Di, 14:23 Uhr
03.03.2009
Koop mit Nachhaltigkeit
Im Dezember vergangenen Jahres hatte die nnz über den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Schachtbau Nordhausen GmbH und der Regelschule in Nordhausen Ost berichtet. Gestern wurde dieses Papier wieder mit einem Teil Leben ausgestattet...
Die Schachtbau Nordhausen GmbH hatte sich am Erwerb eine Pianos für die Regelschule in Nordhausen Ost beteiligt. (Von links: Ronald Hühne, Christine Stilzebach vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft, Heino Kupfer, Reiner Voigt)
Im Rahmen der Zusammenarbeit der Schachtbau Nordhausen GmbH mit der Regelschule in Nordhausen Ost waren am Montagabend Vertreter des Unternehmens in der Schule zu Gast. Schulleiter Reiner Voigt begrüßte Geschäftsführer Jens Peters, Personalleiter Heino Kupfer und den Betriebsratsvorsitzenden Ronald Hühne.
Voigt freute sich, dass mehrere Schüler der achten Klassen und deren Eltern den Weg zur Informationsveranstaltung gefunden hatten. Man müsse schon frühzeitig die Information in punkto Berufsausbildung suchen.
Jens Peters stellte den Schülern und Eltern die Schachtbau Nordhausen GmbH mit ihren fünf Geschäftsbereichen vor. Er machte deutlich, dass mit einer ständig höheren Leistung im Unternehmen auch die Zahl der Mitarbeiter kontinuierlich angestiegen sei. Die Tätigkeiten bei der Schachtbau Nordhausen GmbH sei in allen Geschäftsbereichen durch eine verantwortungsvolle Teamarbeit gekennzeichnet. Bereits im Schulalter müsse das Interesse von den Schülern kommen. Sei dies für das Unternehmen spürbar, dann werde jede Möglichkeit einer Förderung und Unterstützung angeboten.
Im Anschluss an das Unternehmensporträt stellte Personalleiter Kupfer die Ausbildungsprofile und –berufe der Schachtbau Nordhausen GmbH vor. Kupfer berichtete von den Anforderungen an die künftigen Azubis ebenso wie von den Möglichkeiten der Weiterentwicklung der jungen Menschen im größten produzierenden Unternehmen des Landkreises Nordhausen. In diesem Jahr sollen 30 junge Menschen im Nordhäuser Unternehmen eine Lehre beginnen können. Bislang würden 170 Bewerbungen vorliegen.
Ronald Hühne erläuterte dann die Historie der Kooperationsvereinbarung zwischen der Schule und dem Unternehmen. Die fand ihren Ursprung in den demografischen Rahmenbedingungen sowie in der regionalen Verbundenheit der Firma. Bewusst habe man sich die Regelschule in Nordhausen Ost ausgesucht, da sie sich in einem Problemstadtteil befindet. Vor allem soll diese Zusammenarbeit keine Eintagsfliege sein, sondern ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. So soll es im Unternehmen selbst Unterrichtsstunden oder Betriebserkundungen geben, andererseits werden Fachleute der Schachtbau Nordhausen GmbH in der Schule über das Unternehmen berichten. Auch die Bereitstellung von Praktikumplätzen und Schnuppertage für Lehrer sind in die Kooperationsvereinbarung eingearbeitet worden, die im Dezember vergangenen Jahres unterzeichnet wurde.
Das diese Zusammenarbeit keine Einbahnstraße ist, zeigt die Tatsache, dass die Schule für das Unternehmen ein russisches Reisewörterbuch erarbeitet könnte. Im sportlichen Bereich sind Volleyball- oder Fußballvergleiche als Wettkampf der Generationen geplant.
Die Kooperation zwischen dem Nordhäuser Unternehmen und der Regelschule ist Bestandteil des Bundesprogramms Kurs 21 und wird vor Ort vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft koordiniert.
Autor: nnzDie Schachtbau Nordhausen GmbH hatte sich am Erwerb eine Pianos für die Regelschule in Nordhausen Ost beteiligt. (Von links: Ronald Hühne, Christine Stilzebach vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft, Heino Kupfer, Reiner Voigt)
Im Rahmen der Zusammenarbeit der Schachtbau Nordhausen GmbH mit der Regelschule in Nordhausen Ost waren am Montagabend Vertreter des Unternehmens in der Schule zu Gast. Schulleiter Reiner Voigt begrüßte Geschäftsführer Jens Peters, Personalleiter Heino Kupfer und den Betriebsratsvorsitzenden Ronald Hühne.
Voigt freute sich, dass mehrere Schüler der achten Klassen und deren Eltern den Weg zur Informationsveranstaltung gefunden hatten. Man müsse schon frühzeitig die Information in punkto Berufsausbildung suchen.
Jens Peters stellte den Schülern und Eltern die Schachtbau Nordhausen GmbH mit ihren fünf Geschäftsbereichen vor. Er machte deutlich, dass mit einer ständig höheren Leistung im Unternehmen auch die Zahl der Mitarbeiter kontinuierlich angestiegen sei. Die Tätigkeiten bei der Schachtbau Nordhausen GmbH sei in allen Geschäftsbereichen durch eine verantwortungsvolle Teamarbeit gekennzeichnet. Bereits im Schulalter müsse das Interesse von den Schülern kommen. Sei dies für das Unternehmen spürbar, dann werde jede Möglichkeit einer Förderung und Unterstützung angeboten.
Im Anschluss an das Unternehmensporträt stellte Personalleiter Kupfer die Ausbildungsprofile und –berufe der Schachtbau Nordhausen GmbH vor. Kupfer berichtete von den Anforderungen an die künftigen Azubis ebenso wie von den Möglichkeiten der Weiterentwicklung der jungen Menschen im größten produzierenden Unternehmen des Landkreises Nordhausen. In diesem Jahr sollen 30 junge Menschen im Nordhäuser Unternehmen eine Lehre beginnen können. Bislang würden 170 Bewerbungen vorliegen.
Ronald Hühne erläuterte dann die Historie der Kooperationsvereinbarung zwischen der Schule und dem Unternehmen. Die fand ihren Ursprung in den demografischen Rahmenbedingungen sowie in der regionalen Verbundenheit der Firma. Bewusst habe man sich die Regelschule in Nordhausen Ost ausgesucht, da sie sich in einem Problemstadtteil befindet. Vor allem soll diese Zusammenarbeit keine Eintagsfliege sein, sondern ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. So soll es im Unternehmen selbst Unterrichtsstunden oder Betriebserkundungen geben, andererseits werden Fachleute der Schachtbau Nordhausen GmbH in der Schule über das Unternehmen berichten. Auch die Bereitstellung von Praktikumplätzen und Schnuppertage für Lehrer sind in die Kooperationsvereinbarung eingearbeitet worden, die im Dezember vergangenen Jahres unterzeichnet wurde.
Das diese Zusammenarbeit keine Einbahnstraße ist, zeigt die Tatsache, dass die Schule für das Unternehmen ein russisches Reisewörterbuch erarbeitet könnte. Im sportlichen Bereich sind Volleyball- oder Fußballvergleiche als Wettkampf der Generationen geplant.
Die Kooperation zwischen dem Nordhäuser Unternehmen und der Regelschule ist Bestandteil des Bundesprogramms Kurs 21 und wird vor Ort vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft koordiniert.


