Mo, 13:25 Uhr
10.06.2002
Musikalische Hoffnungen der Zukunft
Ilfeld (nnz). Noch sind sie nicht in den Charts zu finden, aber wer weiß? Am vergangenen Samstag wurden kleine Gesangstalente jedenfalls ganz groß, und die Älteren zeigten sich schon fast wie Profis. nnz hat sich das nicht entgehen lassen.
Nicht ganz pünktlich, aber trotzdem mit guter Stimmung startete die Ilfelder Talentebühne am Samstag in ihre zweite Auflage. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen junger Nachwuchskünstler, die sich ihrer Aufgabe im Vorfeld gestellt hatten. Nun mussten sie ihr Können vor dem Publikum und vor einer vierköpfigen, sachkundigen Jury beweisen. Zur Eröffnung war auch der stellvertretene Bürgermeister Renè Schröter-Appenrodt und der erste Beigeordnete Matthias Jendricke sowie der Nordhäuser Altstadtmann anwesend, um für die folgenden Auftritte etwas Mut zu machen.
Der Wettbewerb wurde in zwei Altersklassen gewertet. Zu Anfang wurde es für die gemeldeten Nachwuchstalente bis 14 Jahren Ernst, die ihre Aufgabe trotz vorhandenen Lampenfiebers meisterten. Marina Gerlach erhielt den Sonderpreis für instrumentale Vielfältigkeit. Sie konnte die Jury beim Saxophon-, Flöte- und Gitarrespielen überzeugen. Der dritte Platz ging an die Ilfelder Rucksäckchen, die mit ihrer Jodel-Darbietung so manchen Gast in Staunen versetzten. Für den Neustädter Kevin Fuhrmann, den Gewinner aus dem Jahr 2001, und seine Partnerin Loreen Subottka reichte es diesmal für Platz zwei. Die Titelverteidigung verhinderte Nadin Etzrodt. Mit Moi...Lolita von Alizee sicherte sie sich für ein Jahr den Wanderpokal von Landrat Joachim Claus (CDU).
Ab 18.30 Uhr ging es in die nächste Runde. Nun nahmen die Teilnehmer ab 14 Jahren den Wettkampf miteinander auf. Hierbei ging die Band Flying Balconies als Gewinner des Sonderpreises hervor. Den dritten Platz sicherte sich Sarah Werner aus Nordhausen, die Stimme und Gitarre gekonnt kombinierte. Platz zwei konnte nicht vergeben werden, da es gleich zwei Gewinner gab. Dorith Steinecke aus Uthleben brachte mit Don't Cry for Me, Argentina ein Stück Musical-Atmosphäre ins Festzelt. Kathrin Gerlach aus Görsbach überzeugte unter anderem mit Du hast den Farbfilm vergessen von ihrer Stimmgewalt, die auch ihre Bandmitglieder zu schätzen wissen. Beide teilen sich nun die Ehre als Pokalträgerinnen bis zur nächsten Talentebühne.
Die Entscheidungen fielen uns wirklich nicht leicht, so Gisela Hunold, Jury-Mitglied und ehemalige Musiklehrerin gegenüber nnz. In erster Linie haben wir den Gesamteindruck bewertet, außerdem die sängerischen Fähigkeiten wie Stimme, Atmung und Aussprache. Bei Teilnehmern aus dem vergangenen Jahr haben wir auch darauf geachtet, ob eine Steigerung erkennbar war, erläuterte sie die Bewertungsmaßstäbe der Jury. Mit ihr saßen drei weitere Musiklehrer und ehemalige Musiklehrer im Entscheidungsgremium.
Die Talentebühne wurde von der Wanderführergruppe Ilfeld/Wiegersdorf organisiert und finanziert, wobei auch die Fleischerei Fessel, Jörg Sperlich, die Gemeinde Ilfeld und der Landrat zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Die Wanderführer zeigten sich zufrieden. Wir werden im nächsten Jahr in jedem Fall eine weitere Talentebühne ausrichten, um die Jugend in unserer Region zu fordern und zu fördern, versprach Manfred Kappler. Vielleicht können wir sie sogar noch ein wenig ausweiten.
