Di, 19:28 Uhr
11.11.2008
Große Flächen, eindringliche Worte
In der Galerie der Nordhäuser Kreissparkasse ist am Abend eine neue Ausstellung eröffnet worden. Harald Alff aus Leipzig zeigt unter dem Titel Flächen großformatige Bilder. Einleitend gab es seitens des Kreissparkassen-Vorstands einige Erklärungen. Die nnz hörte aufmerksam zu...
Seit dem Jahr 1992 kümmert sich die Nordhäuser Kreissparkasse um die Förderung von Kunst und Kultur im Landkreis Nordhausen. Ob der Ankauf von zeitgenössischer regionaler Kunst, ob die Unterstützung für Theater, Jazzclub oder Kreismusikschule – Sparkassendirektor Wolfgang Asche hätte vielleicht noch mehrere Minuten der Aufzählung diverser Projekte und Einrichtungen gebraucht. Eine weitere Facette des Engagements: Seit 1992 werden in der Galerie Ausstellungen gezeigt.
Vernissage (Foto: nnz)
Man habe sich als Förderer der Kunst beständig gewehrt, ein Gremium entscheiden zu lassen, wer welche Kunst zeigen kann oder darf. Doch alles wurde ein wenig anders nach dem 7. Oktober dieses Jahres. Dort wurde in just dieser Galerie ein Projekt namens ArtErasa vorgestellt, das sich der Kunstbereinigung widmete. Die Diskussionen darüber waren vielfältig, kontrovers und konträr. Sie gipfelten jedoch in der Annahme, dass sich das Geldhaus am Kornmarkt nun von der Kunst abwende. Der Ausgang des ArtErasa-Vorhaben ist bekannt.
Asche nutzte dies um auszudrücken, dass sich Kunst wie bisher an diesem Ort auslassen könne. Wir würden uns nie ein Urteil erlauben, ob das gute oder schlechte Kunst ist, die hier gezeigt wurde und gezeigt werden wird. Wir werden auch weiterhin Dinge erlauben, die Künstler als Kunst empfinden und dieses Empfinden zur Diskussion stellen, so Wolfgang Asche, der sich eine emotionale Diskussion über Kunst im Allgemeinen und die in der KSK-Galerie ausgestellten im Besonderen wünscht. Die Nordhäuser Kreissparkasse wird sich auch weiterhin der Förderung von Kunst und Kultur in dieser Region zuwenden.
Leider hatten heute Abend nur wenige Kunst- und Kulturliebhaber den Weg in die Galerie der Kreissparkasse Nordhausen gefunden. Musikalisch umrahmt wurde die heutige Vernissage von den Musikschülerinnen Henriette Telemann und Maria Gründel.
Autor: nnzSeit dem Jahr 1992 kümmert sich die Nordhäuser Kreissparkasse um die Förderung von Kunst und Kultur im Landkreis Nordhausen. Ob der Ankauf von zeitgenössischer regionaler Kunst, ob die Unterstützung für Theater, Jazzclub oder Kreismusikschule – Sparkassendirektor Wolfgang Asche hätte vielleicht noch mehrere Minuten der Aufzählung diverser Projekte und Einrichtungen gebraucht. Eine weitere Facette des Engagements: Seit 1992 werden in der Galerie Ausstellungen gezeigt.
Vernissage (Foto: nnz)
Man habe sich als Förderer der Kunst beständig gewehrt, ein Gremium entscheiden zu lassen, wer welche Kunst zeigen kann oder darf. Doch alles wurde ein wenig anders nach dem 7. Oktober dieses Jahres. Dort wurde in just dieser Galerie ein Projekt namens ArtErasa vorgestellt, das sich der Kunstbereinigung widmete. Die Diskussionen darüber waren vielfältig, kontrovers und konträr. Sie gipfelten jedoch in der Annahme, dass sich das Geldhaus am Kornmarkt nun von der Kunst abwende. Der Ausgang des ArtErasa-Vorhaben ist bekannt.Asche nutzte dies um auszudrücken, dass sich Kunst wie bisher an diesem Ort auslassen könne. Wir würden uns nie ein Urteil erlauben, ob das gute oder schlechte Kunst ist, die hier gezeigt wurde und gezeigt werden wird. Wir werden auch weiterhin Dinge erlauben, die Künstler als Kunst empfinden und dieses Empfinden zur Diskussion stellen, so Wolfgang Asche, der sich eine emotionale Diskussion über Kunst im Allgemeinen und die in der KSK-Galerie ausgestellten im Besonderen wünscht. Die Nordhäuser Kreissparkasse wird sich auch weiterhin der Förderung von Kunst und Kultur in dieser Region zuwenden.
Leider hatten heute Abend nur wenige Kunst- und Kulturliebhaber den Weg in die Galerie der Kreissparkasse Nordhausen gefunden. Musikalisch umrahmt wurde die heutige Vernissage von den Musikschülerinnen Henriette Telemann und Maria Gründel.


