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Fr, 13:08 Uhr
11.09.2009

nnz-Leser fragen: Wind in der Hainleite?

Im vergangenen Jahr wurde in der Verwaltungsgemeinschaft Hainleite aufgeregt über die geplanten Windräder diskutiert. Danach wurde es still. Jetzt will ein Leser der nnz wissen, ob es bald wieder „windig“ werden könnte...


“Ich bin aus Wolkramshausen und wollte ihnen mitteilen dass es in unserem Ort wieder "windig" wird (Windpark Hainleite sieben Windräder, bis zu 206 m hoch). Die Verhandlungen mit dem Investor einen anderen Standort zu finden sind gescheitert und somit haben die Betreiber das ausgesetzte Normkontrollverfahren vor dem OVG in Weimar gegen die Gemeinden Wolkramshausen/Hainrode wieder aufgenommen. Müssen wir jetzt wieder um unsere Landschaft und unsere Wohn- und Lebensqualität fürchten?“, fragt Christian Preissler. Die nnz hat diese Frage an die Kreisverwaltung in Nordhausen weitergereicht und folgende Antwort erhalten.

Peter Dörnfelder, der zuständige Fachgebietsleiter, lässt mitteilen, dass die Behörde keinen neuen Sachstand habe. Der Antrag der Investoren, der Venotec GmbH, zur Errichtung des Windparks, wurde im November 2008 abgelehnt. Daraufhin legte der Widerspruch ein. „Da dem Widerspruch nicht abgeholfen werden konnte, wurde der Vorgang der Widerspruchsbehörde, dem Landesverwaltungsamt in Weimar, mit Schreiben vom 28.01.2009, zur Entscheidung vorgelegt. Eine Entscheidung über den Widerspruch ist uns nicht bekannt“, so Dörnfelder.

Zusätzlich informierte das Oberverwaltungsgericht in Weimar mit Schreiben vom 7. April dieses Jahres über die Beschlüsse hinsichtlich des Ruhens der Normenkontrollverfahren. Über eine Wiederaufnahme der Normenkontrollverfahren wurde die Kreisverwaltung in Nordhausen bislang nicht informiert.
Autor: nnz

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Kommentare
Craeso
12.09.2009, 11:09 Uhr
Goldgrube Wolkramshausen?
"Eine Entscheidung über den Widerspruch ist uns nicht bekannt." - Mal wieder ein klarer Fall von "Eine Hand weiß nicht was die andere tut", Bürokratie machts möglich. Anscheinend zum Vorteil des Unternehmens das wahrscheinlich jetzt über die Köpfe der ansässigen Bürger hinwegbestimmen darf. Immerhin wird in Wolkramshausen bald eine unnötige Kläranlage gebaut, die mehr oder weniger gezwungenermaßen von den Ortsansässigen finanziert wird. Und die Sache wird sicher nicht billig bei über 2€ "Selbstbeteiligung" pro Quadratmeter Grundstück. Aber vielleicht könnte man die Kläranlage mit der Pacht bezahlen, die einige Wolkramshäuser dafür bekommen, dass die Windräder auf ihrem Eigentum gebaut werden. Die Landesregierung scheint ja die Wirtschaft in Schwung gebracht zu haben, dass man jetzt mit Exkrementen und Wind (siehe Strompreise) Profit machen kann! Auf Wolkramshausen bezogen auf Kosten des Mehrheitsprinzips.
Ich bin gespannt darauf zu erfahren wie die Entscheidung über den Widerspruch ausgefallen ist...
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