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Fr, 07:42 Uhr
26.09.2008

Trotz Niederlage zufrieden

Nur knapp mit 3:4 (2:0, 0:2, 1:2) haben die Harzer Wölfe gegen den niederländischen Erstligisten Den Haag verloren. Trotz der Niederlage zeigte sich Wölfe-Coach Bernd Wohlmann zufrieden: „Jeder in der Mannschaft hat heute super gearbeitet und seinen Job absolut erfüllt“...

Wölfe gegen Hollander (Foto: Koch) Wölfe gegen Hollander (Foto: Koch)

Auch Den Haags Trainer Brian de Bruyn zollte den Braunlager Gastgebern viel Anerkennung: „Sie haben eine junge Mannschaft, die es meinem Team sehr schwer gemacht haben.“ Dabei zeigten die Gäste aus Den Haag von Beginn an, dass sie die Partie durchaus ernst nahmen. Ihre erste Duftmarke setzten sie mit einem krachenden Open-Ice-Check, der ESC-Angreifer Erik Pipp mächtig durchschüttelte. Die Wölfe brauchten einige Minuten, um mit der körperbetonten Spielweise der Niederländer klar zu kommen, schwammen sich dann aber frei. Nach einem Konter über John Kraiss markierte schließlich Benjamin Schulz die Führung der Harzer (11.). Pipp legte drei Minuten später sogar das 2:0 nach. Bis zur ersten Drittelpause boten sich noch weitere gute Möglichkeiten, etwa beim Pfostentreffer von Alois Öttl, ein weiteres Tor fiel aber nicht.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts rückte der starke Wölfe-Keeper Tobias Bannach mehr und mehr in den Blickpunkt. Die Gäste hatten die Müdigkeit von acht Stunden Busfahrt aus den Beinen geschüttelt, scheiterten zunächst jedoch wiederholt am ESC-Torwart. „Er hat eine super Partie gemacht“, lobte Gäste-Coach de Bruyn. Erst in der 32. Minute war Bannach erstmals durch Jame Easter geschlagen. Wenig später eine der Schlüsselszenen: Falk Elzner trifft nur den Pfosten, im Gegenzug vollstreckt Jan Jaap Nappe eiskalt zum 2:2 (35.).

Auch im Schlussdrittel blieben die Den Haager am Drücker, Easter (42.) und Josh Mizerek (49.) waren jeweils im Powerplay erfolgreich. Ebenfalls bei einem Mann mehr auf dem Eis versenkte Elzner den Puck mit einem satten Schlagschuss zum 3:4-Anschlusstreffer (57.), der Auftakt zu einer spannenden Schlussphase. Die Wölfe drängten in Überzahl und mit einem weiteren Feldspieler zugunsten von Bannach in der letzten Minute auf den Ausgleich, am Ende blieb es aber doch bei der knappen Niederlage.

„Die erste niederländische Liga ist im mittleren bis oberen Oberligabereich anzusiedeln“, verglich nach der Partie Den Haags Trainer de Bruyn, der mit seiner Mannschaft am Freitagmorgen weiter in die tschechische Republik zum Trainingslager reiste. Doch auch für die Wölfe gibt es keine Verschnaufpause. Nach der Freitagspartie in Selb sind die Harzer bereits am Sonntag erneut gefordert.

Im heimischen Wurmbergstadion erwartet der ESC den EHC 80 Nürnberg, Beginn ist bereits um 17 Uhr. Bekannteste Akteure der Franken sind die beiden Routiniers Sergej Hatkevitch und Martin Jiranek. Hatkevitch war seit Mitte der neunziger Jahre mit mehreren Teams zu Gast am Wurmberg. Jiranek spielte elf Jahre für die Nürnberg Ice Tigers und Ingolstadt in der DEL und war in der vergangenen Saison einer der überragenden Spieler der Bayernliga.
Robert Koch
Autor: nnz

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