Mi, 15:47 Uhr
20.05.2026
Gedenktafel eingeweiht
Niedersachswerfen erinnert an Lorenz Rhodomann
In der Rhodomannstraße in Niedersachswerfen wurde heute eine neue Gedenktafel für den berühmten Gelehrten Lorenz Rhodomann enthüllt. Was diesen Bauernsohn aus Harztor einst zum alten Homer" Europas machte...
Dirk Erfurt (links) und Harztor-Bürgermeister Stephan Klante enthüllen die Gedenktafel in der Rhodomannstraße in Niedersachswerfen.. (Foto: Tim Schäfer)
Etwa 30 Gäste, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Harztor-Bürgermeister Stephan Klante und Ortschaftsbürgermeister Thomas Apel kamen heute zur feierlichen Eröffnung der neuen Gedenktafel für Sachswerfens berühmten Sohn Lorenz Rhodomann in der gleichnamigen Straße zusammen.
Eingeladen hatte das Seniorenheim Haus Harztor (soweno), dessen Leiter Dirk Erfurt die Gäste herzlich begrüßte und die Enthüllung der Tafel übernahm. Die Bürgermeister dankten der Initiative, die mit der neuen Gedenktafel ein wichtiges Stück Heimatgeschichte und kultureller Identität sichtbar macht.
Harztor hat viel zu bieten. Lorenz Rhodomann ist ein herausragendes Beispiel, betonte Bürgermeister Stephan Klante. Auch Ortschaftsbürgermeister Thomas Apel zeigte sich erfreut über die hochwertige neue Gedenktafel in der Rhodomannstraße. Besonders hervorgehoben wurde dabei die moderne Gestaltung: Über integrierte Barcodes kann nun die deutsche Version des Rhodomann-Epos Ilfelda Hercynica abgerufen werden – ein bedeutendes Stück kultureller Identität und ein berühmtes Heimatlied der Region.
Nach der Enthüllung lud soweno die Gäste zu Kaffee und belegten Brötchen ein. In entspannter Atmosphäre entwickelten sich zahlreiche Gespräche zwischen Bürgern, Gästen und Verantwortlichen. Ein besonderer Dank galt dem gesamten soweno-Team für die Vorbereitung, die Gastfreundschaft und die verlässliche Unterstützung der Veranstaltung.
Im anschließenden Vortrag spannte Tim Schäfer den Bogen vom wohl klügsten Bauernsohn Rhodomann bis hin zur kulturellen Identität Harztors. Er schilderte eindrucksvoll, wie der junge Lorenz durch die Förderung des Pfarrers Andreas Wacker und später des Humanisten Michael Neander seinen Weg vom Dorfkind zum europaweit gefeierten Gelehrten fand.
Rhodomanns Worte über Ilfeld – Ilfeld, liebliche Wohnung der frommen Musen, mein Ilfeld! – verdeutlichen seine tiefe Verbundenheit mit der Region. Schäfer erinnerte daran, dass Rhodomann seinerzeit als alter Homer geehrt wurde – ein Titel, der heute mit einem Augenzwinkern auch als voll lit verstanden werden könnte. Humorvoll und zugleich respektvoll verband der Vortrag Geschichte mit Gegenwart.
Wenn junge Menschen heute bei ‚alter Homer‘ schmunzeln und zugleich wissen, wer dieser Mann war, dann hat die Tafel ihr Ziel erreicht, sagte Schäfer. Mit der neuen Gedenktafel wird Rhodomanns Werk wieder zugänglich gemacht. Sie steht symbolisch für Bildung, Herkunft und die Kraft regionaler Geschichte und dafür, dass große Geister oft aus kleinen Orten stammen.
Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren Benjamin und David Lukat für die Unterstützung des Projekts sowie Reimut Baumgarten aus Niedersachswerfen für das durchdachte Design und die inhaltliche Gestaltung der Tafel. Weitere Unterstützung kam von der Gemeinde Harztor und dem Bauhof Harztor.
Autor: red
Dirk Erfurt (links) und Harztor-Bürgermeister Stephan Klante enthüllen die Gedenktafel in der Rhodomannstraße in Niedersachswerfen.. (Foto: Tim Schäfer)
Eingeladen hatte das Seniorenheim Haus Harztor (soweno), dessen Leiter Dirk Erfurt die Gäste herzlich begrüßte und die Enthüllung der Tafel übernahm. Die Bürgermeister dankten der Initiative, die mit der neuen Gedenktafel ein wichtiges Stück Heimatgeschichte und kultureller Identität sichtbar macht.
Harztor hat viel zu bieten. Lorenz Rhodomann ist ein herausragendes Beispiel, betonte Bürgermeister Stephan Klante. Auch Ortschaftsbürgermeister Thomas Apel zeigte sich erfreut über die hochwertige neue Gedenktafel in der Rhodomannstraße. Besonders hervorgehoben wurde dabei die moderne Gestaltung: Über integrierte Barcodes kann nun die deutsche Version des Rhodomann-Epos Ilfelda Hercynica abgerufen werden – ein bedeutendes Stück kultureller Identität und ein berühmtes Heimatlied der Region.
Nach der Enthüllung lud soweno die Gäste zu Kaffee und belegten Brötchen ein. In entspannter Atmosphäre entwickelten sich zahlreiche Gespräche zwischen Bürgern, Gästen und Verantwortlichen. Ein besonderer Dank galt dem gesamten soweno-Team für die Vorbereitung, die Gastfreundschaft und die verlässliche Unterstützung der Veranstaltung.
Im anschließenden Vortrag spannte Tim Schäfer den Bogen vom wohl klügsten Bauernsohn Rhodomann bis hin zur kulturellen Identität Harztors. Er schilderte eindrucksvoll, wie der junge Lorenz durch die Förderung des Pfarrers Andreas Wacker und später des Humanisten Michael Neander seinen Weg vom Dorfkind zum europaweit gefeierten Gelehrten fand.
Rhodomanns Worte über Ilfeld – Ilfeld, liebliche Wohnung der frommen Musen, mein Ilfeld! – verdeutlichen seine tiefe Verbundenheit mit der Region. Schäfer erinnerte daran, dass Rhodomann seinerzeit als alter Homer geehrt wurde – ein Titel, der heute mit einem Augenzwinkern auch als voll lit verstanden werden könnte. Humorvoll und zugleich respektvoll verband der Vortrag Geschichte mit Gegenwart.
Wenn junge Menschen heute bei ‚alter Homer‘ schmunzeln und zugleich wissen, wer dieser Mann war, dann hat die Tafel ihr Ziel erreicht, sagte Schäfer. Mit der neuen Gedenktafel wird Rhodomanns Werk wieder zugänglich gemacht. Sie steht symbolisch für Bildung, Herkunft und die Kraft regionaler Geschichte und dafür, dass große Geister oft aus kleinen Orten stammen.
Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren Benjamin und David Lukat für die Unterstützung des Projekts sowie Reimut Baumgarten aus Niedersachswerfen für das durchdachte Design und die inhaltliche Gestaltung der Tafel. Weitere Unterstützung kam von der Gemeinde Harztor und dem Bauhof Harztor.


