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Di, 15:18 Uhr
31.03.2009

Fest am Besen

Es ist in jedem Jahr das gleiche Ritual. Die Spitzen der Nordhäuser Stadtverwaltung und einige Besenschwinger stellen sich vor das Rathaus und deklarieren den obligatorischen Frühjahrsputz. So auch in diesem Jahr...

An die Besen (Foto: psv) An die Besen (Foto: psv)

"Mit dem heutigen symbolischen Auftakt zum Frühjahrsputz möchten wir die Nordhäuserinnen und Nordhäuser, öffentlichen Einrichtungen, Firmen und Vereine aufrufen, in Sachen Sauberkeit mit gutem Beispiel voranzugehen und auch vor ihren Grundstücken für Ordnung zu sorgen", sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), die gemeinsam mit Mitarbeitern des Stadtreinigungsbetriebes und des Umweltamtes heute vor dem Rathaus symbolisch den Besen in die Hand nahm.

Seit dieser Woche werden in der Stadt Nordhausen von den Stadtgärtnern ca. 24.000 Stiefmütterchen, Tausendschön und Vergissmeinnicht gepflanzt, die neben den bereits im vergangenen Jahr eingebrachten 40.000 Blumenzwiebeln, wie Krokusse, Narzissen und Osterglocken, den Frühling in der Stadt in vielen Farbkombinationen begrüßen sollen. Da läge es nahe, durch umfassende Reinigungsmaßnahmen vor jedem Grundstück dafür Sorge zu tragen, dass die Hinterlassenschaften des Winters auf Straßen, Wegen, Plätzen und Verkehrsanlagen auch beseitigt werden, erläutert Rinke.

"Wir werden in den nächsten Tagen im Auftrag der Stadt zahlreiche Sonderreinigungsleistungen mit Kehrmaschine und Handreinigern durchführen", sagt Frank Rumpf, Bereichsleiter Stadtwirtschaft der Stadtwerke. Sorge bereitet dem zuständigen Umweltamtsleiter Steffen Meyer auch die regelmäßige Vermüllung des öffentlichen Raumes durch die Sorglosigkeit einiger Mitbürger. Mit einem zunehmenden Aufwand müssen zum Teil täglich die Hinterlassenschaften in Form von PVC, Papier, Glas und teilweise sogar Sperrmüll, elektrische Geräte, Reifen und Batterien beräumt werden, obwohl es dafür ausreichende kostenloseEntsorgungsalternativen gibt, so Rumpf.

So musste die Stadt im letzten Jahr ca. 50 Tonnen Kleinabfälle von den öffentlichen Flächen innerhalb des Stadtgebietes auflesen und entsorgen lassen. Das stellt einen erheblichen finanziellen und personellen Aufwand dar, der durchaus sinnvollere eingesetzt werden könnte,
so Meyer.

Insgesamt werden durch die Stadt wöchentlich ca. 230 km Straßen und Gehwege sowie ca. 9 ha öffentliche Flächen gekehrt und gereinigt und regelmäßig rund 20 Hektar Fläche von Kleinabfällen befreit.

An die Besen (Foto: psv) An die Besen (Foto: psv)

Das übrigens ist das offizielle Frühjahrputzfoto aus dem Jahr 2008.

An die Besen (Foto: psv) An die Besen (Foto: psv)

Und das ist das offizielle Frühjahrsputzfoto aus dem Jahr 2007.
Autor: nnz

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