Sa, 16:17 Uhr
14.11.2009
Wieder gewonnen
Im Nordthüringen-Derby der Thüringenliga standen sich am Nachmittag Wacker Nordhausen und der 1. SC 1911 Heiligenstadt gegenüber. Vor dem Anpfiff wurde mit einer Schweigeminute des in dieser Woche aus dem Leben geschiedenen Robert Enke gedacht...
Trainer Jens Ludwig hatte auch in dieser Startelf Marcel Pezely vertraut, dafür musste Martin Jäschke auf der Ersatzbank Platz nehmen. Nach vier Minuten kam Wacker zur ersten Chance, einen Fehler in der Abwehr der Eichsfelder konnte Lars Pohl jedoch nicht verwerten. Zwei Minuten später hielt Torsten Klaus aus halblinker Position voll drauf und Stefan Lübke im Heiligenstädter Tor hatte seine ersten Schwierigkeiten.
Die Wacker-Abwehr hatte in der ersten Viertelstunde nicht das richtige Rezept gegen die schnellen Vorstöße der Gäste, die vor allem über die rechte Seite vorgetragen wurden. So kamen die Heiligenstädter immer wieder zu ihren Chancen, die dann Lars Greschke zunichte machte. In der 16. Minute dann die erste Großchance für die Gäste, der frei auf das Tor zulaufende Marc Werner scheiterte jedoch an Greschke.
1:0 - Ein herrlicher Freistoß von Torsten Klaus
Die 24. Minute: Torsten Klaus nimmt mit einem Freistoß aus 25 Meter Maß – der Ball passt haargenau ins linke obere Eck. 1:0. Drei Minuten später scheitern Pohl und Sven Pistorius im Doppelpack. Dem vorausgegangen war ein schöner Spielzug der Gastgeber auf dem linken Flügel. Auf der Gegenseite musste Greschke sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern (32.). In dieser Phase des Spiels werden die Gäste stärker, Wacker spielt unkonzentriert, vor allem in der Abwehr.
Nico Steinberg köpft das 2:0
Und genau in diese Heiligenstädter Drangperiode fiel das zweite Tor für Nordhausen. In der 37. Minute eine präzise Ecke von Klaus, Nico Steinberg springt am höchsten und köpft den Ball ins Gästetor. 2:0. Torsten Klaus versucht es in der 41. Minute noch einmal aus 30 Meter, diesmal allerdings ohne Erfolg. Wenig später war Halbzeit, die 327 Zuschauer konnten sich ein wenig aufwärmen.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs wirkt Wacker druckvoller, schon der Spielaufbau der Gäste wird gestört, das zeigt Wirkung. Jetzt schießen auch andere aufs Tor: Alexander Töpfer (48.) und Sven Pistorius (52.). Wacker kann jedoch aus dieser Stärke keine Vorteile ziehen, Heiligenstadt wird stärker, das Spiel von beiden Seiten eine Nuance härter geführt, gelbe Karten sind keine Mangelware mehr.
Mangelware wird aber auch der Spielfluss im Team der Gastgeber, planlos wird der Ball nach vor geschlagen, man könnte denken, die Nordhäuser gieren nach dem Anschlusstor der Gäste. In der 71. Minute wird Steinberg gegen Jäschke ausgewechselt. Nur einen Spielzug später hat Pezely das dritte Tor auf dem Fuß, er versagt im Abschluss. In der 77. Minute ein Spielzug über Klaus, Pezely und Pohl, der erzielt zwar ein Tor, stand jedoch im Abseits. Wacker gibt das aber wieder Auftrieb. Auch Pezely hat in der 82. Minute nicht das Quantum Glück, als er den Ball über den gegnerischen Torwart spitzeln will.
Keinen Beifall gab es für das Schiri-Team
In der 88. Minute wird Pohl vorbildlich von Pezely angespielt, auch der erfahrende Kicker versagt. Dann wird Pezely mit Beifall ausgewechselt, Florian Dießel darf die letzten Minuten ebenso ran wie Benedikt Streicher, der gegen Pohl ausgewechselt wurde. In der 89. Minute schießt Pistorius gegen den Pfosten, kurze Zeit später erhält Kolan die rote Karte. Dann ist Schluss.
