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Mo, 07:01 Uhr
23.02.2009

nnz-Forum: Der (all)tägliche Wahnsinn...

Mit der Verkehrssituation in der Nordhäuser Innenstadt beschäftigt sich der Beitrag eines Lesers im Forum der nnz...


Der alltägliche Wahnsinn in der Stadt spielt sich gern immer wieder als Fußgänger in der ab. Gegenstand des Alptraums ist die Verkehrssituation zwischen Rathaus und Straßenbahnhaltestelle Rathausplatz oder auch gern 50 m weiter südlich zwischen einem bekannten Buchhaus und einem Elektronikmarkt.

Die Autofahrer rasen regelrecht die Rautenstrasse hinauf, ja rasen ist der richtige Ausdruck und es regen sich alle auf, die an diesen Stellen die Straße überqueren wollen oder gar müssen. Auch wenn die Rautenstraße seit dem Bau des Kreisverkehrs ruhiger und sicher geworden ist, so ist dies für jeden der hier lang geht nicht zu beobachten.

Verkehrsüberwachungen oder Geschwindigkeitskontrollen finden hier seit mehren Monaten nicht statt, stattdessen fast täglich Raserei und ab Mitternacht Autorennen oder Krawalle von betrunkenen Jugendlichen, die anscheinend zu viel Energie in sich tragen.

Es kann doch nicht so schwer sein, an dieser gefährdeten Stelle in der Stadt einen farblich markanten Fußgängerüberweg zu schaffen, oder doch? Auch kann diese Maßnahme seitens der Stadtverwaltung keine wahnsinnigen Kosten verursachen, es kann nur für alle An/ Bewohner, Kinder, Touristen der Stadt und älteren Mitbürger nur zum Vorteil sein. Also, Stadtverwaltung tut was für eure Einwohner…………bevor einer unter die „Räder“ kommt.
Jürgen Bobka, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
altmeister
23.02.2009, 08:06 Uhr
Sehr einseitig betrachtet!
Ich lese die Überschrift dieses Beitrages und mir ist eigentlich etwas ganz anderes in den Sinn gekommen. Natürlich kann ich auch den Grund für den Beitrag verstehen, aber auch der Verfasser sollte die Ursachen nicht übersehen!

Unmögliche Hauptstraßenführungen, ein Straßenbau welcher nur einengt, Haltestellen die jeglicher Vernunft widersprechen, Parkplätze die sehr gewöhnungsbedürftig sind.....

Die Aufzählung könnte bestimmt fortgesetzt werden!
Haltestellen so kurz hintereinander, wo doch vor dem Kino eine gereicht hatte um die Funktion der jetzt vorhandenen vor Rathaus und Theater zu erfüllen. Noch dazu, da vor dem Kino auch 2 ordentliche Haltestelleninseln vorhanden waren!

Doch sehen wir uns die jetzige Situation an, so muß man feststellen, daß nur noch Chaos herrscht!
Stop and Go in der Innenstadt, da von der Oberstadt
kommend:

1. Straßenbahn steht in der Haltestelle vor Theater, ich lasse die Fahrgäste ein- und aussteigen
2. Ampel im Kreisverkehr rot wegen Straßenbahn
3. Kreisel wieder freigegeben, weiter geht es trotzdem nicht, da Straßenbahn in Haltestelle
4. Straßenbahn weitergefahren, trotzdem Stop, da Linksabbieger in die Weberstraße will
5. vor Buchhaus Rose Fußgänger über die Straße lassen (mach ich wie andere Autofahrer auch öfters)
5. da versucht doch einer noch schnell mal ein- oder auszuparken - und nicht´s geht mehr (wie überall in der Töpfer- und Rautenstraße)

und dann noch einen Fußgängerüberweg.......?

Herr Bobka, finden Sie nicht, daß der Ansatz des Nachdenkens an anderer Stelle stattfinden sollte?
Diese Probleme mit dem nicht funktionierendem Verkehrsfluß haben doch auch die Rettungsfahrzeuge, da in dieser Verkehrssituation keiner in der Lage ist eine Rettungsgasse zu lassen!
mcpjbo
23.02.2009, 10:24 Uhr
Gefahr im Zentrum der "Macht" oder.....
.............die Verkehrssituation in der Stadt,
hier bezieht sich der Autor auf die Oberstadt, ist allen sicher bekannt die dieses selbst erlebt haben.

