Mo, 17:17 Uhr
11.05.2009
Öffentliche Führung zum Museumstag
"Gardelegen, April 1945. Amerikanische Dokumentaraufnahmen nach dem Massaker". So heißt die derzeitige Sonderausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Am kommenden Sonntag, dem 17. Mai 2009 wird die stellvertretende Gedenkstättenleiterin Dr. Regine Heubaum Interessierten Konzeption und Inhalte der Ausstellung vorstellen. Anlass ist der 32. Internationale Museumstag...
Amerikanische Soldaten in der Scheune bei Gardelegen, April 1945
Die Sonderausstellung widmet sich der visuellen Erinnerung an das Massaker von Gardelegen. Mitte April 1945 haben SS-, Wehrmachts- und Volkssturmangehörige nahe der Altmark-Stadt mehr als 1000 Häftlinge aus dem KZ Mittelbau-Dora sowie aus Außenlagern des KZ Neuengamme in eine Scheune gesperrt und diese angezündet. Wer aus der brennenden Scheune zu fliehen versuchte, wurde erschossen.
Nach ihrem Einmarsch in der Stadt hielten amerikanische Soldaten das Grauen in und um die abgebrannte Scheune auf Fotos und in Filmen fest. Schon bald darauf dienten die Aufnahmen in Medienberichten als Beleg für die NS-Verbrechen sowie zur Aufklärung der Bevölkerung. Bei der Strafverfolgung wurden sie als Beweismittel gegen die Täter genutzt.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Foto- und Filmaufnahmen, die den amerikanischen Umgang mit dem Tatort, mit den Spuren und den Opfern sowie den Tätern und Zuschauern des Verbrechens dokumentieren.
Treffpunkt für die Führung durch die Ausstellung ist Sonntag, der 17. Mai 2009 um 14.00 Uhr in der Besucherinformation im Museum der Gedenkstätte. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
Autor: nnzAmerikanische Soldaten in der Scheune bei Gardelegen, April 1945
Die Sonderausstellung widmet sich der visuellen Erinnerung an das Massaker von Gardelegen. Mitte April 1945 haben SS-, Wehrmachts- und Volkssturmangehörige nahe der Altmark-Stadt mehr als 1000 Häftlinge aus dem KZ Mittelbau-Dora sowie aus Außenlagern des KZ Neuengamme in eine Scheune gesperrt und diese angezündet. Wer aus der brennenden Scheune zu fliehen versuchte, wurde erschossen.
Nach ihrem Einmarsch in der Stadt hielten amerikanische Soldaten das Grauen in und um die abgebrannte Scheune auf Fotos und in Filmen fest. Schon bald darauf dienten die Aufnahmen in Medienberichten als Beleg für die NS-Verbrechen sowie zur Aufklärung der Bevölkerung. Bei der Strafverfolgung wurden sie als Beweismittel gegen die Täter genutzt.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Foto- und Filmaufnahmen, die den amerikanischen Umgang mit dem Tatort, mit den Spuren und den Opfern sowie den Tätern und Zuschauern des Verbrechens dokumentieren.
Treffpunkt für die Führung durch die Ausstellung ist Sonntag, der 17. Mai 2009 um 14.00 Uhr in der Besucherinformation im Museum der Gedenkstätte. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.



