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Fr, 13:00 Uhr
22.05.2026
Regionale Wirtschaft in Nordthüringen

Tut sich doch was im Industriegebiet?

Vor wenigen Tagen hatten wir berichtet, dass es weiterhin keine konkreten Ansiedlungspläne für das knapp 100 Hektar große Industriegebiet Goldene Aue bei Nordhausen gibt. Doch offenbar tut sich etwas. Und in Sangerhausen gab es eine Entscheidung zur Ansiedlung einer Rüstungsfirma...

Das ist momentan die erste Ansiedlung im Industriegebiet in der Goldenen Aue im Landkreis Nordhausen (Foto: nnz) Das ist momentan die erste Ansiedlung im Industriegebiet in der Goldenen Aue im Landkreis Nordhausen (Foto: nnz) Bei Recherchen war aufgefallen, dass das Industriegebiet zwischen Bielen und Urbach nicht mehr auf der Internetseite der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) beworben wird. Jetzt ist auch der Grund dafür bekannt. „Wir haben das Industriegebiet Goldene Aue momentan nicht auf unserer Webseite, weil wir eine Reservierung für die gesamte Fläche haben“, teilte LEG-Sprecher Holger Wiemers mit. Mehr könne man zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht sagen.
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Der Spatenstich für das Industriegebiet erfolgte bereits im Herbst 2012. Seither wurden rund 32,5 Millionen Euro in die Erschließung investiert. Im vergangenen Juli wurde zudem eine Taskforce gegründet, um endlich eine Ansiedlung zu erreichen.

Sangerhäuser OB wird mit Rüstungsfirma in Verhandlungen gehen
Derweil wird es immer wahrscheinlicher, dass sich im knapp 40 Kilometer weiter östlich gelegenen Sangerhäuser Industriegebiet ein deutsches Rüstungsunternehmen mit Hauptsitz im Nahen Osten ansiedeln könnte. Der Stadtrat von Sangerhausen sprach sich am Donnerstagabend für weitere Verhandlungen mit einem Investor aus der Rüstungsbranche aus.

In nicht öffentlicher Sitzung votierte eine Mehrheit der Ratsmitglieder dafür, die Gespräche über eine Ansiedlung auf der geplanten Industriegroßfläche westlich der Stadt fortzusetzen. Zuerst berichtete darüber die Mitteldeutsche Zeitung.

Der Rüstungskonzern wolle am Ortsausgang in Richtung Wallhausen bis zu 130 Hektar erwerben oder im Rahmen eines Erbbaurechts pachten. Die mögliche Ansiedlung ist in Sangerhausen jedoch umstritten. Um welches Unternehmen es sich handelt, ist nicht bekannt, nur soviel, dass es Komponenten für die Rüstung herstellt. Es sollen rund 400 Arbeitsplätze entstehen.
Susanne Schedwill
Autor: ssc

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