Aber....es geht doch nicht darum einen Artiekl zu kritisieren wenn man selbst der gleichen Meinung ist.
Es geht prinzipiell nur um diese Stelle und nicht um die ganze Stadt.

Sicher ist die Verkehrslage kritisch und man kann keine Straßen verlegen, kann man nicht?

Man kann aber eine Unterführung bauen wenn man denn will, man kann eine Autobahn quer durchs Land bauen, wenn man will und wenn man der Meinung ist das diese genannte Stelle extrem gefährlich ist dann ist es eben so und das lässt sich nicht wegreden.

Wenn in den Kommentaren dann gemeint wird es wäre hier nicht die richtige Stelle für solche Angelegenheiten dann sage ich wann oder wo soll es denn diese richtige Situation geben und wer sagt das es denn auch so ist?

Wer meint es müsse sich etwas ändern und nicht auf die Ohnmacht der Stadt vertraut nimmt die Sache eben selbst in Hand, so ist das eben in einer Demokratie, jeder hat das Recht etwas zu ändern.

Also liebe Mitkommentatoren, regt euch nicht immer auf, machts besser und kritisiert nicht nur andere, sondern verfasst selbst konstruktive Artikel.

Euer Günther S.
altmeister
23.02.2009, 13:19 Uhr
@mcpjbo Antwort auf Beitrag
Bitte mal richtig lesen!
Gerade hier in der nnz finden sich viele Interessierte und daher ist dieses Forum natürlich die richtige Stelle um diese Meinungen zu veröffentlichen. Mein Hinweis war der, den Ansatz des Nachdenkens von einer anderen Stelle, von der Ursache für das Verkehrschaos her vorzunehmen und die Wirkung einer weiteren Regulierung nachzuvollziehen!
denk-mal
23.02.2009, 22:41 Uhr
man sollte sich erinnern
die verkehrssituation an den beschriebenen stellen ist doch doch noch nicht zur vollendung ausgereift, es gab mal eine zeit da fehlte, die haltestelle vor dem rathaus und der verkehr staute sich weder in richtung bahnhof noch in richtung sparkasse, er "floss" im wahrsten sinne des wortes einfach ab. jetzt heisst jede straßenbahn, die kommt, "organisierter stau"!
es handelt sich aber erst um ein zartes vorgeplenkel, ein fröhliches warten vor dem kreisel mit roter ampel und der unmittelbar verweilenden haltenden straßenbahn, ob vor dem rathaus oder vor nordbrand - warten ist angesagt!
richtig interressant wird es aber erst, wenn das neue einkaufszentrum fertig ist, man erwartet ca 3000 autos zusätzlich, die dann in das neue parkhaus vom einkaufszentrum wollen (und dem einkauf frönen) und nach dem einkauf auch wieder weg wollen! man soll es glauben oder nicht, ebenauf diesen gut für den stau durchorganisierten straßen mit seinen verweilzonen wie die"roten ampelkreisel"und haltestellen rollt der verkehr - wenn er denn rollt! wie sang rudi karrell so schön ohne es zu wissen unsere noch unbekannte nordhäuser beinah-hymne "lass dich überraschen..." in diesem sinne denkt mal und seid bitte noch zufrieden es entwickelt sich . . .
mcpjbo
24.02.2009, 02:33 Uhr
Artikel lesen und richtig verstehen .....
Man weiss nicht ob sich jemand ausser dem Autor für dieses heikle Thema interessiert, anscheinend wohl kaum.

Hier wird immer wieder vom Kreisel geschrieben, von der Haltestelle die es früher nie gab.
Es geht doch nicht um euch liebe Kommentatoren, wenn ihr etwas kratives beitragen möchtet schreibt euren eigenen Artikel mit euren ganz spezifischen eigenen Themen die euch auf der Seele brennen.

