Mi, 09:41 Uhr
20.05.2026
Loh-Orchester lädt zum 3. Schlosskonzert
Barock trifft Tango
Das 3. Schlosskonzert des Loh-Orchesters Sondershausen verspricht ein kontrastreiches Musikerlebnis zwischen barocker Klangkunst und argentinischem Tango...
Sophia Dobra steht im Mittelpunkt des Konzertes. (Foto: Marco Kneise)
Unter dem Titel Barock meets Piazzolla treffen Werke von Heinrich Ignaz Franz von Biber, Wilhelm Friedemann Bach, Henry Purcell und Jean-Philippe Rameau auf den unverwechselbaren Tango Nuevo von Astor Piazzolla. Besonders ist das Konzert auch aus einem weiteren Grund: Es ist der letzte Auftritt von Generalmusikdirektor Gábor Hontvári in dieser Funktion am Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen. Als Solistin ist die stellvertretende Konzertmeisterin des Loh-Orchesters, Sophia Dobra, an der Violine zu erleben.
Heinrich Ignaz Franz von Bibers Battalia à 10 schildert in eindrucksvollen musikalischen Bildern eine instrumentale Kampfszene – vom Zusammenstellen der Truppe über das Besäufnis in der Kneipe bis hin zur Schlacht und dem Lamento der Verwundeten. Die Komposition gilt dabei weniger als Kriegsmusik, sondern vielmehr als musikalisches Antikriegsbild.
Auch Wilhelm Friedemann Bach gestaltet in seiner Sinfonie in F einen musikalischen Kampf, insbesondere zwischen den Violinen. Nicht umsonst trägt das Werk den Beinamen Dissonanzen-Sinfonie.
Aus Henry Purcells Semi-Opern King Arthur und The Fairy Queen präsentiert das Loh-Orchester instrumentale Ausschnitte voller dramatischer und tänzerischer Momente, von verzauberten Wäldern bis hin zu temperamentvollen Szenen im Feenreich.
Jean-Philippe Rameaus Ballettoper Les Indes galantes entführt das Publikum schließlich schwungvoll und tänzerisch in ferne Länder.
Den barocken Werken gegenüber stehen einige der bekanntesten Kompositionen Astor Piazzollas. Mit seinem Tango Nuevo entwickelte der argentinische Komponist aus dem traditionellen Tango Argentino eine neue Kunstform und forderte damit die musikalische Tradition heraus. Seine Tangos sind nicht zum Tanzen gedacht, sondern als intensives Hörerlebnis voller Leidenschaft und Raffinesse.
Das 3. Schlosskonzert findet am 24. Mai um 11 Uhr im Blauen Saal des Schlosses Sondershausen sowie am 31. Mai um 11 Uhr im Achteckhaus des Schlosses Sondershausen statt.
Tickets sind telefonisch unter der Nummer (03631) 62 60 55 5 oder per E-Mail an kasse@theater-nordhausen.de erhältlich.
Autor: red
Sophia Dobra steht im Mittelpunkt des Konzertes. (Foto: Marco Kneise)
Unter dem Titel Barock meets Piazzolla treffen Werke von Heinrich Ignaz Franz von Biber, Wilhelm Friedemann Bach, Henry Purcell und Jean-Philippe Rameau auf den unverwechselbaren Tango Nuevo von Astor Piazzolla. Besonders ist das Konzert auch aus einem weiteren Grund: Es ist der letzte Auftritt von Generalmusikdirektor Gábor Hontvári in dieser Funktion am Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen. Als Solistin ist die stellvertretende Konzertmeisterin des Loh-Orchesters, Sophia Dobra, an der Violine zu erleben.Heinrich Ignaz Franz von Bibers Battalia à 10 schildert in eindrucksvollen musikalischen Bildern eine instrumentale Kampfszene – vom Zusammenstellen der Truppe über das Besäufnis in der Kneipe bis hin zur Schlacht und dem Lamento der Verwundeten. Die Komposition gilt dabei weniger als Kriegsmusik, sondern vielmehr als musikalisches Antikriegsbild.
Auch Wilhelm Friedemann Bach gestaltet in seiner Sinfonie in F einen musikalischen Kampf, insbesondere zwischen den Violinen. Nicht umsonst trägt das Werk den Beinamen Dissonanzen-Sinfonie.
Aus Henry Purcells Semi-Opern King Arthur und The Fairy Queen präsentiert das Loh-Orchester instrumentale Ausschnitte voller dramatischer und tänzerischer Momente, von verzauberten Wäldern bis hin zu temperamentvollen Szenen im Feenreich.
Jean-Philippe Rameaus Ballettoper Les Indes galantes entführt das Publikum schließlich schwungvoll und tänzerisch in ferne Länder.
Den barocken Werken gegenüber stehen einige der bekanntesten Kompositionen Astor Piazzollas. Mit seinem Tango Nuevo entwickelte der argentinische Komponist aus dem traditionellen Tango Argentino eine neue Kunstform und forderte damit die musikalische Tradition heraus. Seine Tangos sind nicht zum Tanzen gedacht, sondern als intensives Hörerlebnis voller Leidenschaft und Raffinesse.
Das 3. Schlosskonzert findet am 24. Mai um 11 Uhr im Blauen Saal des Schlosses Sondershausen sowie am 31. Mai um 11 Uhr im Achteckhaus des Schlosses Sondershausen statt.
Tickets sind telefonisch unter der Nummer (03631) 62 60 55 5 oder per E-Mail an kasse@theater-nordhausen.de erhältlich.


