eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 11:24 Uhr
25.09.2008

Nachgefragt: Zu 100 Prozent geschützt

Von der Insolvenz er Investmentbank Lehman-Brothers sollen auch deutsche Genossenschaftsbanken betroffen sein. Das berichten übereinstimmend mehrere deutsche Zeitungen. Wir haben bei der Nordthüringer Volksbank nachgefragt. Müssen deren Kunden Angst um ihr Geld haben?



Die Nordthüringer Volksbank eG erweist sich trotz der aktuellen Finanzmarktturbulenzen als Anker der Stabilität: „Bei uns sind die Kunden auf der sicheren Seite. Alle Kundeneinlagen und –Inhaberschuldverschreibungen, darunter auch Zertifikate, bei der Nordthüringer Volksbank eG sind dank der Sicherungseinrichtung unserer Gruppe zu 100 Prozent und ohne betragliche Begrenzung geschützt“, erklärt Peter Herbst, Vorstand der Nordthüringer Volksbank, der nnz.

Auch der Mittelstand könne trotz der aktuellen Finanzmarktturbulenzen weiterhin auf gute Finanzierungsmöglichkeiten bei der Nordthüringer Volksbank setzen. Denn das Kreditgeschäft finanzieren die Genossenschaftsbanken vor allem über Einlagen aus der Region.

Dank dieser Geschäftspolitik verfügen Volksbanken und Raiffeisenbanken immer über ein gut ausgestattetes Eigenkapitalpolster, das auch in schwierigen Zeiten die Kreditvergabe an den Mittelstand und Privatpersonen ermöglicht. „Im vergangenen Jahr haben wir Kredite im Volumen von 28 Millionen Euro vergeben. Ein großer Teil davon wurde in Wohnungsbau und Modernisierungsfinanzierungen investiert. Damit bewegen wir uns auf dem Niveau des Vorjahres“, unterstreicht Peter Herbst die Kontinuität, mit der die Bank den Mittelstand finanziert.

„Mit unserem Bankgeschäft stehen wir mit beiden Füßen auf dem Boden: Wir kennen die Wirtschaft vor Ort, unsere Kunden und unsere Produkte. Von Subprime-Produkten haben wir stets die Finger gelassen, weil sie nicht zu unserer Geschäftspolitik passen. Als regional engagierte Genossenschaftsbank sind wir weitgehend immun gegen Marktverwerfungen“, versichert der Vorstandsvorsitzende. Für die Nordthüringer Volksbank eG „zählt eine langfristige Geschäftsbeziehung zu den Mitgliedern und Kunden. Wir spüren, dass gerade jetzt ein verlässlicher Ansprechpartner bei Finanzfragen in der Bevölkerung gewünscht wird. Mit unseren 100 Kundenberatern in den 26 Filialen in Landkreisen Nordhausen, Sömmerda und dem Kyffhäuserkreis stehen wir den Bürgern für alle Fragen rund ums Thema Finanzen Rede und Antwort“, so Herbst.

Inhabern von Wertpapierdepots empfiehlt Peter Herbst, ihre Werte im Sinne einer langfristigen Vermögensanlage zu halten. Wichtig sei zur Risikoverminderung eine breit streuende Vermögensanlage, die auch die im nächsten Jahr anstehende Abgeltungsteuer im Auge behalte. Mit ihrer Sicherungseinrichtung bieten die Volksbanken und Raiffeisenbanken mehr Sicherheit als die vom Gesetzgeber geforderten 90 Prozent Einlagensicherung, wonach Beträge bis zu 20.000 Euro abgedeckt sind.

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken schützen die Kundeneinlagen und auch -Inhaberschuldverschreibungen zu 100 Prozent in unbegrenzter Höhe. Seit dem Bestehen der Sicherungseinrichtung in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat noch nie ein Kunde einen Verlust seiner Einlagen erlitten. Die Sicherungseinrichtung liegt beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).
Autor: nnz/kn

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)