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Mo, 07:11 Uhr
18.05.2009

Spiel um den Roten Platz

Vier Schülerinnen des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums können nicht nur sehr gut Russisch sprechen, sie stellten sich jetzt mit ihren Leistungen einem Wettbewerb. Mit welchen Ergebnissen sie daraus hervorgingen, das hat die nnz erfahren...

Siegerinnen im Wettbewerb (Foto: Autorin) Siegerinnen im Wettbewerb (Foto: Autorin)
von links nach rechts: die Schülerinnen Johanna Pietzsch, Maren Scheuer, Jessika Boob, Vanessa Görke, betreuende Russischlehrerin Gabriele Gorges

Die Schülerinnen der 10. Klasse des Humboldt-Gymnasiums Nordhausen Vanessa Görke, Johanna Pietzsch, Maren Scheuer und Jessika Boob beteiligten sich sehr erfolgreich am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen im Bereich Gruppenwettbewerb mit einem Beitrag in ihrer zweiten Fremdsprache Russisch und werden als Landessieger Thüringen beim Sprachenfest in Wiesbaden vom 18. bis zum 20. Juni vertreten.

Am Mittwoch vergangener Woche wurden die Nordhäuser Mädchen im Spezialgymnasium für Sprachen in Schnepfenthal für ihren Medienbeitrag, den sie in einer 15-minütigen Präsentation in der Fremdsprache darbieten mussten, ausgezeichnet.

Von allen eingesandten Wettbewerbsbeiträgen, egal in welcher Sprache sie verfasst wurden, ermittelte eine Jury in den vergangenen Wochen jeweils den Sieger in der Kategorie Medienbeitrag und im Szenischen Spiel. Die Zehnklässlerinnen erarbeiteten mit Hilfe ihrer Lehrerin Gabriele Gorges im Russischunterricht ein fremdsprachliches Werk, das – entsprechend der Forderung – aus einem mündlichen und einem schriftlichen Beitrag bestehen muss.

Siegerinnen im Wettbewerb (Foto: Autorin) Siegerinnen im Wettbewerb (Foto: Autorin)

Sie entwickelten zur Schulung der Hör- und Sprechfertigkeit das Spiel „Wie viele Wörter kennst du?“, bei dem auf dem Weg über das Spielbrett russisch vorgetragene Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen verstanden und gelöst werden müssen. Am Start erarbeitet sich jeder Spielteilnehmer seinen Spielstein schon in der Fremdsprache. Löst er die ihm gestellten Aufgaben, kann er je nach Schwierigkeitsgrad einen, zwei oder drei Schritte vorwärts gehen. Bei Nichtlösen der Aufgabe muss er einen Schritt zurückgehen. Sieger ist, wer als erster den „Roten Platz“ erreicht.

Das Spiel lässt sich leicht verschiedenen Lernniveaus anpassen und kann auch relativ schnell in andere Fremdsprachen übertragen werden. Bis zum Sprachenfest in Wiesbaden werden die vier Schülerinnen die Zeit nutzen, ihre Präsentation zu perfektionieren um auch dort gut zu bestehen.
Gabriele Gorges

Der Wettbewerb ist eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Er wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Stifterverband unter Beteiligung der Länder. Träger ist der Verein Bildung und Begabung e.V. Schirmherr ist der Bundespräsident.
  • Informationen zum Bundeswettbewerb Fremdsprachen unter:
  • www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de
  • speziell zur Beteiligung der Humboldt-Schülerinnen unter: www.humgym.net
  • und zum Sprachenfest in Wiesbaden unter: www.gutenberg-gym.de/sprachenfest/
Autor: nnz

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