Mo, 11:28 Uhr
10.06.2002
Gewerkschaft für Gesundheit
Nordhausen (nnz). Bei allen Parteien steht die Gesundheitspolitik auf der Tagesordnung, jedoch mit deutlich unterschiedlichen Vorstellungen, bemängelt die Gewerkschafts-Sekretärin von ver.di in Nordthüringen. Um den Verantwortlichen ein wenig auf die Sprünge zu helfen, werden die Gewerkschaftler am Samstag selber tätig ...
Wie krank ist das deutsche Gesundheitswesen? Diese Frage stellte sich auch Dorothee Schmidt, Gewerkschafts-Sekretärin von ver.di in Nordthüringen. Dass ihre Antwort nicht nur positiv ausgefallen ist, zeigen die Forderungen, die die Gewerkschaft zu diesem Thema stellt. Man wolle das solidarische Gesundheitswesen erhalten, so Schmidt. Darüber hinaus trete man für eine Qualitätsverbesserung, eine höhere Wirtschaftlichkeit und für mehr Beteiligung der Bürger Bürgerinnen ein. Hinzu käme eine gerechtere Finanzierung sowie eine Verringerung der sozial bedingten Ungleichheiten von Gesundheitschancen.
Kritisch merkt die Gewerkschafts-Sekretärin zur Gesundheitspolitik der Parteien an, dass diese bei allen auf der Tagesordnung stehe, jedoch mit deutlich unterschiedlichen Vorstellungen verbunden sei. Gegen Reformen, die zu Lasten der Versicherten, Kranken und Beschäftigten geht, wolle man sich wehren. Ebenso gegen die Aufteilung in Grund- und Wahlleistungen, wie sie die konservativen Parteien fordern.
Damit die solidarische und paritätische Finanzierung des Gesundheitswesens erhalten werden kann, hat die Gewerkschaft den Verantwortlichen den Kampf angesagt. Unterstützt von allen Gewerkschaften des DGB findet am kommenden Samstag, 15. Juni, um 13.00 Uhr eine bundesweite Kundgebung auf dem Opernplatz in Hannover statt. Engagierte Bürger aus dem Landkreis, die sich an dieser Aktion beteiligen wollen, können dies gern tun. Zentrale Abfahrt ist 8.30 Uhr am Nordhäuser Busbahnhof. Zusteigemöglichkeit gibt es in Mackenrode, nähere Infos zur Demonstration unter 03631/467280.
Autor: mjWie krank ist das deutsche Gesundheitswesen? Diese Frage stellte sich auch Dorothee Schmidt, Gewerkschafts-Sekretärin von ver.di in Nordthüringen. Dass ihre Antwort nicht nur positiv ausgefallen ist, zeigen die Forderungen, die die Gewerkschaft zu diesem Thema stellt. Man wolle das solidarische Gesundheitswesen erhalten, so Schmidt. Darüber hinaus trete man für eine Qualitätsverbesserung, eine höhere Wirtschaftlichkeit und für mehr Beteiligung der Bürger Bürgerinnen ein. Hinzu käme eine gerechtere Finanzierung sowie eine Verringerung der sozial bedingten Ungleichheiten von Gesundheitschancen.
Kritisch merkt die Gewerkschafts-Sekretärin zur Gesundheitspolitik der Parteien an, dass diese bei allen auf der Tagesordnung stehe, jedoch mit deutlich unterschiedlichen Vorstellungen verbunden sei. Gegen Reformen, die zu Lasten der Versicherten, Kranken und Beschäftigten geht, wolle man sich wehren. Ebenso gegen die Aufteilung in Grund- und Wahlleistungen, wie sie die konservativen Parteien fordern.
Damit die solidarische und paritätische Finanzierung des Gesundheitswesens erhalten werden kann, hat die Gewerkschaft den Verantwortlichen den Kampf angesagt. Unterstützt von allen Gewerkschaften des DGB findet am kommenden Samstag, 15. Juni, um 13.00 Uhr eine bundesweite Kundgebung auf dem Opernplatz in Hannover statt. Engagierte Bürger aus dem Landkreis, die sich an dieser Aktion beteiligen wollen, können dies gern tun. Zentrale Abfahrt ist 8.30 Uhr am Nordhäuser Busbahnhof. Zusteigemöglichkeit gibt es in Mackenrode, nähere Infos zur Demonstration unter 03631/467280.

