Mi, 11:50 Uhr
24.09.2008
Führer auf den Weg gebracht
Mit Sekt wurde heute auf dem Scheunenhof in Sundhausen angestoßen. Zuvor war mit den Unterschriften unter einem Vertrag der Weg von Geld in den ländlichen Teil des Landkreises freigemacht worden. Fördergeld natürlich. Die nnz war für Sie dabei...
Unterschrieben: Sylvana Hapke, Joachim Claus
Zugegeben, wir sind etwas spät dran, aber wir haben nicht viel verpaßt, so eröffnete Landrat Joachim Claus (CDU) heute die Runde zur Vertragsunterzeichnung zwischen dem Landkreis und dem Büro Abraxas. Das Weimarer Büro soll in den kommenden Jahren das LEADER-Programm im Landkreis Nordhausen managen.
Zur Vorgeschichte: Mitte August wurde die Region Südharz, die aus dem Landkreis Nordhausen ohne die Kernstadt Nordhausen besteht, als LEADER-Region anerkannt. In den vergangenen Monaten hat sich die Region für LEADER und die neue Förderperiode bis 2013 gerüstet. Ein Verein wurde gegründet und eine gemeinsame Strategie zur Entwicklung der Region erarbeitet. LEADER steht übersetzt für 'Verbindungen zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschart" und stellt eine integrative und sektorübergreifende EU-Fördermethode zur Entwicklung des ländlichen Raums dar.
Ab heute, 10.17 Uhr, nimmt nun das LEADER-Management seine Arbeit auf. In den kommenden Tagen wird das LEADER-Management sein Büro im Scheunenhof beziehen, ein Manager wird allerdings noch gesucht, erste Personalgespräche habe es bereits gegeben, versichert Sylvana Hapke, Abraxas-Geschäftsführerin. Natürlich steht die Umsetzung des LEADER-Konzeptes im Vordergrund. Unsere Aufgabe sehen wir aber vor allem darin die Aktiven vor Ort bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen", so die Frau.
Der Vereinsvorstand unter Leitung von Landrat Claus ist sich darin einig, dass vor allem innovative Vorhaben von regionaler Bedeutung durch LEADER unterstützt werden sollen. Gerade da wird noch die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Kommunen benötigt.
Der LEADER-Prozess muss nun zügig Fahrt aufnehmen, da bis Ende Oktober diesen Jahres die Anträge für das kommende Jahr bereits vorliegen müssen. Aber es gibt Anträge, die bereits genehmigt wurden. So soll im Nordhäuser Ortsteil Steigerthal die Elektrik für die Festhalle erneuert werden, in Friedrichsthal wird es eine Trauerhalle sein, die von den durchgereichten EU-Fördermitteln profitiert, in Hochstedt die Sanierung eines Daches und in Werther die Revitalisierung des Geländes einer ehemaligen Gärtnerei. 90.000 Euro könnten noch in diesem Jahr locker gemacht werden. Insgesamt seien in den vergangenen Monaten 200 Vorschläge und Ideen eingegangen.
Jetzt muß ausgewählt werden. Und: Die LEADER-Macher wollen informieren. Dazu lädt das LEADER-Management am 8. Oktober um 18.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in den Scheunenhof Sundhausen. Oder aber Neugierige wenden sich für weitere Informationen zur LEADER-Förderung direkt an das LEADER-Management – vorläufig noch unter der Telefonnummer 03643-502736 oder Email info@abraxas-buero.de.
Autor: nnzUnterschrieben: Sylvana Hapke, Joachim Claus
Zugegeben, wir sind etwas spät dran, aber wir haben nicht viel verpaßt, so eröffnete Landrat Joachim Claus (CDU) heute die Runde zur Vertragsunterzeichnung zwischen dem Landkreis und dem Büro Abraxas. Das Weimarer Büro soll in den kommenden Jahren das LEADER-Programm im Landkreis Nordhausen managen.
Zur Vorgeschichte: Mitte August wurde die Region Südharz, die aus dem Landkreis Nordhausen ohne die Kernstadt Nordhausen besteht, als LEADER-Region anerkannt. In den vergangenen Monaten hat sich die Region für LEADER und die neue Förderperiode bis 2013 gerüstet. Ein Verein wurde gegründet und eine gemeinsame Strategie zur Entwicklung der Region erarbeitet. LEADER steht übersetzt für 'Verbindungen zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschart" und stellt eine integrative und sektorübergreifende EU-Fördermethode zur Entwicklung des ländlichen Raums dar.
Ab heute, 10.17 Uhr, nimmt nun das LEADER-Management seine Arbeit auf. In den kommenden Tagen wird das LEADER-Management sein Büro im Scheunenhof beziehen, ein Manager wird allerdings noch gesucht, erste Personalgespräche habe es bereits gegeben, versichert Sylvana Hapke, Abraxas-Geschäftsführerin. Natürlich steht die Umsetzung des LEADER-Konzeptes im Vordergrund. Unsere Aufgabe sehen wir aber vor allem darin die Aktiven vor Ort bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen", so die Frau.
Der Vereinsvorstand unter Leitung von Landrat Claus ist sich darin einig, dass vor allem innovative Vorhaben von regionaler Bedeutung durch LEADER unterstützt werden sollen. Gerade da wird noch die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Kommunen benötigt.
Der LEADER-Prozess muss nun zügig Fahrt aufnehmen, da bis Ende Oktober diesen Jahres die Anträge für das kommende Jahr bereits vorliegen müssen. Aber es gibt Anträge, die bereits genehmigt wurden. So soll im Nordhäuser Ortsteil Steigerthal die Elektrik für die Festhalle erneuert werden, in Friedrichsthal wird es eine Trauerhalle sein, die von den durchgereichten EU-Fördermitteln profitiert, in Hochstedt die Sanierung eines Daches und in Werther die Revitalisierung des Geländes einer ehemaligen Gärtnerei. 90.000 Euro könnten noch in diesem Jahr locker gemacht werden. Insgesamt seien in den vergangenen Monaten 200 Vorschläge und Ideen eingegangen.
Jetzt muß ausgewählt werden. Und: Die LEADER-Macher wollen informieren. Dazu lädt das LEADER-Management am 8. Oktober um 18.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in den Scheunenhof Sundhausen. Oder aber Neugierige wenden sich für weitere Informationen zur LEADER-Förderung direkt an das LEADER-Management – vorläufig noch unter der Telefonnummer 03643-502736 oder Email info@abraxas-buero.de.



