eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mo, 12:56 Uhr
17.11.2008

Überlebender berichtet

Franz Rosenbach ist ein Überlebender der „Hölle Dora“. Am Mittwoch wird das Mitglied im Verband Deutscher Sinti und Roma einen Vortrag in Nordhausen halten. Die nnz mit den Einzelheiten...


Seit Juni dieses Jahres kann in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora die Sonderausstellung „Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma“ besucht werden. Die Wanderausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma zeichnet die Gesamtgeschichte der Verfolgung der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus nach. Zu dieser Geschichte gehört auch die Biographie von Franz Rosenbach.

Franz Rosenbach und seine Familie wurden nach der Einführung des sogenannten Zigeunererlasses durch Heinrich Himmler 1943 in Österreich verhaftet. Im KZ Auschwitz-Birkenau wurde die Familie getrennt. Nach einer Inhaftierung im KZ-Buchenwald kam Franz Rosenbach im Mai 1944 in das KZ Mittelbau-Dora und hier in das Außenlager Harzungen. Er überlebte den Todesmarsch und traf Anfang der 1950er Jahre seine beiden Schwestern als einzige Überlebende der Familie wieder.

Am Mittwoch, 19. November 2008, lädt „Jugend für Dora e.V.“. alle Interessenten zu einem Vortrag von Franz Rosenbach ein. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Vortragssaal der KZ- Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Der Eintritt ist kostenfrei
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)