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Do, 12:57 Uhr
12.02.2009

Schnuppern beim JUSOWE

Zu einem Studienbesuch hat das Nordhäuser Jugendsozialwerk seine Partner im Europäischen Freiwilligendienst eingeladen. Gäste aus Großbritannien, Estland, Polen, Spanien, den Niederlanden, Ungarn, Norwegen, Italien und Griechenland werden am Samstag die Aufnahmeprojekte des Vereins in Nordhausen, Rudolstadt und Dresden besuchen...


In Nordhausen werden die Besucher das Jugendfreizeitprojekt „Mobilé“, das Jugendgäste- und Bildungshaus „Rothleimmühle“ sowie den Kindergarten „Am Frauenberg“ besuchen. Alexandra aus Russland, Gerardo aus Spanien, Radek und Barbara aus Polen sowie Monika aus Litauen werden zeigen, was Inhalt ihres Freiwilligendienstes ist. Die Besucher werden unmittelbar in die Aktionen mit einbezogen und können sich so ein lebhaftes Bild von den Lernmöglichkeiten eines jungen europäischen Freiwilligen im JugendSozialwerk Nordhausen e.V. machen.

In den Diskussionen, die sich an die Besuche anschließen, werden die Gäste gemeinsam mit den jungen Freiwilligen sowie ihren Aufnahmeprojekten über optimale Bedingungen für einen erfolgreichen Freiwilligendienst sprechen und hoffentlich aus ihren eigenen Erfahrungen gute, nachahmenswerte Beispiele mitbringen.

Zwei Methodenbörsen widmen sich einem ganz speziellen Aspekt des Europäischen Freiwilligendienstes: der Europäischen Staatsbürgerschaft. Konkret geht es darum, sich über Methoden auszutauschen, wie junge Menschen ihr Europa tatsächlich aktiv mitgestalten können und wie sie ihren Beitrag zur Entwicklung Europas als solchen reflektieren und einordnen können.

Ein Gast wird gerade in Nordhausen mit ganz besonderer Spannung erwartet: Kine aus Norwegen, die selbst vor zwei Jahren europäische Freiwillige im Mobilé war, wird als Vertreterin eines norwegischen Partners in „ihr“ Projekt zurückkehren. An Gesprächsstoff wird es ganz bestimmt nicht mangeln.

Im Ergebnis des Besuchs sollen gemeinsame Empfehlungen für die Zusammenarbeit im Europäischen Freiwilligendienst entstehen. Der JugendSozialwerk Nordhausen e.V. freut sich auf seine Gäste.

Der Studienbesuch wird gefördert aus EU-Mitteln im Rahmen des Programms „Jugend in Aktion“.
Autor: nnz

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