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Di, 10:35 Uhr
15.09.2009

nnz-Forum: Gefahren im Alltag

Der Ortsverband Bleicherode des Sozialverbandes VdK traf sich Anfang dieser Woche zu einem weiteren Verbandsnachmittag. Dabei ging es um PIN, Schlösser und Kaffee-Fahrten..

Gefahren im Alltag (Foto: Buchardt) Gefahren im Alltag (Foto: Buchardt)

Hierzu hatten wir uns den Leiter der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Nordhausen, Kriminaloberkommissar Rainer Stranz als Referent geladen. Er zeigte uns sehr verständlich mögliche Gefahren im täglichen Leben auf, aber auch wie man diesen aus dem Weg gehen kann. Herr Stranz zeigte uns die Kriminalitätsentwicklung in den Jahren von 2004 bis 2008, bei ausgewählten Delikten von 2007 bis 2008 sowie die Straftatenentwicklung im Landkreis Nordhausen.

Herr Stranz sagte, dass man eingehende „Werbepost“ am besten sofort der Wiederverwertung übereignen soll, da sie nie das Halten, was sie versprechen. Anrufer mit: „Hallo, weißt Du wer hier ist?“, haben immer nur eins vor, nämlich den angerufenen meist älteren Menschen um viel Geld zu erleichtern. Diese Machenschaft wird auch als Enkeltrick bezeichnet. Aber viele Ganoven verschaffen sich unter einem Vorwand zutritt in die Wohnungen, um dann dort die Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Herr Stranz verwies darauf, dass man bei eingegangenen Haustürgeschäften das 14- tägige Widerspruchsrecht in Anspruch nehmen sollte. Dass setzt aber voraus, dass bei der geleisteten Unterschrift durch den Unterzeichner auch das Tagesdatum eingesetzt wurde.

So genannte Kaffeetagesfahrten entpuppen sich oft als Verkaufsveranstaltungen im großen Stil. Die dort angebotenen Waren sind meist teurer und qualitativ minderwertiger als in entsprechenden Fachgeschäften. Herr Stranz gab Tipps, wie man sich am besten vor Taschendiebstählen schützt. Wir erfuhren, wie Betrüger sich Daten von Geldkarten sowie die dazu gehörige PIN ergaunern. Bei Nutzung von Geldautomaten sollte dieser genau angesehen werden.

Bei Feststellung von Ungewöhnlichen oder auch wenn man sich nicht sicher ist, sollte unverzüglich die Polizei informiert werden. Bei der Eingabe der PIN sollte das Zahlenfeld nach Möglichkeit z.B. mit der Geldbörse abgedeckt werden. Zum Abschluss verwies Herr Stranz auf das Phantombild. Damit wird durch Augenzeugen oder Geschädigten gemeinsam mit einem Zeichner im Landeskriminalamt ein Foto von Tätern gefertigt, was schon oft zur Ermittlung desselben führte.

Während seiner Ausführungen und danach beantwortete Herr Stranz die vielen Fragen unserer Mitglieder. Uns bleibt nur noch auf diesem Weg ein herzlicher Dank an Herrn Stranz mit der Gewissheit dass sein nunmehr zweiter Besuch bei uns nicht der letzte war.
Bernadette Buchardt
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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