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Mo, 10:46 Uhr
07.07.2008

Geistige Fitness gefragt

Die 130 Mitarbeiter der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode fördern und verarbeiten im Jahr 800.000 bis 850.000 Tonnen Gips und Anhydrit. Unter ihnen sind aktuell auch sieben junge Leute, die im Unternehmen eine Ausbildung erhalten.


„Natürlich stellen wir uns schon seit Jahren der Herausforderung des Ausbildungsmarktes. Deshalb bilden wir nicht nur aus, sondern werden unsere Azubis nach erfolgreicher Prüfung auch übernehmen“, so Werkleiter André Materlik.

Auch in diesem Jahr sollen im Unternehmen in Rottleberode wieder junge Menschen eine Ausbildung zum Anlagenbediener oder zur Fachkraft für Lager und Logistik aufnehmen können. Doch die Fachleute haben eine Problem: Die Fähigkeiten der jungen Frauen und Männer, die sich bewerben, lassen gerade im naturwissenschaftlich-technischen Bereich oder in Mathematik zu wünschen übrig. So macht ihnen zum Beispiel ein Mathe-Test zu schaffen, bei dem Grundrechenarten oder Prozentrechnen verlangt werden.

Diese geistige Fitness ist heutzutage aber eben auch bei Maschinenbedienern gefragt und erforderlich. „Es gibt in unserem Werk keine minderqualitativen Tätigkeiten. Neben der Bedienung von hochmodernen, computer-gesteuerten Maschinen müssen unsere Mitarbeiter auch den Blick und das Verständnis für komplexe Arbeitsprozesse haben, auch eine ständige Kontrolle der Fertigungsqualität gehört dazu“, beschreibt Materlik die Anforderungen.

Nicht umsonst absolvieren die Chemielaboranten, Industriemechaniker oder die künftigen Logistiker eine dreieinhalbjährige Ausbildung. Den jungen Leuten, die momentan in der Ausbildung sind, bescheinigt die Werkleitung einen guten Stand. Das macht optimistisch in Richtung Prüfungen.

Ständig auf der Suche befinden sich die Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode nach ingenieur-technischem Personal. Hier wird ein enger Kontakt zur Fachhochschule Nordhausen gepflegt. Dabei geht es in den Gesprächen mit den verantwortlichen Professoren unter anderem darum, wie die Studierenden noch enger an das Unternehmen gebunden, wie ihre Praxiserfahrungen intensiviert werden können. Zwei Absolventinnen der Fachhochschule Nordhausen arbeiten bereits an zwei Knauf-Standorten in Süd- und Westdeutschland. Die eine ist als Betriebsingenieurin, die andere im Laborbereich tätig.
Autor: nnz

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