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Fr, 11:02 Uhr
19.12.2008

Utopische Summe

Auch die Nordhäuser Kreisverwaltung hat das Urteil zum Kreisumlagestreit inzwischen zur Kenntnis genommen. Einige Unterschiede zur städtischen Deutung gibt es da schon...


Vor allem in der Höhe der Rückzahlung gibt es unterschiedliche Auffassungen. So hat Vizelandrätin Jutta Krauth (SPD) zwar einen Streitwert in Höhe von knapp 2,1 Millionen Euro ausgemacht, jedoch sei der nicht mit der Höhe der Rückzahlung identisch. Für Krauth sei Fakt, und das sei aus dem Urteil zu lesen, daß die Kreisverwaltung im Jahr 1996 rund 1,1 Millionen DM zuviel als Kreisumlage eingestellt habe. Das großzügig halbiert (städtischer Anteil) und auf Euro umgerechnet, soll eine Rückzahlsumme in Richtung Stadtverwaltung von etwa 300.000 Euro ergeben.

Bis zum 20. Januar 2009 wollen die Kreisverwaltung dem Kreistag nun einer Vorlage erarbeiten, wie mit den anderen sieben Umlageverfahren umzugehen sei. Eine Empfehlung des Rathauses war in der nnz bereits zu lesen.

Eine Revision des Urteils ist nicht zugelassen, wohl aber kann eine Nichtzulassungsbeschwerde eingereicht werden. Das sei momentan keine Option, so Jutta Krauth abschließend zur nnz.
Autor: nnz

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Kommentare
Chefkoch
19.12.2008, 12:06 Uhr
Zahlenwirrwar
Die Spielchen sind bekannt und nicht neu. Die Stadt meint den Anspruch auf soundso viel Geld zu haben, die 1. Beigeordnete des Landkreises findet, dass dem dann doch so nicht ist. Was hat denn das Gericht nun eigentlich entschieden?

Halten wir fest: 1. Der Landkreis ist verpflicht worden, eine riesige Summe, die rechtsfehlerhaft in der Kreisumlage der Stadt Nordhausen für 1996 eingestellt wurde, zurückzuzahlen. 2. Egal, wie Frau Krauth sich jetzt auch ausdrücken mag, der Landkreis wird zurückzahlen müssen, und er wird es nicht können. 3. Bleibt die schon angesprochene Konsequenz, dass die gesamte Leitungsspitze der Landkreisverwaltung zurücktreten sollte, denn sie hat dieses Katastrophe in Amt und Persona zu verantworten.

Die nnz könnte einen guten journalistischen Beitrag leisten und recherchieren, wie hoch denn die Bringeschuld des Landkreises wirklich ist. Frau Rinke nannte mit 2.089.374,34 Euro ja eine ziemlich genaue Zahl - nur für 1996. Frau Krauth "relativiert" diese "utopische Summe" auf dann 300.000 Euro. Wobei mir aus dem nnz-Text nicht klar wurde, wo hier Euro und wo DM gemeint sind. Wer hat denn hier nun welches Recht in Weimar bekommen? Bitte, werte nnz, klären Sie auf!
Der Roland
19.12.2008, 12:14 Uhr
Rechnen
Wenn Frau Kraut annimmt, der Kreis bekommt 300.000 euro, dann rechnet sie folgender maßen:

1,1 Mio DM durch 2 (das sind dann rund 600 T€), wieder geteilt durch 2, macht den Stadtanteil der zuviel eingestellten Kreisumlage) oder?
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