So, 12:34 Uhr
21.09.2008
Wichtiger Punkt
Der Tabellenletzte empfängt den Zweiten der Staffel. Nach vier Niederlagen in Folge für Salza schien es zumindest auf dem Papier eine klare Angelegenheit für die Gäste aus Wüstheuterode zu werden. Doch es kam anders...
Doch die FSG begann das Spiel offensiv und ohne sich zu verstecken. Erst nach 5 Minuten kamen die Gäste durch einen Freistoß in die Nähe des Salzaer Tores. Es entwickeltes sich auf beiden Seiten ein schnelles, aber nicht hektisches Spiel. In der 7. Minute dann Grund zum Jubeln für die 50 Zuschauer. Enrico Kautz flankt aus halbrechter Position in den Strafraum. Dort steht Sven Gottschalk goldrichtig, um den Ball per Kopf ins Gästetor zu verlängern.
Die Führung verlieh den Hausherren weiter Sicherheit im Spielaufbau; von zurückziehen war keine Spur. Aber auch Wüstheuterode zeigte seine spielerische Klasse. Die nächste Großchance hatte jedoch die FSG-Elf (20.). Nachdem die Abwehr der Gäste den Ball vertändelt, kann Kautz im 5-Meterraum quer auf Dudek legen. Der zieht ab, doch O. Reinhardt rettet auf der Linie.
Die Germania erhöhte den Druck. Standardsituationen beschäftigten die Salzaer Abwehr. Nach einer Ecke standen sich die Gäste selbst im Weg, sonst hätte das Leder seinen Weg ins FSG-Tor gefunden (28.). Zwei Minuten später konnte der durch Zuordnungsfehler frei stehende Kirschke ungehindert abziehen, traf aber nur den Außenpfosten. Doch den Ausgleich nach einem satten, flach geschossenen Freistoß durch Zimmer konnte auch Torwart Finsterbusch nicht verhindern und den Ball nur noch in die Maschen ablenken (32.). Kurz darauf besaßen die Gäste sogar die Chance zur Führung, der Ball strich nur knapp am langen Pfosten vorbei. Für eine klassische Notbremse – Trikotziehen als letzter Mann – sah der bis dahin gut als Libero agierende Salzaer Kapitän M. Verkouter die Rote Karte (40.).
Dass das Fuhrmann-Team nur noch zu zehn Mann auf dem Feld stand, sah man ihm zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht an. Einige, bisweilen leider auch ungenau ausgeführte Freistöße am 16er der Germania zeugen von Salzas Angriffen. Dudek sah nach 55 Minuten seinen Schuss bereits im Netz, doch Torwart Reinhardt konnte noch reflexartig klären.
Wüstheuterode zeigte sich wieder, als Wenzel allein auf Finsterbusch zukam, der allerdings die Situation entschärfte (60.). Die Partie wurde zunehmend kampfbetonter. Die sehr langsam anmutenden Entscheidungen des Schiedsrichters trugen dabei nicht gerade zur Beruhigung bei. Die Gäste wirkten und wurden in dieser Phase überlegener, ab der Schlussviertelstunde wird der Gastgeber in seiner Hälfte eingeschnürt. Trotzdem entwickelt sich keine reine Abwehrschlacht auf Salzaer Seite. Befreiungsschläge finden ihren Mann und leiten den einen oder anderen Konter ein. Die beste Möglichkeit hatte nach Flanke von D. Verkouter der eingewechselte Schminkel, dessen Heber sein Ziel knapp verfehlte (85.). Am Ende blieb von drei durchaus möglichen ein wichtiger Punkt in Salza.
Aufstellung: Finsterbusch – Wehling (Rode, 86.), Köhler, Schürer (Rätsch, 60.), Eiselt (Schminkel, 65.), Harborth, Kautz, Gottschalk, Dudek, M. Verkouter (MK) (RK 40.), D. Verkouter
Autor: nnzDoch die FSG begann das Spiel offensiv und ohne sich zu verstecken. Erst nach 5 Minuten kamen die Gäste durch einen Freistoß in die Nähe des Salzaer Tores. Es entwickeltes sich auf beiden Seiten ein schnelles, aber nicht hektisches Spiel. In der 7. Minute dann Grund zum Jubeln für die 50 Zuschauer. Enrico Kautz flankt aus halbrechter Position in den Strafraum. Dort steht Sven Gottschalk goldrichtig, um den Ball per Kopf ins Gästetor zu verlängern.
Die Führung verlieh den Hausherren weiter Sicherheit im Spielaufbau; von zurückziehen war keine Spur. Aber auch Wüstheuterode zeigte seine spielerische Klasse. Die nächste Großchance hatte jedoch die FSG-Elf (20.). Nachdem die Abwehr der Gäste den Ball vertändelt, kann Kautz im 5-Meterraum quer auf Dudek legen. Der zieht ab, doch O. Reinhardt rettet auf der Linie.
Die Germania erhöhte den Druck. Standardsituationen beschäftigten die Salzaer Abwehr. Nach einer Ecke standen sich die Gäste selbst im Weg, sonst hätte das Leder seinen Weg ins FSG-Tor gefunden (28.). Zwei Minuten später konnte der durch Zuordnungsfehler frei stehende Kirschke ungehindert abziehen, traf aber nur den Außenpfosten. Doch den Ausgleich nach einem satten, flach geschossenen Freistoß durch Zimmer konnte auch Torwart Finsterbusch nicht verhindern und den Ball nur noch in die Maschen ablenken (32.). Kurz darauf besaßen die Gäste sogar die Chance zur Führung, der Ball strich nur knapp am langen Pfosten vorbei. Für eine klassische Notbremse – Trikotziehen als letzter Mann – sah der bis dahin gut als Libero agierende Salzaer Kapitän M. Verkouter die Rote Karte (40.).
Dass das Fuhrmann-Team nur noch zu zehn Mann auf dem Feld stand, sah man ihm zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht an. Einige, bisweilen leider auch ungenau ausgeführte Freistöße am 16er der Germania zeugen von Salzas Angriffen. Dudek sah nach 55 Minuten seinen Schuss bereits im Netz, doch Torwart Reinhardt konnte noch reflexartig klären.
Wüstheuterode zeigte sich wieder, als Wenzel allein auf Finsterbusch zukam, der allerdings die Situation entschärfte (60.). Die Partie wurde zunehmend kampfbetonter. Die sehr langsam anmutenden Entscheidungen des Schiedsrichters trugen dabei nicht gerade zur Beruhigung bei. Die Gäste wirkten und wurden in dieser Phase überlegener, ab der Schlussviertelstunde wird der Gastgeber in seiner Hälfte eingeschnürt. Trotzdem entwickelt sich keine reine Abwehrschlacht auf Salzaer Seite. Befreiungsschläge finden ihren Mann und leiten den einen oder anderen Konter ein. Die beste Möglichkeit hatte nach Flanke von D. Verkouter der eingewechselte Schminkel, dessen Heber sein Ziel knapp verfehlte (85.). Am Ende blieb von drei durchaus möglichen ein wichtiger Punkt in Salza.
Aufstellung: Finsterbusch – Wehling (Rode, 86.), Köhler, Schürer (Rätsch, 60.), Eiselt (Schminkel, 65.), Harborth, Kautz, Gottschalk, Dudek, M. Verkouter (MK) (RK 40.), D. Verkouter