--->>>Die Stadt braucht Zebrastreifen !!!!!<---

Es egal ob man es verstehen will oder auch nicht, das Interesse des Autofahrers ist in diesem Falle unwichtig, es geht um den Fußgänger der täglich sein Leben riskiert, muss denn erst etwas passieren??

Muss denn erst einer verletzt werden?

Es gibt weit und breit keine Zebrasreifen mehr in der Stadt und dieses gilt abzuändern.

Es muss als erstes einer am Rathaus, am Kino, am Gehege und an der Südharzgalerie dringender denn je her.

Es geht nicht um den Griff nach den Sternen, es geht um Sicherheit für uns alle.

Wenn die Stadt nun einen Seniorenbeauftragten hat möchte ich gern einmal wissen wie denn die Senioren diese Gefahren betrachten? Oder fahren alle Senioren nur Auto? Wohl kaum.

Lasst uns die Gelder des Konjunkturpaketes II dazu nutzen, von den über 300 Millionen muss doch auch Geld für dieses Projekt vorhanden sein.

Die Stadt kann aber auch gern beispielsweise dem Konzern Opel 20 Millionen spenden aus Solidarität, dann können wir aber auch gleich goldene Zebrastreifen auf die Strassen aufbringen lassen.

In diesem Sinne, ein Prosit auf die Fußgänger die durch diesen Artikel endlich auch ein Sprachrohr bekommen und ein dreifach kräftges Nordhausen Aaaalaaaf
denk-mal
24.02.2009, 07:28 Uhr
eins bedingt das andere
Sie haben ohne frage recht, wenn es um die sicherheit im straßenverkehr geht!

Fußgängerüberwege sind in der oberstadt sowieso ein sparsam verteilter atikel. Nur in unserer stadt fehlt generell ein vernünftiges verkehrskonzept. ich glaube nicht, das man einzelne probleme losgelöst von den gesamtproblemen lösen kann.

das immens hohe verkehrsaufkommen und es wird noch mehr, wird eine grundlegende lösung erfordern, es geht eben nicht nur um fussgängerüberwege sondern um das umlenken von verkehrsströmen. ein großer teil der fahrzeuge welche der rautenstraße runterfahren kommt aus dem viertel rund ums rathaus oder der post. diese fahrzeuge verursachen an der kreuzung kranichstraße - engelsburg den ersten stau und gleich daruf, die hier schon beschriebenen weiteren staus am kreiserl zur rautenstraße.

autos blockieren nun mal den fußgängerüberweg ob er besonders ausgeschildert ist oder nicht, sie sind da. eine zusätzliche einbahnstraße hinter dem rathaus lang zur rautenstraße hin würde die gesamte situation in der kranichstraße entschärfen oder eine abfahrt aus diesem viertel in richtung grimmel über den neuen weg (entgegengesetzte einbahnstraße als geänderte variante)wäre ebenfalls eine lösung, es wäre deutlich weniger verkehr in der rautenstraße zu mindes in richtung bahnhof und daraus folgernd sind eben auch mehr chancen zum passieren der straßen möglich
Stadtbürger
24.02.2009, 17:47 Uhr
Recht hat er
Also ich muss "denk-mal" absolut Recht geben. Ein wirklich funktionierendes Verkehrsleitkonzept scheint es in unserer Stadt nicht zu geben.

Und das es gar keinen Zebrastreifen in Nordhausen gibt, stimmt auch nicht. Immer hin gibt es einen am Taschenberg / Ecke Morgenröte. Aber es ist meines Wissens nach auch der einzige seiner Art und ich vermute fast, dass er nur existiert weil man ihn eventuell für den praktischen Fahrschulunterricht benötigt.

Doch Spaß beiseite. Zebrastreifen sind kein Allheilmittel - sie sind eher ein Pflaster auf eine große Wunde. Im Bereich Kornmarkt wird er auch nicht benötigt, denn es gibt hier, wie auch in der Rautenstraße, mehrere Querungshilfen. Allerdings ist mir auch schon aufgefallen, dass einige unserer Mitbürger diese Hilfen nicht wirklich, bzw. unsachgemäß nutzen. Um Zeit und Weg zu sparen geht man lieber direkt über die Straße und nimmt nicht mal die 20 Meter bis zur Insel in Anspruch.

