich aus Erfahrung. Warum nicht auch am Mittag? Das wollte ich genau wissen.
Als ob die freundliche blonde Dame am Tresen meine Gedanken erraten hätte: Freundlich lächelnd kam sie mir entgegen. Und verkündete für mich völlig überraschend eine Neuigkeit: Wenn sie bei uns auch mittags speisen möchten, dann könne sie das ab 18. Mai tun.
Welch eine Freude. Die Frage sei erlaubt: War das nicht schon eher möglich? Warum ließ sich der Fürstenhof über eine so lange Zeit von anderen Restaurants in den Schatten stellen?
Anton Adlerauge

