Mo, 13:43 Uhr
28.09.2009
Schnüffler im Einsatz
Ob das neue Entlüftungssystem effektiv arbeitet, das die van-Asten- Tierzucht GmbH auf Teilen ihrer Schweinemastanlage installiert hat - das untersuchten jetzt im Auftrag der staatlichen Emissionsschutzbehörde sechs neutrale Tester.
Die Testpersonen vor dem mobilen Messlabor auf dem Van-Asten-Gelände
Die neue Entlüftungsanlage soll die Nordhäuserinnen und Nordhäuser von den Gerüchen entlasten, die im Zusammenhang mit unserer Tierzuchtanlage entstehen. Ihre Installation war eine Forderung des Landesverwaltungsamtes, der wir im vergangenen Jahr nachgekommen sind, sagte Dr. Steffen Sendig, Betriebsleiter der Van Asten Tierzucht. Die jetzt stattgefundene Messung sei der Auftakt für eine Folge von Emissionsermittlungen, die im kommenden dreiviertel Jahr stattfinden werden bei unterschiedlichen Wetterlagen, so Dr. Sendig.
Ausgewählte neutrale und zuvor in der Geruchswahrnehmung geschulte Testpersonen hätten dafür vor Ort Geruchsproben genommen und im mobilen Messlabor mit einem so genannten Olfaktometer bewertet, zum einen von den Ställen, in denen das Lüftungssystem noch nicht umgestellt wurde und zum anderen aus Ställen, in denen das neuere schon arbeitet. Anhand des Vergleichs kann man feststellen, ob es Verbesserungen gegeben hat – wovon wir natürlich ausgehen, so Dr. Sendig.
Das neue Lüftungssystem basiere auf zwei Kernelementen: Zum einen werden die Emissionen der Ställe jetzt über den Tieren abgesaugt und nicht wie bisher unter ihnen. Damit gibt es eine erste Geruchsminderung. Zum zweiten treten diese Emissionen im neuen Lüftungssystem mit einer viel höheren Geschwindigkeit von jetzt 14 Metern pro Sekunde statt bisher 7 Meter pro Sekunde aus, was für eine bessere Verwirbelung in höheren Luftschichten sorgt.
Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) begrüßte diese Messungen: Sie sind Teil der Auflagen des Landesverwaltungsamtes für diesen Tierhaltungsstandort. Das Unternehmen ist uns wichtig, da es ein wichtiger – und traditioneller - Bestandteil unserer Nordhäuser Wirtschaftslandschaft ist und ein wichtiger Arbeitgeber.
Autor: nnzDie Testpersonen vor dem mobilen Messlabor auf dem Van-Asten-Gelände
Die neue Entlüftungsanlage soll die Nordhäuserinnen und Nordhäuser von den Gerüchen entlasten, die im Zusammenhang mit unserer Tierzuchtanlage entstehen. Ihre Installation war eine Forderung des Landesverwaltungsamtes, der wir im vergangenen Jahr nachgekommen sind, sagte Dr. Steffen Sendig, Betriebsleiter der Van Asten Tierzucht. Die jetzt stattgefundene Messung sei der Auftakt für eine Folge von Emissionsermittlungen, die im kommenden dreiviertel Jahr stattfinden werden bei unterschiedlichen Wetterlagen, so Dr. Sendig.
Ausgewählte neutrale und zuvor in der Geruchswahrnehmung geschulte Testpersonen hätten dafür vor Ort Geruchsproben genommen und im mobilen Messlabor mit einem so genannten Olfaktometer bewertet, zum einen von den Ställen, in denen das Lüftungssystem noch nicht umgestellt wurde und zum anderen aus Ställen, in denen das neuere schon arbeitet. Anhand des Vergleichs kann man feststellen, ob es Verbesserungen gegeben hat – wovon wir natürlich ausgehen, so Dr. Sendig.
Das neue Lüftungssystem basiere auf zwei Kernelementen: Zum einen werden die Emissionen der Ställe jetzt über den Tieren abgesaugt und nicht wie bisher unter ihnen. Damit gibt es eine erste Geruchsminderung. Zum zweiten treten diese Emissionen im neuen Lüftungssystem mit einer viel höheren Geschwindigkeit von jetzt 14 Metern pro Sekunde statt bisher 7 Meter pro Sekunde aus, was für eine bessere Verwirbelung in höheren Luftschichten sorgt.
Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) begrüßte diese Messungen: Sie sind Teil der Auflagen des Landesverwaltungsamtes für diesen Tierhaltungsstandort. Das Unternehmen ist uns wichtig, da es ein wichtiger – und traditioneller - Bestandteil unserer Nordhäuser Wirtschaftslandschaft ist und ein wichtiger Arbeitgeber.