Was den Verkehrsfluss angeht, so denke ich auch, dass man hier und da einige "Ventile" schaffen muss. Gerade in Hinblick auf das geplante "Einkaufserlebnis" am Pferdemarkt. Sollte dies wirklich so realisiert werden wie geplant, dann droht uns am Kornmarkt der Verkehrsinfarkt.

Darüber scheint man sich in Nordhausen nicht wirklich Gedanken zu machen. Die Unterführung in der Freiherr-vom-Stein-Straße hätte man sich auch durch eine veränderte Verkehrsführung ersparen können (so wie z. B. die jetzige Führung Oscar-Kohn-Straße/Zeppelinbrücke).

Aber naja, so etwas denken sich halt keine Otto-Normal-Bürger aus, sondern Stadtplaner.
art-ndh
26.02.2009, 12:44 Uhr
.. und der Autofahrer ...
... ist wie immer unschuldig, die Stadt ist Schuld!?

Ich nehme mal an, dass von Allen Schreiberlingen hier, ein/e JedEr selbst Auto fährt. Wenn nicht, dann sich nicht 100%ig angesprochen fühlen.

Schonmal darüber nachgedacht oder danach gehandelt, als Autofahrer umsichtiger im Straßenverkehr zu sein und Rücksicht auf die Fußgänger/Innen und Fahrradfahrer/Innen zu nehmen? - und das nicht nur mal am Zebrastreifen oder wenn ne alte (ältere) Dame oder Herr über die Straße möchte.

Es ist immer einfach auf die Stadt oder die zuständigen Behörden (oder was auch immer) zu schimpfen, doch vor der eigenen Haustür sollte angefangen werden.

Wenn sich die Autofahrer nicht als die "Alpha"-Wesen im Straßenverkehr aufführen und Rücksicht nehmen und auch mal warten können, dann kommen wir auch so miteinander im Straßen-Alltag klar ...auch ohne zuständige Behörden etc.

mal drüber nachdenken und dementsprechend handeln

...ich, als geneigter Fußgänger und Rad-Fahrer ...denn auch ich habe Vorfahrt, an die sich Autofahrer (ja, klingt sehr allgemein, aber hier ist es wie überall es gibt solche und solche - zu welcher Seite sie wohl gehören?) (trotz des besseren Schutzes) halten sollten.
mcpjbo
26.02.2009, 13:56 Uhr
(Keinerlei)Einsicht bei den Mitmenschen in NDH
....ist hier deutlich zu merken.

Es interessiert absolut niemaden, das steht fest.

Die Interessen in der Stadt sind klar, die Autos, oder der Verkehr, müssen rollen, Geschäfte müssen gemacht werden und alles andere muss sich beugen.

Warum denn auch etwas ändern wenn es auch so geht? Natürlich, belassen wir es so, egal wie oder was der Bürger auch will.

Da hier keinerlei Renter oder Fußgänger Kommentare schreiben ist es für die Katz, heute hat es fast 3 kleine Kinder in der Oberstadt erwischt beim überqueren der Strasse, aber okay es ist alles perfekt so.

Ich nehme jetzt immer einen Fotoapparat mit und wenn ich den ersten Überfahrenen erwische gibts ein Foto kostenlos von mir, bevor ich Erste Hilfe leiste.

Schliesst weiter die Augen vor der Realität.
Manne
26.02.2009, 16:08 Uhr
was denn hier los...
... wie kann man sich denn über so ein Thema so aufregen!?!?
Als wenn die Menschheit nichts anderes zu tun hätte, als mitn Fotoapparat durch NDH zu laufen!

Meine Meinung:
Die Verkehrsführung ist im großen udn ganzen in NDH vollkommen in Ordnung. Klar gibt es Engstellen, aber in welcher Stadt ab 30000 Einwohner ist das denn nicht so?
Also nehmt euch doch einfach 5 min mehr Zeit und schon könnt ihr gefahrlos die Rautenstraße überqueren (z.B. 500m weiter bergabwärts) :-D Achja udn als Autofahrere kann wer will die Strecke auch super umfahren! Ausser er wohnt natürlich direkt an der berüchtigten Kreuzung!
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