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Di, 07:16 Uhr
10.03.2009

Der Roland und seine Weggefährten

Es gibt nicht viele von ihnen. Aber die Figuren sind bekannt, ob zu Pferd oder stehend. Sie tragen das Schwert in der Hand. Seit dem Mittelalter stehen sie in verschiedenen Städten als Symbol für Recht und Freiheit. Der wohl bekannteste Roland ist der in Bremen. Auch im Südharz steht einer...


Roland (Foto: Autor) Roland (Foto: Autor) Von Bremen aus verbreitete sich die Rolandfigur als Symbol für die Freiheit europaweit. Von den von 55 belegten Rolandfiguren sind noch 20 erhalten. Allein 13 davon befinden sich in Sachsen-Anhalt. Auch in Nordhausen und Neustadt im Südharz sind sie zu finden.

Unter der Herrschaft der Grafen von Stollberg auf der Burg Hohenstein erhielt „der Flecken Neustadt“ das Privileg 1485 ein Rathaus zu bauen. Außer dem Markt- und Baurecht verfügte man „im Flecken Neustadt“ über eine eigene Gerichtsbarkeit, was die Aufstellung eines Rolands erlaubte.

Dr. Karl Kirchfeld aus Ottersberg, Staatsanwalt i. R., ist Experte auf dem Gebiet der Rolandfiguren. Seit mehren Jahren beschäftigt er sich mit diesem Symbol für das einstige Städterecht. Er ist Co-Autor der Buches „600 Jahre Bremer Roland“. Bisher gab er 2 Plakate heraus auf denen nur die echten Rolandfiguren zu sehen sind. Zu zahlreichen Dia-Vorträgen ist er in Deutschland unterwegs.

Vor Ort, in Neustadt im Südharz, ist Dr. Karl Feldkirch am 26.3.2009 im Evangelischen Fachkrankenhaus für Atemwegserkrankungen. Im Dachgeschoss des Bettenhauses beginnt sein Vortrag um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Autor: nnz

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