Di, 15:07 Uhr
31.03.2009
nnz-Forum: Eigentum verpflichtet
Die nnz hatte in der vergangenen Woche ausführlich über die Folgen eine Quecksilberfundes in Sollstedt und Wülfingerode berichtet. Dazu ein Statement im Forum der nnz...
Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Dieser berühmte Satz steht im Grundgesetz der BRD und ist für jedermann verbindlich. Trotzdem gibt es Leute, die meinen, sie können im Landkreis Nordhausen tun und lassen, was sie wollen. Die Lagerung von Giftstoffen auf dem ehemaligen Bergwerksgelände in Sollstedt ist so ein Beispiel. Dort hatte der Eigentümer 12 Jahre lang Chemikalien im einstigen Verwaltungsgebäude deponiert, ohne dass die Öffentlichkeit davon wusste.
Diese Vorgehensweise zeugt von einer hohen kriminellen Energie und ich verlange, dass der Verantwortliche dafür hart bestraft wird. Die entstandenen Kosten dürfen nicht bei der öffentlichen Hand bleiben. Es kann nicht sein, dass Schüler ungehindert in ein verlassenes Gebäude eindringen und dort Giftstoffe vorfinden, die sie problemlos in die Schule tragen können.
Wir dürfen froh und dankbar sein, dass nicht Schlimmeres passiert ist. Wer weiß, welches Unglück die Menschen in Wülfingerode ereilt hätte, wenn nicht ein Chemielehrer die Fundstücke seiner Schüler untersucht hätte? Mittlerweile sind noch mehr Giftstoffe ans Tageslicht gekommen und ich bekomme langsam den Eindruck, als diene der Landkreis Nordhausen für manchen Grundstückseigentümer inzwischen als Giftmülldeponie.
Dagmar Becker, Wülfingerode
Autor: nnzEigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Dieser berühmte Satz steht im Grundgesetz der BRD und ist für jedermann verbindlich. Trotzdem gibt es Leute, die meinen, sie können im Landkreis Nordhausen tun und lassen, was sie wollen. Die Lagerung von Giftstoffen auf dem ehemaligen Bergwerksgelände in Sollstedt ist so ein Beispiel. Dort hatte der Eigentümer 12 Jahre lang Chemikalien im einstigen Verwaltungsgebäude deponiert, ohne dass die Öffentlichkeit davon wusste.
Diese Vorgehensweise zeugt von einer hohen kriminellen Energie und ich verlange, dass der Verantwortliche dafür hart bestraft wird. Die entstandenen Kosten dürfen nicht bei der öffentlichen Hand bleiben. Es kann nicht sein, dass Schüler ungehindert in ein verlassenes Gebäude eindringen und dort Giftstoffe vorfinden, die sie problemlos in die Schule tragen können.
Wir dürfen froh und dankbar sein, dass nicht Schlimmeres passiert ist. Wer weiß, welches Unglück die Menschen in Wülfingerode ereilt hätte, wenn nicht ein Chemielehrer die Fundstücke seiner Schüler untersucht hätte? Mittlerweile sind noch mehr Giftstoffe ans Tageslicht gekommen und ich bekomme langsam den Eindruck, als diene der Landkreis Nordhausen für manchen Grundstückseigentümer inzwischen als Giftmülldeponie.
Dagmar Becker, Wülfingerode
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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