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Do, 08:51 Uhr
13.11.2008

Schiedsperson gewählt

Wie schon angekündigt gibt es weitere Infos aus der gestrigen Stadtratssitzung. Unter anderem wurde ein berufener Bürger für die Schiedsstelle gesucht. Wer am Ende das Rennen machte, steht hier.

Der Stadtrat der Stadt Nordhausen hat gestern als Vorsitzende/n der Schiedsstelle II sowie als Stellvertreter der Schiedsstelle I der Stadt Nordhausen den 52jährigen Nordhäuser Gunnar Haase für fünf Jahre gewählt. Er konnte sich in der Stichwahl gegen Dieter Görner durchsetzen. Vorgänger Karsten Bothe hat aus beruflichen Gründen das Amt niedergelegt, so dass eine Neuwahl notwendig wurde.
Die Schiedsperson muss durch den Stadtrat gewählt werden. Die Wahl bedarf anschließend der Bestätigung des Direktors des Amtsgerichtes Nordhausen.

Straßenumbenennung
Die Hauptstraße in Petersdorf wird in Petersdorfer Straße umbenannt. Und auch in Nordhausen wird der Rüdigsdorfer Weg drei neue Straßennamen erhalten. Das beschloss der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung. Da sich auf Grund der Eingemeindung der Ortschaft Petersdorf im Dezember 2007 teilweise Doppelungen von Straßennamen in der Stadt Nordhausen und den bereits eingemeindeten Ortsteilen ergaben, sei dies notwendig, so die Begründung. Der Ortschaftsrat und die Einwohner von Petersdorf haben sich an der Namensgebung beteiligt und stimmten zu.

Auch in Nordhausen macht sich aus dem gleichen Grund die Umbenennung des Rüdigsdorfer Weges notwendig. Um aber eine bessere Übersichtlichkeit zu erhalten, sind für den Rüdigsdorfer Weg in Nordhausen drei neue Namen vorgesehen. Die neuen Straßennamen „Zur schönen Aussicht“, „Am Heidelberg“ und “Im Gumpetal“ lehnen sich an vorhandene Flurnamen bzw. örtliche Gegebenheiten aus Vergangenheit und Gegenwart an. Diese Straßennamenproblematik wurde jedoch in erster Lesung behandelt.
Autor: nnz

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Kommentare
andre-notnagel
13.11.2008, 09:37 Uhr
Parteifreunde?
ich war gestern das erste mal bei einer stadtratssitzung und muss sagen, dass ich schon sehr verwundert war. bei der wahl der schiedsperson gab es ja noch einen dritten kandidaten, der mitglied der cdu ist. allerdings schien er, anhand seines ergebnisses von nur 3 stimmen, nicht von seiner eigenen partei gewählt worden zu sein. jeder abgeordnete ist natürlich frei in seiner entscheidung, aber ein wenig schäbig finde ich es schon, wenn die eigene partei einen im stich lässt. so viel zu thema christliche nächstenliebe ...
Stewart
13.11.2008, 17:43 Uhr
Dazwischen
Das ist jetzt aber unfair.

Vor kurzem schickte die gleiche Partei ihren Kandiadten für Erfurt mit 100 % wieder ins Rennen. Im Anschluss hieß es Herdentrieb.

Jetzt durchbricht diese Partei den Herdentrieb. Und wieder ist es falsch.

Ist wohl wie im richtigen Leben. Egal, was man macht...
andre-notnagel
13.11.2008, 19:44 Uhr
Sarkasmus?
ich verstehe den kommentar mal als sarkastisch. welcher kandidat soll denn gemeint sein und für welches amt? ich denke mal, eine partei sollte ihre eigenen leute bei der besetzung unterstützen.

aber die nordhäuser cdu scheint sowohl von der wirtschaftspolitik als auch von der basisdemokratie verabschiedet zu haben. anders ist ja wohl kaum zu erklären, dass der wahlverlierer der cdu bei der oberbürgermeisterwahl 2006, der ein desaströses ergebnis einfuhr, als partei- und fraktionschef weiter wurschteln darf.

aber warum sollte es im stadtrat besser sein als im kreistag!?
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