Autor: nnzTrainer Jens Ludwig hatte auch in dieser Startelf Marcel Pezely vertraut, dafür musste Martin Jäschke auf der Ersatzbank Platz nehmen. Nach vier Minuten kam Wacker zur ersten Chance, einen Fehler in der Abwehr der Eichsfelder konnte Lars Pohl jedoch nicht verwerten. Zwei Minuten später hielt Torsten Klaus aus halblinker Position voll drauf und Stefan Lübke im Heiligenstädter Tor hatte seine ersten Schwierigkeiten.
Die Wacker-Abwehr hatte in der ersten Viertelstunde nicht das richtige Rezept gegen die schnellen Vorstöße der Gäste, die vor allem über die rechte Seite vorgetragen wurden. So kamen die Heiligenstädter immer wieder zu ihren Chancen, die dann Lars Greschke zunichte machte. In der 16. Minute dann die erste Großchance für die Gäste, der frei auf das Tor zulaufende Marc Werner scheiterte jedoch an Greschke.
1:0 - Ein herrlicher Freistoß von Torsten Klaus
Die 24. Minute: Torsten Klaus nimmt mit einem Freistoß aus 25 Meter Maß – der Ball passt haargenau ins linke obere Eck. 1:0. Drei Minuten später scheitern Pohl und Sven Pistorius im Doppelpack. Dem vorausgegangen war ein schöner Spielzug der Gastgeber auf dem linken Flügel. Auf der Gegenseite musste Greschke sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern (32.). In dieser Phase des Spiels werden die Gäste stärker, Wacker spielt unkonzentriert, vor allem in der Abwehr.
Nico Steinberg köpft das 2:0
Und genau in diese Heiligenstädter Drangperiode fiel das zweite Tor für Nordhausen. In der 37. Minute eine präzise Ecke von Klaus, Nico Steinberg springt am höchsten und köpft den Ball ins Gästetor. 2:0. Torsten Klaus versucht es in der 41. Minute noch einmal aus 30 Meter, diesmal allerdings ohne Erfolg. Wenig später war Halbzeit, die 327 Zuschauer konnten sich ein wenig aufwärmen.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs wirkt Wacker druckvoller, schon der Spielaufbau der Gäste wird gestört, das zeigt Wirkung. Jetzt schießen auch andere aufs Tor: Alexander Töpfer (48.) und Sven Pistorius (52.). Wacker kann jedoch aus dieser Stärke keine Vorteile ziehen, Heiligenstadt wird stärker, das Spiel von beiden Seiten eine Nuance härter geführt, gelbe Karten sind keine Mangelware mehr.
Mangelware wird aber auch der Spielfluss im Team der Gastgeber, planlos wird der Ball nach vor geschlagen, man könnte denken, die Nordhäuser gieren nach dem Anschlusstor der Gäste. In der 71. Minute wird Steinberg gegen Jäschke ausgewechselt. Nur einen Spielzug später hat Pezely das dritte Tor auf dem Fuß, er versagt im Abschluss. In der 77. Minute ein Spielzug über Klaus, Pezely und Pohl, der erzielt zwar ein Tor, stand jedoch im Abseits. Wacker gibt das aber wieder Auftrieb. Auch Pezely hat in der 82. Minute nicht das Quantum Glück, als er den Ball über den gegnerischen Torwart spitzeln will.
Keinen Beifall gab es für das Schiri-Team
In der 88. Minute wird Pohl vorbildlich von Pezely angespielt, auch der erfahrende Kicker versagt. Dann wird Pezely mit Beifall ausgewechselt, Florian Dießel darf die letzten Minuten ebenso ran wie Benedikt Streicher, der gegen Pohl ausgewechselt wurde. In der 89. Minute schießt Pistorius gegen den Pfosten, kurze Zeit später erhält Kolan die rote Karte. Dann ist Schluss.




