Mi, 10:43 Uhr
11.02.2009
Reaktion: Erneute Prüfung
In der vergangenen Woche hatte die nnz über ein absonderliches Wintermärchen berichtet. Auch in den Kommentaren der nnz wurde darüber ausführlich diskutiert. Jetzt gibt es eine Reaktion aus dem Landratsamt...
Die zweite Beigeordnete des Landkreises Loni Grünwald (LINKE) hat die Arge beauftragt, dem im Forum der nnz dargestellten Fall erneut zu begutachten. Dabei geht es um Leistungen der Kosten der Unterkunft und Heizung, wofür der Landkreis in Verantwortung steht. Ich habe von diesem Sachverhalt erst durch diesen Artikel erfahren, bezieht sich Loni Grünwald auf einen Beitrag unter der Überschrift (K)ein Wintermärchen, der in der nnz erschien.
Dargestellt wird der Fall eines ALG-II-Empfängers, dessen Heizung an einem Sonntag im Januar 2007 kaputt ging. Die Arge wollte die Reparaturkosten von knapp 270 Euro nicht erstatten, da er sich nicht an die vorgesehene Verfahrensweise gehalten hatte. So hätte der Schaden beispielsweise vor der Reparatur begutachtet werden sollen. Der Fall liegt derzeit dem Sozialgericht vor.
Mit mir hat vorher darüber keiner gesprochen. Ich habe der Arge nun den Auftrag gegeben, den Sachverhalt noch einmal zu prüfen. Bis zum Wochenende möchte ich dazu eine Entscheidung auf den Tisch haben, sagt Loni Grünwald.
Die zuständige Beigeordnete fragt sich indes, warum sich der Betroffene nicht viel früher an sie gewandt hat, um eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Es ist gängige Praxis, dass Bürger mit einem Problem zu mir kommen. Die Entscheidung zum vorliegenden Fall entspreche nicht ihrer sozialen Einstellung gegenüber den Bürgern, so Loni Grünwald. Wir schöpfen den Ermessensspielraum der gesetzlichen Vorgaben im Sinne der Betroffenen sehr oft bis zur Grenze aus.
Autor: nnzDie zweite Beigeordnete des Landkreises Loni Grünwald (LINKE) hat die Arge beauftragt, dem im Forum der nnz dargestellten Fall erneut zu begutachten. Dabei geht es um Leistungen der Kosten der Unterkunft und Heizung, wofür der Landkreis in Verantwortung steht. Ich habe von diesem Sachverhalt erst durch diesen Artikel erfahren, bezieht sich Loni Grünwald auf einen Beitrag unter der Überschrift (K)ein Wintermärchen, der in der nnz erschien.
Dargestellt wird der Fall eines ALG-II-Empfängers, dessen Heizung an einem Sonntag im Januar 2007 kaputt ging. Die Arge wollte die Reparaturkosten von knapp 270 Euro nicht erstatten, da er sich nicht an die vorgesehene Verfahrensweise gehalten hatte. So hätte der Schaden beispielsweise vor der Reparatur begutachtet werden sollen. Der Fall liegt derzeit dem Sozialgericht vor.
Mit mir hat vorher darüber keiner gesprochen. Ich habe der Arge nun den Auftrag gegeben, den Sachverhalt noch einmal zu prüfen. Bis zum Wochenende möchte ich dazu eine Entscheidung auf den Tisch haben, sagt Loni Grünwald.
Die zuständige Beigeordnete fragt sich indes, warum sich der Betroffene nicht viel früher an sie gewandt hat, um eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Es ist gängige Praxis, dass Bürger mit einem Problem zu mir kommen. Die Entscheidung zum vorliegenden Fall entspreche nicht ihrer sozialen Einstellung gegenüber den Bürgern, so Loni Grünwald. Wir schöpfen den Ermessensspielraum der gesetzlichen Vorgaben im Sinne der Betroffenen sehr oft bis zur Grenze aus.

