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Sa, 13:00 Uhr
16.05.2026
Harzblick-Wandermarathon am 13. Juni

Ellrich erwartet knapp 600 Wanderer

Der vierte Harzblick-Wandermarathon am 13. Juni ist bereits ausgebucht: 570 Wanderer aus ganz Deutschland stürmen nach Ellrich. Drei anspruchsvolle Strecken mit bis zu 900 Höhenmetern warten auf die Teilnehmer...

Matthias und Kerstin Kresel sowie die Geschwister Thomas Schröder und Beate Dietrich (v.l.n.r.) organisieren den Wandermarathon in Ellrich.  (Foto: ssc) Matthias und Kerstin Kresel sowie die Geschwister Thomas Schröder und Beate Dietrich (v.l.n.r.) organisieren den Wandermarathon in Ellrich. (Foto: ssc)
Es gibt eine gute Nachricht: In diesem Jahr wird es den vierten Harzblick-Wandermarathon geben. Die schlechte Nachricht: Für das Wanderevent am 13. Juni kann man sich nicht mehr anmelden. „Wir haben 570 Anmeldungen und sind damit ausgebucht“, sagt Thomas Schröder vom Organisationsteam. Die Anmeldungen kommen aus ganz Deutschland. „Das zeigt, dass wir mit der Veranstaltung auch viele Menschen in die Region holen“, sagt seine Schwester Beate Dietrich. Die beiden organisieren das größte Wanderevent im Landkreis Nordhausen gemeinsam mit Matthias und Kerstin Kresel.
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Die vier führen damit das fort, was der frühere Ellricher Pfarrer Jochen Lenz einst zum Reformationsjubiläum 2017 ins Leben gerufen hatte: Die Wanderveranstaltung fand erst in Großwechsungen statt und seit 2022 nun aller zwei Jahre in Ellrich. „Wir haben von Jochen viel gelernt“, sagt Thomas Schröder. Natürlich stemmen die vier das Großevent nicht allein: „Der Kreissportbund, der Kirchenkreis, die Bergwacht und alle Vereine in Ellrich unterstützen uns direkt oder indirekt an diesem Tag“, so Schröder.

Im Schatten der neuen Türme der Johanniskirche startet am 13. Juni der Wandermarathon in Ellrich.  (Foto: ssc) Im Schatten der neuen Türme der Johanniskirche startet am 13. Juni der Wandermarathon in Ellrich. (Foto: ssc) Die Organisatoren haben die Teilnehmerzahl bewusst auf 600 begrenzt. Der Grund: An den Verpflegungsständen soll es nicht zu langen Wartezeiten kommen. Mit knapp 600 Wanderern, sei das noch zu gewährleisten. Insgesamt gibt es sechs Stationen entlang der Strecken. Dort werden Getränke, Obst und Energieriegel angeboten, engagieren sich viele Freiwillige. Auch die Ausgabe der Startunterlagen sowie die Versorgung der Wanderer am Veranstaltungstag benötigen viele helfende Hände.

Drei unterschiedlich lange Routen
Es gibt wieder drei unterschiedlich lange Wanderstrecken: den 42 Kilometer langen Marathon, den 24 Kilometer langen Halbmarathon sowie die zehn Kilometer lange Familienwanderung. Letztere ist doppelt so lang wie vor zwei Jahren. Man habe damit auf den Wunsch vieler Wanderer reagiert, denen die fünf Kilometer zu kurz waren. Alle Strecken haben Start und Ziel wieder auf dem Ellricher Marktplatz. Dort findet zeitgleich auch das Stadt- und Feuerwehrfest statt.

Neu ist in diesem Jahr erstmals eine Zeitmessung per Transponder. Das war bereits bei der letzten Veranstaltung vor zwei Jahren der Wunsch vieler Wanderer. Nun wird dies umgesetzt, auch wenn es sich weiterhin um eine reine Freizeitveranstaltung handelt und die Ergebnisse in keine größeren Wettbewerbe einfließen. Im Ziel erhält dennoch jeder Teilnehmer eine Holz-Medaille. Der Prototyp wurde von Matthias Kresel gefertigt.

Neu ist außerdem die Streckenführung des Marathons. Führte die Strecke vor zwei Jahren noch über Sachsen-Anhalt bis nach Benneckenstein und Walkenried in Niedersachsen, verläuft sie in diesem Jahr ausschließlich rund um die Einheitsgemeinde Ellrich.

Bis zu 900 Höhenmeter
Und wer bereits beim letzten Mal mitgelaufen ist, weiß: Die Touren haben es in sich. Wer den Marathon unter die Wanderschuhe nimmt, muss rund 900 Höhenmeter überwinden. Beim Halbmarathon sind es 480 Höhenmeter, bei der Familienwanderung etwa 140 Höhenmeter. Die Wege führen überwiegend durch Wälder und über Wiesen, meist auf breiten Wegen, teilweise aber auch über schmale Pfade. Es gibt mitunter steile Anstiege.

Kreissportkoordinator Werner Hütcher nennt den Harzblick-Wandermarathon inzwischen in einem Atemzug mit den großen Volksläufen der Region. Und er würde sich wünschen, dass dieser jedes Jahr und nicht nur alle zwei Jahre stattfindet. „Doch das schaffen wir organisatorisch nicht“, sagt Schröder.

Landrat Matthias Jendricke (SPD) übernimmt erneut die Schirmherrschaft. Er zeigt sich beeindruckt vom Engagement rund um die Veranstaltung und hat nur einen Verbesserungsvorschlag: „In zwei Jahren sollte eine Tour auch nach Rothesütte und zum Hex führen.“ Dann wären alle Ellricher Ortsteile an das Wanderevent angeschlossen.

Und für all die, die jetzt am 13. Juni noch gern mitgewandert wären. "Die müssen sich leider gedulden. In zwei Jahren gibt es aber eine neue Chance", so Schröder.
Susanne Schedwill
Autor: ssc

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