Mo, 07:02 Uhr
16.11.2009
Punkt verschenkt
Das Handballspiel der beiden Tabellennachbarn zwischen Meiningen und Nordhausen endete mit einer Punkteteilung (22:22). Dabei wurden die NSV Damen auf der Zielgeraden eingeholt, muss Frank Ollech in seinem nnz-Spielbericht konstatieren...
Trotz Punkteteilung keine Katerstimmung bei den Nordhäuserinnen. Auch wenn sie den Sieg am Ende leichtfertig auf Spiel setzten, zeigten sie zuvor ihre beste Saisonleistung. Ins Spiel selbst mussten sie sich quälen. Nachdem die lauffreudigen und technisch guten Meiningerinnen das Spiel mit zweit Treffern eröffneten legten sie in den ersten Minuten noch einmal zu und erhöhten auf 6:2. Erst spät wachten die NSV Spielerinnen auf und zeigten neue Stärken. Mit schnörkellosen Spiel erzielten sie drei Treffer in Folge zum 5:6 aus ihrer Sicht.
Die Gastgeberinnen stellten ihr Spiel völlig um. Ihr Aktionen zur Gegenspielerin wurde rüde und ging oftmals über das verträgliche Maß hinaus. Auch verbal vergriffen sie sich das eine und andere mal in der Wortwahl. Das unsaubere, von den überforderten Schiedsrichtern nicht geahndete, Spiel beeindruckte zunächst. So konnten sie einen Rückstand von 6:10 nach 20 Minuten nicht verhindern. Erst danach starteten die Damen aus dem Südharz durch. Bis zur Halbzeit hatten sie den Rückstand auf einen Treffer (10:11) reduziert.
Auch nach der Pause dominierte der NSV zunächst. Nach dem Ausgleich durch Vivien Klaschka zogen sie auf 15:12 davon. Die Gegenwehr der Gäste zeigte allerdings Wirkung. Die unterschiedliche Spielauffassung der Schiedsrichter tat sein übriges. Davon beeindruckt, ließen sich die Gastgeberinnen zu sehr in die Defensive drücken. Bis zum 17:17 lief so gut wie nichts mehr ehe Anja Rüdiger mit dem 18:17 den Schlussspurt einläutete. Von Meiningen beim 19:19 wieder eingeholt legten sie wieder zwei Treffer zum 21:19 vor.
Die Uhr lief quälend langsam für die Zuschauer, die den zweiten Saisonsieg sehen wollten. Der Schlussspurt war von Hektik, unnötiger Hektik, geprägt. Die Nordhäuserinnen einfach nicht clever genug schauten nicht auf die Anzeigetafel. Zu früh den Torerfolg suchend vergaben sie wertvolle Sekunden. Die Lok Spielerinnen mit wuchtigen Würfen aus dem Rückraum erzielten das 21:21. Das 22:21 durch Melanie Siegesmund hätte reichen können, besser müssen. Da der Angriff aber zu früh abgeschlossen wurde erhielt Meiningen die Chance zum Ausgleich.
Eine Auszeit 10 Sekunden vor Schluss der Gäste sollte es richten. Als dann die NSV Damen nach Anpfiff die Lok Spielerinnen nicht angriffen, war es geschehen. Der Treffer zum 22:22 und der sicher geglaubte Doppelpunktgewinn war dahin. Ein Spiel, das an Spannung nicht zu überbieten war.
Frank Ollech
Nicole Kratzin / Steffi Höppner/ Anica König 2/ Stefanie Knolle / Diana Bückert 2/ Melanie Siegesmund 2/ Vivien Klaschka 3/ Bettina Hoffmann 4/ Anja Rüdiger 5/ Patricia Bischoff 3/ Katja Sonnabend 1
Autor: nnzTrotz Punkteteilung keine Katerstimmung bei den Nordhäuserinnen. Auch wenn sie den Sieg am Ende leichtfertig auf Spiel setzten, zeigten sie zuvor ihre beste Saisonleistung. Ins Spiel selbst mussten sie sich quälen. Nachdem die lauffreudigen und technisch guten Meiningerinnen das Spiel mit zweit Treffern eröffneten legten sie in den ersten Minuten noch einmal zu und erhöhten auf 6:2. Erst spät wachten die NSV Spielerinnen auf und zeigten neue Stärken. Mit schnörkellosen Spiel erzielten sie drei Treffer in Folge zum 5:6 aus ihrer Sicht.
Die Gastgeberinnen stellten ihr Spiel völlig um. Ihr Aktionen zur Gegenspielerin wurde rüde und ging oftmals über das verträgliche Maß hinaus. Auch verbal vergriffen sie sich das eine und andere mal in der Wortwahl. Das unsaubere, von den überforderten Schiedsrichtern nicht geahndete, Spiel beeindruckte zunächst. So konnten sie einen Rückstand von 6:10 nach 20 Minuten nicht verhindern. Erst danach starteten die Damen aus dem Südharz durch. Bis zur Halbzeit hatten sie den Rückstand auf einen Treffer (10:11) reduziert.
Auch nach der Pause dominierte der NSV zunächst. Nach dem Ausgleich durch Vivien Klaschka zogen sie auf 15:12 davon. Die Gegenwehr der Gäste zeigte allerdings Wirkung. Die unterschiedliche Spielauffassung der Schiedsrichter tat sein übriges. Davon beeindruckt, ließen sich die Gastgeberinnen zu sehr in die Defensive drücken. Bis zum 17:17 lief so gut wie nichts mehr ehe Anja Rüdiger mit dem 18:17 den Schlussspurt einläutete. Von Meiningen beim 19:19 wieder eingeholt legten sie wieder zwei Treffer zum 21:19 vor.
Die Uhr lief quälend langsam für die Zuschauer, die den zweiten Saisonsieg sehen wollten. Der Schlussspurt war von Hektik, unnötiger Hektik, geprägt. Die Nordhäuserinnen einfach nicht clever genug schauten nicht auf die Anzeigetafel. Zu früh den Torerfolg suchend vergaben sie wertvolle Sekunden. Die Lok Spielerinnen mit wuchtigen Würfen aus dem Rückraum erzielten das 21:21. Das 22:21 durch Melanie Siegesmund hätte reichen können, besser müssen. Da der Angriff aber zu früh abgeschlossen wurde erhielt Meiningen die Chance zum Ausgleich.
Eine Auszeit 10 Sekunden vor Schluss der Gäste sollte es richten. Als dann die NSV Damen nach Anpfiff die Lok Spielerinnen nicht angriffen, war es geschehen. Der Treffer zum 22:22 und der sicher geglaubte Doppelpunktgewinn war dahin. Ein Spiel, das an Spannung nicht zu überbieten war.
Frank Ollech
Nicole Kratzin / Steffi Höppner/ Anica König 2/ Stefanie Knolle / Diana Bückert 2/ Melanie Siegesmund 2/ Vivien Klaschka 3/ Bettina Hoffmann 4/ Anja Rüdiger 5/ Patricia Bischoff 3/ Katja Sonnabend 1

