Sa, 11:59 Uhr
20.09.2008
Geld im Rosengarten
Seit heute ist es endlich soweit: Die neue Filiale der Nordhäuser Kreissparkasse in Nordhausen-Nord ist ihrer Bestimmung übergeben worden. Damit haben sich nicht nur die Bedingungen für die Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter deutlich verbessert. Die nnz war bei der Einweihung dabei...
Von links: Dieter Przybilla, Marion Caspari, Wolfgang Asche
Mit zwei Varianten war vor längerer Zeit der Vorstand der Kreissparkasse schwanger gegangen: Entweder Umbau in den angemieteten Räumen oder ein Umzug in den Gebäudekomplex gegenüber, den der Nordhäuser als Rosengarten bezeichnet. Letztlich die Entscheidung für den Umbau am neuen Standort. Viele Probleme galt es zu lösen, denn der Gebäudekomplex war vermietet und Mieter sind über Änderungen selten sonderlich erfreut, wie es Vorstandsvorsitzender Dieter Przybilla in seiner Rede ausdrückte.
Während der Eröffnung
Ein Jahr lang wurde saniert, entkernt und neu gebaut, das Ergebnis ist ab heute zu sehen. Entstanden sind eine neue moderne Sparkassenfiliale, die sich in das bisherige Filialkonzept vollständig einpaßt und eine Gaststätte mit Veranstaltungsraum, die beide wieder den Namen Rosengarten tragen werden. Nach mehreren Anläufen konnte ein Betreiber für die Gastronomie gefunden werden, im Februar sollen die Tische wieder gedeckt sein.
Im Sinne unserer Grundphilosophie wollten wir eine offene, transparente und einladende Gestaltung realisieren. Einfache und klare Strukturen sollten geschaffen werden, die im täglichen Betrieb klare Orientierung geben. Es sollte eine Infrastruktur etabliert werden, in der sich Kunden und Mitarbeiter wohlfühlen, so Przybilla. Neben dem Hallenbereich, in dem die Gespräche zwischen Kunden und Mitarbeitern stattfinden können, wurden drei diskrete Beratungsräume eingerichtet. Bei der baulichen Gestaltung wurde auch wirtschaftlich vorgegangen. Auf dem Dach wird eine Photovoltaik-Anlage installiert, die noch in diesem Jahr ans Netz gehen wird.
In der neuen Filiale werden ab Montag 3.000 Girokunden betreut, etwa 45 Millionen Euro als Einlagen und ein Kreditvolumen von etwa sieben Millionen Euro verwaltet. Dafür sind Filialleiterin Marion Caspari und ihr Team verantwortlich.
Die Umbaukosten beliefen sich auf 1,3 Millionen Euro, davon entfallen 117.000 Euro auf die Außenanlagen. Die Aufträge dafür waren zum größten Teil an Unternehmen und Handwerksbetriebe der Region ausgelöst worden. Und so schließlich sich der Kreis zu dem, was Dieter Przybilla zu Beginn seiner Ausführungen sagte: Wir haben mit dieser Investitionsentscheidung eine langfristige Standortfrage für unser Haus getroffen und ein klares Bekenntnis zum Erhalt dieser Filiale und damit auch zur Präsenz in der Fläche abgegeben.
Autor: nnzVon links: Dieter Przybilla, Marion Caspari, Wolfgang Asche
Mit zwei Varianten war vor längerer Zeit der Vorstand der Kreissparkasse schwanger gegangen: Entweder Umbau in den angemieteten Räumen oder ein Umzug in den Gebäudekomplex gegenüber, den der Nordhäuser als Rosengarten bezeichnet. Letztlich die Entscheidung für den Umbau am neuen Standort. Viele Probleme galt es zu lösen, denn der Gebäudekomplex war vermietet und Mieter sind über Änderungen selten sonderlich erfreut, wie es Vorstandsvorsitzender Dieter Przybilla in seiner Rede ausdrückte.
Während der Eröffnung
Ein Jahr lang wurde saniert, entkernt und neu gebaut, das Ergebnis ist ab heute zu sehen. Entstanden sind eine neue moderne Sparkassenfiliale, die sich in das bisherige Filialkonzept vollständig einpaßt und eine Gaststätte mit Veranstaltungsraum, die beide wieder den Namen Rosengarten tragen werden. Nach mehreren Anläufen konnte ein Betreiber für die Gastronomie gefunden werden, im Februar sollen die Tische wieder gedeckt sein.
Im Sinne unserer Grundphilosophie wollten wir eine offene, transparente und einladende Gestaltung realisieren. Einfache und klare Strukturen sollten geschaffen werden, die im täglichen Betrieb klare Orientierung geben. Es sollte eine Infrastruktur etabliert werden, in der sich Kunden und Mitarbeiter wohlfühlen, so Przybilla. Neben dem Hallenbereich, in dem die Gespräche zwischen Kunden und Mitarbeitern stattfinden können, wurden drei diskrete Beratungsräume eingerichtet. Bei der baulichen Gestaltung wurde auch wirtschaftlich vorgegangen. Auf dem Dach wird eine Photovoltaik-Anlage installiert, die noch in diesem Jahr ans Netz gehen wird.
In der neuen Filiale werden ab Montag 3.000 Girokunden betreut, etwa 45 Millionen Euro als Einlagen und ein Kreditvolumen von etwa sieben Millionen Euro verwaltet. Dafür sind Filialleiterin Marion Caspari und ihr Team verantwortlich.
Die Umbaukosten beliefen sich auf 1,3 Millionen Euro, davon entfallen 117.000 Euro auf die Außenanlagen. Die Aufträge dafür waren zum größten Teil an Unternehmen und Handwerksbetriebe der Region ausgelöst worden. Und so schließlich sich der Kreis zu dem, was Dieter Przybilla zu Beginn seiner Ausführungen sagte: Wir haben mit dieser Investitionsentscheidung eine langfristige Standortfrage für unser Haus getroffen und ein klares Bekenntnis zum Erhalt dieser Filiale und damit auch zur Präsenz in der Fläche abgegeben.



