Di, 07:58 Uhr
08.07.2008
nnz-Forum: Fleißig, Fleißig
Bei der Unterschriftensammlung Mehr Demokratie in Thüringen, hat der Endspurt begonnen. Am 19. Juli ist der letzte Tag, bis dahin muss man 200.000 Unterschriften zusammen bekommen, um die Regierenden in Erfurt zu zwingen, mehr Demokratie zu zulassen.
Unterschriftensammlung in der Nordhäuser Bahnhofstraße
Und das in einem mittlerweile abgehängten Bundesland. Abgehangen, wo denn das? Thüringen hat das niedrigste Lohnniveau in Deutschland. Die Fördermittel von EU und Bund versickern am Volk vorbei im aufgeblähten Verwaltungsapparat. Besonders traurig ist, dass die regierende CDU ein großes Problem mit der direkten Demokratie gehabt hat. So hat sie gegen das letzte Volksbegehren, das sich gegen die CDU-Familienoffensive richtete, einfach geklagt – so, als hätte diese Partei die Volksmeinung auf immer und ewig für sich gepachtet.
So wie gestern, sah man Rainer Bachmann von der Partei DIE LINKE jeden Tag in der vergangenen Woche vor der Südharz-Galerie mit seinen Helfern stehen. Er bemühte sich so viel Unterschriften wie möglich zu sammeln. Für mehr Demokratie in Thüringen scheint sich in Nordhausen am meisten DIE LINKE zu engagieren. Von den anderen Parteien, so zu Beispiel der SPD oder den Grünen, sieht man kaum jemand, der sich an der Sammlung beteiligt, obwohl Herr Bachmann mir sagte, dass am Montag auch die SPD anwesend war.
Von der CDU ist nicht zu erwarten, das sie sich für mehr Demokratie in Thüringen stark macht. Sie möchte zwar eine eigene Unterschriftensammlung für mehr Demokratie starten, aber anders als bei der jetzigen Sammlung, müssen dann die Personen, die ihre Unterschrift abgeben wollen, beim Amt vorstellig werden. So bleibt wenigstens garantiert, dass die Sammlung kein Erfolg wird. Denn wer hat schon Zeit und Lust wegen einer Unterschrift aufs Amt zu laufen und vielleicht noch ewig zu warten, bis er seine Unterschrift abgeben darf. So weit meine Meinung dazu.
Den an der Unterschriftensammlung beteiligten Parteien würde ich vorschlagen, an mehreren Stellen präsent zu sei. Effektiver wäre es sicher, wenn die Parteien sich bezüglich von Zeit und Ort besser absprechen würden. Auf diese Art könnte es gelingen die noch fehlenden Stimmen zu bekommen. Eifersüchteleien und Animositäten schaden sonst nur wieder dem Ansehen der linken Demokraten in Thüringen.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnzUnterschriftensammlung in der Nordhäuser Bahnhofstraße
Und das in einem mittlerweile abgehängten Bundesland. Abgehangen, wo denn das? Thüringen hat das niedrigste Lohnniveau in Deutschland. Die Fördermittel von EU und Bund versickern am Volk vorbei im aufgeblähten Verwaltungsapparat. Besonders traurig ist, dass die regierende CDU ein großes Problem mit der direkten Demokratie gehabt hat. So hat sie gegen das letzte Volksbegehren, das sich gegen die CDU-Familienoffensive richtete, einfach geklagt – so, als hätte diese Partei die Volksmeinung auf immer und ewig für sich gepachtet.
So wie gestern, sah man Rainer Bachmann von der Partei DIE LINKE jeden Tag in der vergangenen Woche vor der Südharz-Galerie mit seinen Helfern stehen. Er bemühte sich so viel Unterschriften wie möglich zu sammeln. Für mehr Demokratie in Thüringen scheint sich in Nordhausen am meisten DIE LINKE zu engagieren. Von den anderen Parteien, so zu Beispiel der SPD oder den Grünen, sieht man kaum jemand, der sich an der Sammlung beteiligt, obwohl Herr Bachmann mir sagte, dass am Montag auch die SPD anwesend war.
Von der CDU ist nicht zu erwarten, das sie sich für mehr Demokratie in Thüringen stark macht. Sie möchte zwar eine eigene Unterschriftensammlung für mehr Demokratie starten, aber anders als bei der jetzigen Sammlung, müssen dann die Personen, die ihre Unterschrift abgeben wollen, beim Amt vorstellig werden. So bleibt wenigstens garantiert, dass die Sammlung kein Erfolg wird. Denn wer hat schon Zeit und Lust wegen einer Unterschrift aufs Amt zu laufen und vielleicht noch ewig zu warten, bis er seine Unterschrift abgeben darf. So weit meine Meinung dazu.
Den an der Unterschriftensammlung beteiligten Parteien würde ich vorschlagen, an mehreren Stellen präsent zu sei. Effektiver wäre es sicher, wenn die Parteien sich bezüglich von Zeit und Ort besser absprechen würden. Auf diese Art könnte es gelingen die noch fehlenden Stimmen zu bekommen. Eifersüchteleien und Animositäten schaden sonst nur wieder dem Ansehen der linken Demokraten in Thüringen.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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