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Mi, 12:55 Uhr
18.02.2009

Düstere Aussichten

Die ersten Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise sind im Januar dieses Jahres auch im Bereich der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) zu verzeichnen gewesen. Die nnz mit den ersten Zahlen dieses Jahres...


Zwar gab es mit 5.732 Bedarfsgemeinschaften 30 weniger als im Dezember vergangenen Jahres und 124 Personen weniger, die darin lebten, doch ist die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II ist deutlich nach oben gegangen. Waren es im letzten Monat des Jahres 2008 lediglich 3.875 Frauen und Männer, so stieg diese Zahl im Januar dieses Jahres auf 4.216 an.

Eine ähnliche Entwicklung ist aus Sicht der ARGE-Geschäftsführung auch bei den Unter-25-Jährigen zu beobachten. Hier wurden im Januar 2009 mit 296 Personen 54 mehr registriert. Die Quote der arbeitslosen Frauen und Männer im Vergleich zu den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen stieg um fast fünf Prozentpunkte auf 52,45 Prozent an. Hingegen bleibt die Quote der Hilfebedürftigen insgesamt im Vergleich zur Landkreisbevölkerung mit 11,7 Prozent nahezu konstant.

Pro Hilfebedürftigen wurden im vergangenen Monat 174 Euro an Arbeitslosengeld II sowie 119 Euro an Kosten für die Unterkunft ausgezahlt. In beiden Positionen sind Steigerungen zu beobachten.

In der beruflichen Weiterbildung befanden sich im Berichtsmonat 128 Frauen und Männer (-31), 45 in Eignungs- und Trainingsmaßnahmen (-2) und Eingliederungszuschüsse erhielten 230 (-24). Im Januar waren noch 839 Personen in Arbeitsgelegenheiten beschäftigt, so genannte Ein-Euro-Jobs. Das waren 163 weniger am im letzten Monat des Jahres 2008.
Autor: nnz

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