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Mi, 14:06 Uhr
30.09.2009

Interessierte Görsbacher

Mitte dieses Monats wurden etwa 65 Görsbacher Bürger zu den anstehenden Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz in der Gaststätte „Klub“ durch den Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“ und durch das beauftragte Ingenieurbüro Meinecke informiert.

Interesse (Foto: privat) Interesse (Foto: privat)

Um für die Gemeinde Görsbach den Hochwasserschutz zu verbessern und den Zustand des Gewässers Görsbach aufzuwerten, bemüht sich schon seit Jahren der Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“ um Fördermittel des Freistaates Thüringen. Diese wurden dem Verband in diesem Jahr gewährt. Deshalb wurden im Frühjahr die notwendigen Planungen beauftragt. Dabei soll der Hochwasserschutzgrad von einem derzeitigen HW10 auf ein HQ 50 erhöht werden. Dies erfolgt innerhalb von vier Einzelmaßnahmen.
  • Verlegung des Mündungsbereiches des Görsbaches von der Helme in die Nebenhelme
  • Neubau eines neuen Gewässerbettes auf einer Länge von 588 m
  • Anlegen eines 5,0 m breiten Unterhaltungsweges parallel zum Bach
  • Neubau eines Durchlasses in der Landesstraße L 2079 auf einer Länge von 12 m
  • Reduzierung des Abflussquerschnittes in die Helme im Zuge des Neubaus der Brücke über die Helme
  • Rückhaltung im Görsbach
  • Neubau von 2 Durchlässen DN 1000 mit einem befestigten Notüberlauf
  • Abflachen der Böschungen
  • Anlegen eines Unterhaltungsweges
  • Anlegen einer Verwallung parallel zur L3080
  • Rückhaltung im Lohbach
  • Neubau von 2 Durchlässen DN 1000 mit einem befestigten Notüberlauf
  • Aufweiten des Abflussprofils und Herstellen eines Doppeltrapezprofils
  • Ausbau des Radweges zu einem Unterhaltungsweg
  • Rückhaltungen im Schönbach
  • Aktivierung der natürlichen Retention durch Mulden und unterschiedliche Gestaltung des Abflussprofils
  • Revitalisierung Görsbach
  • Anpflanzungen im Oberlauf von Lohbach und Schönbach


Die Maßnahmen der Revitalisierung können im Moment nur im Oberlauf umgesetzt werden, da hier keine Einträge aus häuslichen Abwasserkanälen vorliegen. Ergänzend zu dem schon vorhandenen Gehölzbestand am Schönbach erfolgt eine Anpflanzung mit gewässertypischen Gehölzen. Zur Pflanzung kommen im Bereich des Schönbachs heimische Laub- und Obstbaumarten, Straucharten sowie Steckhölzer. Durch die Nachpflanzung mit den alten Obstsorten wird der vorhandene alte Obstbaumbestand ergänzt.

Des Weiteren werden in den Schönbach Störsteine und Steingruppen eingebracht. Diese dienen der Initialisierung der dynamischen Eigenentwicklung des Schönbachs und stellen zugleich auch eine Uferbefestigung dar.

Um diese umfangreichen Maßnahmen finanzieren zu können, haben Bürgermeister Siegfried Junker und der Gemeinderat von Görsbach nach intensiven Gesprächen und Ansprachen eine Finanzierung in drei Jahresscheiben beschlossen. Noch im laufenden Jahr 2009 soll der 1. Bauabschnitt, die Verlegung des Görsbaches in die Nebenhelme umgesetzt werden. Nach der Vorstellung des geplanten Projektes wurde eine rege Diskussion geführt.
Autor: nnz

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