Mi, 14:10 Uhr
25.02.2009
Forstwirt- Beruf für Naturliebhaber
Das Forstamt Oldisleben sucht noch Bewerber für die Ausbildung zum Forstwirt. Forstwirt ist ein interessanter Beruf für Naturliebhaber, so Forstamtsleiter Uli Klüßendorf in seiner Mitteilung an kn...
Die Landschaft des Kyffhäuserkreises ist geprägt von Land- und Forstwirtschaft. Auf den Höhenzügen von Hainleite, Windleite und Kyffhäusergebirge befinden sich ausgedehnte Laubholzwälder. Neben dem hohen Erholungswert für Bewohner und Besucher dieser vielfältigen Landschaft haben diese Wälder mit ihrem Artenreichtum auch ein hohes Interesse für den Natur- und Umweltschutz. Zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten sind hier heimisch. Die sehr heimliche Wildkatze lebt in den Wäldern, man findet den Schwarzspecht und Orchideen wie den Frauenschuh.
Die Wälder sind gleichzeitig aber auch wichtiger Rohstofflieferant. Holz, als einziger nachwachsender Rohstoff, wird vielseitig verwendet. Es wird im Hausbau als Dachkonstruktion, für Treppen und Möbelstücke gebraucht. Aus Holz werden Verpackungen und Papier hergestellt. Nicht zu letzt spendet es im heimischen Ofen Wärme und hilft vielen Menschen in der Region Heizkosten für Gas oder Heizöl zu sparen. Um all diese Funktionen nachhaltig zu erfüllen, müssen Wälder bewirtschaftet werden. Dazu gehören alle Arbeiten von der Pflanze über die Pflege von jungen Wäldern bis zur Ernte von starkem Holz. Für diese Arbeiten werden qualifizierte Forstwirte benötigt.
Im Forstamt Oldisleben arbeiten 25 Waldarbeiter. Für den Nachwuchs unter den Waldarbeitern sorgt das Forstamt selbst. Jedes Jahr werden Auszubildende eingestellt, die am Rathsfeld im Kyffhäuserwald von einem Forstwirtschaftsmeister ausgebildet werden. Dort lernen die jungen Leute den Umgang mit modernen Maschinen und Geräten, aber auch die Theorie zu den ökologischen Zusammenhängen im Wald. Nach drei Jahren Lehrzeit sind sie in der Lage, starke Bäume mit der Motorsäge fachgerecht zu Boden zu bringen, kennen sich aber gleichzeitig mit vielen Arbeiten im Landschafts- und Naturschutz aus.
In diesem Jahr hat das Forstamt noch freie Ausbildungsplätze. Wer die Realschule abgeschlossen hat, bereits sechzehn Jahre alt ist und Interesse an einem Beruf in der Natur hat kann sich gern beim Forstamt in Oldisleben bis Ende für dieses Jahr noch bewerben. (Forstamt Oldisleben, Fritz- Hankel-Straße 11, 06578 Oldisleben).
Autor: nnz/knDie Landschaft des Kyffhäuserkreises ist geprägt von Land- und Forstwirtschaft. Auf den Höhenzügen von Hainleite, Windleite und Kyffhäusergebirge befinden sich ausgedehnte Laubholzwälder. Neben dem hohen Erholungswert für Bewohner und Besucher dieser vielfältigen Landschaft haben diese Wälder mit ihrem Artenreichtum auch ein hohes Interesse für den Natur- und Umweltschutz. Zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten sind hier heimisch. Die sehr heimliche Wildkatze lebt in den Wäldern, man findet den Schwarzspecht und Orchideen wie den Frauenschuh.
Die Wälder sind gleichzeitig aber auch wichtiger Rohstofflieferant. Holz, als einziger nachwachsender Rohstoff, wird vielseitig verwendet. Es wird im Hausbau als Dachkonstruktion, für Treppen und Möbelstücke gebraucht. Aus Holz werden Verpackungen und Papier hergestellt. Nicht zu letzt spendet es im heimischen Ofen Wärme und hilft vielen Menschen in der Region Heizkosten für Gas oder Heizöl zu sparen. Um all diese Funktionen nachhaltig zu erfüllen, müssen Wälder bewirtschaftet werden. Dazu gehören alle Arbeiten von der Pflanze über die Pflege von jungen Wäldern bis zur Ernte von starkem Holz. Für diese Arbeiten werden qualifizierte Forstwirte benötigt.
Im Forstamt Oldisleben arbeiten 25 Waldarbeiter. Für den Nachwuchs unter den Waldarbeitern sorgt das Forstamt selbst. Jedes Jahr werden Auszubildende eingestellt, die am Rathsfeld im Kyffhäuserwald von einem Forstwirtschaftsmeister ausgebildet werden. Dort lernen die jungen Leute den Umgang mit modernen Maschinen und Geräten, aber auch die Theorie zu den ökologischen Zusammenhängen im Wald. Nach drei Jahren Lehrzeit sind sie in der Lage, starke Bäume mit der Motorsäge fachgerecht zu Boden zu bringen, kennen sich aber gleichzeitig mit vielen Arbeiten im Landschafts- und Naturschutz aus.
In diesem Jahr hat das Forstamt noch freie Ausbildungsplätze. Wer die Realschule abgeschlossen hat, bereits sechzehn Jahre alt ist und Interesse an einem Beruf in der Natur hat kann sich gern beim Forstamt in Oldisleben bis Ende für dieses Jahr noch bewerben. (Forstamt Oldisleben, Fritz- Hankel-Straße 11, 06578 Oldisleben).






