Do, 15:16 Uhr
18.06.2026
ADAC-Tankstellenreport
In Sachsen und Hessen tankt man am teuersten
In ganz Deutschland sinken derzeit die Kraftstoffpreise, doch in manchen Bundesländern teils deutlich stärker als in anderen. Das zeigt die aktuelle ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 deutschen Bundesländern...
Danach ist wie schon häufiger derzeit das Saarland das Bundesland mit den niedrigsten Preisen bei beiden Kraftstoffsorten, während man in Sachsen für einen Liter Super E10 im Schnitt sechs Cent mehr bezahlen muss. In Hessen, dem teuersten Bundesland bei Diesel, kostet ein Liter 5,7 Cent mehr als im Saarland.
Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer in Sachsen derzeit im Mittel 1,842 Euro bezahlen, Brandenburg als zweitteuerstes Bundesland ist mit 1,839 Euro je Liter nur unwesentlich günstiger. Das Saarland liegt mit 1,782 Euro klar an der Spitze, gefolgt von einer Gruppe aus mehreren Bundesländern mit einem durchschnittlichen Literpreis von 1,801 Euro.
In Hessen als teuerstem Bundesland für Dieselfahrer kostet ein Liter Diesel im Schnitt 1,758 Euro. Sachsen ist Vorletzter im Ranking – hier zahlt man für einen Liter Diesel 1,757 Euro. Das Saarland hat mit 1,701 Euro auch bei Diesel die die Nase vorn, auf Platz zwei rangiert Mecklenburg-Vorpommern mit einem Durchschnittspreis von 1,712 Euro.
Laut ADAC sind die Preise zuletzt sehr deutlich gesunken. In allen Bundesländern liegt Diesel in der Momentaufnahme mittlerweile wieder unter der Marke von 1,80 Euro, im Saarland ist sogar schon ein Preis von unter 1,70 Euro in Sichtweite. Vergessen werden sollte jedoch nicht, dass zum Ende des Monats der Tankrabatt ausläuft – dann klettern die Kraftstoffpreise wieder um die in den Monaten Mai und Juni abgesenkte Energiesteuer von rund 17 Cent je Liter.
Der ADAC empfiehlt, vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst zu vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Seit Einführung des Österreich-Modells ist nicht mehr der Abend der günstigste Zeitraum zum Tanken, sondern kurz vor 12 Uhr mittags. Die neue Tankregelung, dieseit dem 1. April 2026 gilt, schreibt vor, dass nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr am Mittag – die Kraftstoffpreise angehoben werden dürfen und danach 24 Stunden lang nur noch gleichbleiben oder gesenkt werden dürfen.
Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 18. Juni 2026 (11 Uhr) dar.
Autor: redDanach ist wie schon häufiger derzeit das Saarland das Bundesland mit den niedrigsten Preisen bei beiden Kraftstoffsorten, während man in Sachsen für einen Liter Super E10 im Schnitt sechs Cent mehr bezahlen muss. In Hessen, dem teuersten Bundesland bei Diesel, kostet ein Liter 5,7 Cent mehr als im Saarland.
Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer in Sachsen derzeit im Mittel 1,842 Euro bezahlen, Brandenburg als zweitteuerstes Bundesland ist mit 1,839 Euro je Liter nur unwesentlich günstiger. Das Saarland liegt mit 1,782 Euro klar an der Spitze, gefolgt von einer Gruppe aus mehreren Bundesländern mit einem durchschnittlichen Literpreis von 1,801 Euro.
In Hessen als teuerstem Bundesland für Dieselfahrer kostet ein Liter Diesel im Schnitt 1,758 Euro. Sachsen ist Vorletzter im Ranking – hier zahlt man für einen Liter Diesel 1,757 Euro. Das Saarland hat mit 1,701 Euro auch bei Diesel die die Nase vorn, auf Platz zwei rangiert Mecklenburg-Vorpommern mit einem Durchschnittspreis von 1,712 Euro.
Laut ADAC sind die Preise zuletzt sehr deutlich gesunken. In allen Bundesländern liegt Diesel in der Momentaufnahme mittlerweile wieder unter der Marke von 1,80 Euro, im Saarland ist sogar schon ein Preis von unter 1,70 Euro in Sichtweite. Vergessen werden sollte jedoch nicht, dass zum Ende des Monats der Tankrabatt ausläuft – dann klettern die Kraftstoffpreise wieder um die in den Monaten Mai und Juni abgesenkte Energiesteuer von rund 17 Cent je Liter.
Der ADAC empfiehlt, vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst zu vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Seit Einführung des Österreich-Modells ist nicht mehr der Abend der günstigste Zeitraum zum Tanken, sondern kurz vor 12 Uhr mittags. Die neue Tankregelung, dieseit dem 1. April 2026 gilt, schreibt vor, dass nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr am Mittag – die Kraftstoffpreise angehoben werden dürfen und danach 24 Stunden lang nur noch gleichbleiben oder gesenkt werden dürfen.
Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 18. Juni 2026 (11 Uhr) dar.

