So, 13:11 Uhr
08.03.2009
Jena stoppt Wackers Erfolgsserie
Irgendwann musste es ja einmal passieren. Die langsam unheimlich werdende Serie ungeschlagener Punktspiele seit Juni 2008 ist gerissen. Wacker Nordhausen verlor im Ernst-Abbe-Sportfeld mit 0:2. Ein Bericht von Klaus Verkouter...
Bei miserablen äußeren Verhältnissen – tiefer Boden, ständiger Nieselregen und Wind – begannen die Hausherren wie die Feuerwehr. Jena attackierte bissig, ging eisenhart in die Zweikämpfe und ließ die Nordhäuser nur selten zu gefährlichen Angriffsaktionen kommen. Zu allem Überfluss erzielte der Jenaer Bloß in der 11. Minute fast von der linken Außenlinie aus knapp 30 Metern mit einem Sonntagsschuss die 1:0-Führung, die Lars Greschke nicht verhindern konnte.
Erste Achtungszeichen Wackers waren drei steile Angriffszüge, die allesamt jedoch als Abseits gewertet und zurückgepfiffen wurden. Die Jenaer gingen kompromisslos zu Werke. Bei einer solchen harten Aktion wurde Tino Steinberg so schwer verletzt, dass er durch Stephan Hoffmann ersetzt werden musste.
Kurz danach fischte Lars Greschke einen wuchtigen Kopfball aus der unteren linken Ecke und verhinderte so eine frühzeitige Entscheidung. In der 37. Minute gab es wieder einen der vielen Freistöße für Wacker. Thomas Hurt zirkelte den Ball aus 25 Metern gut auf den langen Pfosten. Ein Jenaer Abwehrspieler fabrizierte einen Querschläger, doch der Ball strich knapp am Tor vorbei.
Auf der anderen Seite gab es noch einige Aktionen der Schottelf, die jedoch zu keinem Treffer führten. Jena lag zur Halbzeit verdient vorn – mit einem Tor und drei Gelben Karten.
Die aggressivere Elf blieb zunächst Jena. In der 48. Minute klärte der Nordhäuser Schlussmann wieder eine gefährliche Situation. Danach schien sich Jena mehr auf die Sicherung des Vorsprungs zu konzentrieren. Das Spiel war nun absolut ausgeglichen. Man merkte aber bei Wackers Angriffsaktionen, dass nicht alle Spieler durch Erkältungen und Verletzungen bis zum Letzten gehen konnten.
Ein guter Kopfball von Torsten Klaus wurde zur Ecke abgewehrt. Etliche Freistöße von Thomas Hurt und Steven Ebert brachten nichts Zählbares. Als sich dann Stephan Hoffmann mehr nach vorn orientierte und mit einem satten Schuss die Latte traf, schien doch noch etwas zu gehen. Lars Pohl, dem heute das Glück nicht an den Füßen klebte, wurde durch Nico Steinberg ersetzt.
Noch eine Riesenchance ergab sich für Wacker aus dem Gewühl heraus, konnte jedoch von keinem zum Ausgleich genutzt werden. Leider musste nach wenigen Minuten auch Nico Steinberg ohne gegnerisches Verschulden verletzt ausscheiden und durch Florian Dießel, der in der Ersten sein Debüt gab, ersetzt werden. In der 88. Minute fiel aus spitzem Winkel durch Richter sogar noch das 2:0, das schließlich dann doch einen verdienten Sieg Jenas besiegelte.
Von Jenaer Seite fand Wacker viel Anerkennung. Die Freude der Platzmannschaft war nach Spielende auch unübersehbar und nicht zu überhören.
Klaus Verkouter
Wacker: Greschke; T. Steinberg (30. Hoffmann), Elle, Taute, Wiegleb, Töpfer, Hurt, Ebert, Pistorius, Pohl (80. N. Steinberg, 87. Dießel), Klaus.
Autor: nnzBei miserablen äußeren Verhältnissen – tiefer Boden, ständiger Nieselregen und Wind – begannen die Hausherren wie die Feuerwehr. Jena attackierte bissig, ging eisenhart in die Zweikämpfe und ließ die Nordhäuser nur selten zu gefährlichen Angriffsaktionen kommen. Zu allem Überfluss erzielte der Jenaer Bloß in der 11. Minute fast von der linken Außenlinie aus knapp 30 Metern mit einem Sonntagsschuss die 1:0-Führung, die Lars Greschke nicht verhindern konnte.
Erste Achtungszeichen Wackers waren drei steile Angriffszüge, die allesamt jedoch als Abseits gewertet und zurückgepfiffen wurden. Die Jenaer gingen kompromisslos zu Werke. Bei einer solchen harten Aktion wurde Tino Steinberg so schwer verletzt, dass er durch Stephan Hoffmann ersetzt werden musste.
Kurz danach fischte Lars Greschke einen wuchtigen Kopfball aus der unteren linken Ecke und verhinderte so eine frühzeitige Entscheidung. In der 37. Minute gab es wieder einen der vielen Freistöße für Wacker. Thomas Hurt zirkelte den Ball aus 25 Metern gut auf den langen Pfosten. Ein Jenaer Abwehrspieler fabrizierte einen Querschläger, doch der Ball strich knapp am Tor vorbei.
Auf der anderen Seite gab es noch einige Aktionen der Schottelf, die jedoch zu keinem Treffer führten. Jena lag zur Halbzeit verdient vorn – mit einem Tor und drei Gelben Karten.
Die aggressivere Elf blieb zunächst Jena. In der 48. Minute klärte der Nordhäuser Schlussmann wieder eine gefährliche Situation. Danach schien sich Jena mehr auf die Sicherung des Vorsprungs zu konzentrieren. Das Spiel war nun absolut ausgeglichen. Man merkte aber bei Wackers Angriffsaktionen, dass nicht alle Spieler durch Erkältungen und Verletzungen bis zum Letzten gehen konnten.
Ein guter Kopfball von Torsten Klaus wurde zur Ecke abgewehrt. Etliche Freistöße von Thomas Hurt und Steven Ebert brachten nichts Zählbares. Als sich dann Stephan Hoffmann mehr nach vorn orientierte und mit einem satten Schuss die Latte traf, schien doch noch etwas zu gehen. Lars Pohl, dem heute das Glück nicht an den Füßen klebte, wurde durch Nico Steinberg ersetzt.
Noch eine Riesenchance ergab sich für Wacker aus dem Gewühl heraus, konnte jedoch von keinem zum Ausgleich genutzt werden. Leider musste nach wenigen Minuten auch Nico Steinberg ohne gegnerisches Verschulden verletzt ausscheiden und durch Florian Dießel, der in der Ersten sein Debüt gab, ersetzt werden. In der 88. Minute fiel aus spitzem Winkel durch Richter sogar noch das 2:0, das schließlich dann doch einen verdienten Sieg Jenas besiegelte.
Von Jenaer Seite fand Wacker viel Anerkennung. Die Freude der Platzmannschaft war nach Spielende auch unübersehbar und nicht zu überhören.
Klaus Verkouter
Wacker: Greschke; T. Steinberg (30. Hoffmann), Elle, Taute, Wiegleb, Töpfer, Hurt, Ebert, Pistorius, Pohl (80. N. Steinberg, 87. Dießel), Klaus.



