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So, 11:06 Uhr
15.02.2009

"Wir alle sind Niedergebra!"

Viel Politprominenz hatte sich gestern in Niedergebra angesagt. Im Mittelpunkt stand jedoch ein neues rotes Auto und – so ganz nebenbei – die Selbständigkeit des Ortes. Die nnz mit den Einzelheiten.

Feuerwehrauto übergeben (Foto: Gunkel) Feuerwehrauto übergeben (Foto: Gunkel)

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Niedergebra atmen auf, mit ihnen freut sich Bürgermeisterin Burgunde Krumm. Der Star des Nachmittags war jedoch das neue Feuerwehrauto vom Typ Mercedes Benz Vario.

Das schmucke „Teil“ kostete 57.000 Euro. „Die Finanzierung schultert die Gemeinde ausschließlich aus Eigenmitteln. Die Investition war notwendig, einmal zum Schutz der Feuerwehrleute, aber auch zum wirksamen, zielorientierten und sicheren Einsatz im Brand- und Katastrophenfall“, so die Bürgermeisterin zur nnz.

Zur Übergabe kam neben Landrat Joachim Claus auch Thüringens Innenminister Manfred Scherer (beide CDU), der sukzessive den Landkreis Nordhausen erkundet. Bürgermeisterin Burgunde Krumm betonte in ihrer Ansprache die Notwendigkeit für die Übernahme von Verantwortung und bemühte dazu Albert Schweitzer: „Wir sind verantwortlich für alles, was wir tun können an Menschen und für Menschen, ob sie uns bekannt sind oder nicht.“

Feuerwehrauto übergeben (Foto: Gunkel) Feuerwehrauto übergeben (Foto: Gunkel)

Diese Verantwortung war es letztlich, die zum Beschluss des Gemeinderates zum Kauf des Fahrzeuges führte. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr können so unter anderen schnell zur A 38 kommen, auch der Höllbergtunnel ist zügig erreichbar. Doch nicht nur auf den Kauf des modernen Autos können die Niedergebraer stolz sein. Der Feuerwehrverein sanierte in Eigenleistung das historische Feuerwehrhaus, gleiches vollzieht der Sportverein mit dem Sportlerhaus.

Feuerwehrauto übergeben (Foto: Gunkel) Feuerwehrauto übergeben (Foto: Gunkel)

Das alles aber sei nur möglich, weil Niedergebra einen soliden Haushalt habe. Die nachhaltige Finanzpolitik, wie sie von Bürgermeisterin und Gemeinderat betrieben werde, mache diese Investitionen möglich, auch ohne Fördermittel. Burgunde Krumm konnte sich den kleinen Seitenhieb auf die Eingemeindungsbegehren von Bleicherode in Anwesendheit des verantwortlichen Ministers nicht ersparen. „Es bewährt sich, in aller Offenheit nachvollziehbar, die von der CDU-Landesregierung gestützte Kleingliedrigkeit der Kommunen. Die Bürger wissen: Wir alle sind Niedergebra!“.
Autor: nnz

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