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Do, 15:17 Uhr
12.03.2009

Werther an der Wahlurne

Das Super-Wahljahr beginnt in der Einheitsgemeinde Werther schon am kommenden Sonntag, denn die dortigen Bürger sind aufgerufen einen neuen Bürgermeister zu wählen. Unter den Bewerbern ist ein Sozialdemokrat...

Will Bürgermeister werden - Martin Schulze (Foto: SPD) Will Bürgermeister werden - Martin Schulze (Foto: SPD)

Für das hauptamtliche Bürgermeisteramt bewerben sich Martin Schulze von den Sozialdemokraten und Jürgen Weidt von der Bürgerbewegung Werther und Linke. Aus Altersgründen kann bekanntlich der jetzige Bürgermeister Klaus Hummitzsch nicht wieder zur Wahl antreten (nnz berichtete mehrfach).

Jeden Abend ist zurzeit Martin Schulze bei einer Veranstaltung, um in den verschiedenen Ortsteilen seine Wahlziele vorstellen zu können. „Wir haben schließlich acht Ortsteile und da will man ja auch überall präsent sein, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen“, machte Martin Schulze klar. Für den 53 jährigen Diplom-Ingenieur und Verwaltungsfachwirt ist es besonders wichtig, dass man den Zusammenhalt der Einheitsgemeinde Werther im Auge hat.

„Da jeder Ortsteil seine Besonderheiten hat, wäre mein Ziel mit regelmäßigen Sprechstunden in den Ortschaften direkt mit den Bürgern im Gespräch zu bleiben und nicht nur von der Amtstube aus zu regieren“, erklärte Martin Schulze seine persönliche Strategie für das wichtige Amt. Das Wort Wahlkampf nimmt er nicht so gern in Mund. Es ist die Stelle eines Verwaltungsleiters, sprich eines Bürgermeisters frei und es gibt hierfür zwei Bewerber und der Bürger soll entscheiden, gibt er sich bescheiden.

Schulze, der auf eine langjährige Verwaltungserfahrung in der Nordhäuser Stadtverwaltung zurückblicken kann, fühlt sich allerdings der Herausforderung gewachsen. „Wenn man heute die Prozesse im öffentlichen Bereich gestalten will oder Fördermittel beim Land besorgen möchte, dann muss man nicht nur die Strukturen einer Verwaltung kennen sondern auch wie der öffentliche Dienst funktioniert“, machte Schulze klar.

Erfreut ist der Sozialdemokrat auch über seinen Listenplatz neun auf der Kreistagsliste seiner Partei. „Wenn man eine gute Politik für seine Gemeinde machen will, dann muss man auch im Kreistag mit reden können“, sagt er. Und hier nimmt er die Bürger auch in die Pflicht. Es ist für Werther wichtig, dass man unsere Kandidaten aus unseren Ortschaften wählt. Da sollte man ruhig auch mal über den Tellerrand der Parteien schauen: Schließlich geht es beim Kreis um unsere Kreisstraßen und unsere Schulgebäude“, erklärte Schulze.
Autor: nnz

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