Autor: mj
Nicht ganz pünktlich, aber trotzdem mit guter Stimmung startete die Ilfelder Talentebühne am Samstag in ihre zweite Auflage. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen junger Nachwuchskünstler, die sich ihrer Aufgabe im Vorfeld gestellt hatten. Nun mussten sie ihr Können vor dem Publikum und vor einer vierköpfigen, sachkundigen Jury beweisen. Zur Eröffnung war auch der stellvertretene Bürgermeister Renè Schröter-Appenrodt und der erste Beigeordnete Matthias Jendricke sowie der Nordhäuser Altstadtmann anwesend, um für die folgenden Auftritte etwas Mut zu machen.Der Wettbewerb wurde in zwei Altersklassen gewertet. Zu Anfang wurde es für die gemeldeten Nachwuchstalente bis 14 Jahren Ernst, die ihre Aufgabe trotz vorhandenen Lampenfiebers meisterten. Marina Gerlach erhielt den Sonderpreis für instrumentale Vielfältigkeit. Sie konnte die Jury beim Saxophon-, Flöte- und Gitarrespielen überzeugen. Der dritte Platz ging an die Ilfelder Rucksäckchen, die mit ihrer Jodel-Darbietung so manchen Gast in Staunen versetzten. Für den Neustädter Kevin Fuhrmann, den Gewinner aus dem Jahr 2001, und seine Partnerin Loreen Subottka reichte es diesmal für Platz zwei. Die Titelverteidigung verhinderte Nadin Etzrodt. Mit Moi...Lolita von Alizee sicherte sie sich für ein Jahr den Wanderpokal von Landrat Joachim Claus (CDU).
Ab 18.30 Uhr ging es in die nächste Runde. Nun nahmen die Teilnehmer ab 14 Jahren den Wettkampf miteinander auf. Hierbei ging die Band Flying Balconies als Gewinner des Sonderpreises hervor. Den dritten Platz sicherte sich Sarah Werner aus Nordhausen, die Stimme und Gitarre gekonnt kombinierte. Platz zwei konnte nicht vergeben werden, da es gleich zwei Gewinner gab. Dorith Steinecke aus Uthleben brachte mit Don't Cry for Me, Argentina ein Stück Musical-Atmosphäre ins Festzelt. Kathrin Gerlach aus Görsbach überzeugte unter anderem mit Du hast den Farbfilm vergessen von ihrer Stimmgewalt, die auch ihre Bandmitglieder zu schätzen wissen. Beide teilen sich nun die Ehre als Pokalträgerinnen bis zur nächsten Talentebühne.
Die Entscheidungen fielen uns wirklich nicht leicht, so Gisela Hunold, Jury-Mitglied und ehemalige Musiklehrerin gegenüber nnz. In erster Linie haben wir den Gesamteindruck bewertet, außerdem die sängerischen Fähigkeiten wie Stimme, Atmung und Aussprache. Bei Teilnehmern aus dem vergangenen Jahr haben wir auch darauf geachtet, ob eine Steigerung erkennbar war, erläuterte sie die Bewertungsmaßstäbe der Jury. Mit ihr saßen drei weitere Musiklehrer und ehemalige Musiklehrer im Entscheidungsgremium.
Die Talentebühne wurde von der Wanderführergruppe Ilfeld/Wiegersdorf organisiert und finanziert, wobei auch die Fleischerei Fessel, Jörg Sperlich, die Gemeinde Ilfeld und der Landrat zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Die Wanderführer zeigten sich zufrieden. Wir werden im nächsten Jahr in jedem Fall eine weitere Talentebühne ausrichten, um die Jugend in unserer Region zu fordern und zu fördern, versprach Manfred Kappler. Vielleicht können wir sie sogar noch ein wenig ausweiten.


