Mo, 18:57 Uhr
09.02.2009
Die eine Welt
In der Frauenbergkirche ist vor einer Stunde der Ökumenepreis 2008 des evangelischen Kirchenkreises Südharz übergeben worden. Die Verleihung war in einen Empfang des Kirchenrates. Wer den Preis verliehen bekam, das erfahren nnz-Leser bereits heute.
Der Vorsitzende des Ökumeneausschusses, Pfarrer Peter Kube, sprach bei der Verleihung des Preises von der Verantwortung der Christen, der Kirche: Den Frieden und die Gerechtigkeit schützen sowie die Schöpfung bewahren. Je mehr dies im tagtäglichen Leben gelinge, je größer sei die Ermutigung für die Menschen.
Den mit 1.500 Euro dotierten Ökumenepreis 2008 teilen sich der Hospizverein Nordhausen und Isma Kahn. Die junge Muslima und Mutter dreier Söhne macht sich in Nordhausen für die Integration ihres Glaubens stark. Ihr sei es mit zu verdanken, dass es in der Rolandstadt einen Gebetsraum gebe. Isma Kahn bedankte sich für den Preis und sprach allen ein großes Lob aus: Nordhausen ist eine freundliche Stadt.
Auch die Vertreterin des Hospizvereins dankte für die Wahl und stellte kurz die Arbeit der Vereinsmitglieder vor. Die etwa 100 Mitstreiter hatten im vergangenen Jahr 73 Menschen beim Sterben begleitet. Und letztlich sei deren Arbeit mit den Menschen ganz im Sinne der Ökumene.
Eröffnet wurde der Neujahrsempfang des Kirchenkreises durch Präses Petra Gunst und Superintendent Michael Bornschein. Beide begrüßten die Ehrengäste, darunter Regionalbischöfin Elfriede Begrich aus Erfurt und Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Unter den Gästen auch Vertreter der hiesigen Wirtschaft sowie der politischen Parteien und des benachbarten Kirchenkreises aus Bad Frankenhausen. Während Petra Gunst noch einmal die Bildung der Evangelischen Kirchen Mitteldeutschland würdigte, sprach Barbara Rinke von der Vorbereitung auf die Lutherdekade hier in Nordhausen.
Der Gastredner, Dr. Stephan Dogerloh aus Wittenberg, der Beauftragte der Evangelischen Kirche Deutschlands, ging in seinem Referat auf die Ziele und Inhalte der Lutherdekade ein. Zuvor sprach er von seinen Gedanken, die ihm kamen, als er vom Bahnhof in Nordhausen zur Frauenbergkirche ging: Es war natürlich ein Lutherzitat: Sprich was wahr ist, trink was klar ist!
Nach dem Referat war dann noch genügend Zeit für Gespräche. Der Empfang wurde umrahmt mit Musik aus der Zeit Luthers, vorgetragen von Anett Bartuschka vom Duo Akelei.
Autor: nnzDer Vorsitzende des Ökumeneausschusses, Pfarrer Peter Kube, sprach bei der Verleihung des Preises von der Verantwortung der Christen, der Kirche: Den Frieden und die Gerechtigkeit schützen sowie die Schöpfung bewahren. Je mehr dies im tagtäglichen Leben gelinge, je größer sei die Ermutigung für die Menschen.
Den mit 1.500 Euro dotierten Ökumenepreis 2008 teilen sich der Hospizverein Nordhausen und Isma Kahn. Die junge Muslima und Mutter dreier Söhne macht sich in Nordhausen für die Integration ihres Glaubens stark. Ihr sei es mit zu verdanken, dass es in der Rolandstadt einen Gebetsraum gebe. Isma Kahn bedankte sich für den Preis und sprach allen ein großes Lob aus: Nordhausen ist eine freundliche Stadt.
Auch die Vertreterin des Hospizvereins dankte für die Wahl und stellte kurz die Arbeit der Vereinsmitglieder vor. Die etwa 100 Mitstreiter hatten im vergangenen Jahr 73 Menschen beim Sterben begleitet. Und letztlich sei deren Arbeit mit den Menschen ganz im Sinne der Ökumene.
Eröffnet wurde der Neujahrsempfang des Kirchenkreises durch Präses Petra Gunst und Superintendent Michael Bornschein. Beide begrüßten die Ehrengäste, darunter Regionalbischöfin Elfriede Begrich aus Erfurt und Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Unter den Gästen auch Vertreter der hiesigen Wirtschaft sowie der politischen Parteien und des benachbarten Kirchenkreises aus Bad Frankenhausen. Während Petra Gunst noch einmal die Bildung der Evangelischen Kirchen Mitteldeutschland würdigte, sprach Barbara Rinke von der Vorbereitung auf die Lutherdekade hier in Nordhausen.
Der Gastredner, Dr. Stephan Dogerloh aus Wittenberg, der Beauftragte der Evangelischen Kirche Deutschlands, ging in seinem Referat auf die Ziele und Inhalte der Lutherdekade ein. Zuvor sprach er von seinen Gedanken, die ihm kamen, als er vom Bahnhof in Nordhausen zur Frauenbergkirche ging: Es war natürlich ein Lutherzitat: Sprich was wahr ist, trink was klar ist!
Nach dem Referat war dann noch genügend Zeit für Gespräche. Der Empfang wurde umrahmt mit Musik aus der Zeit Luthers, vorgetragen von Anett Bartuschka vom Duo Akelei.



