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Mo, 13:49 Uhr
16.11.2009

SPD-Bundesparteitag mit Signalwirkung

Der Bundesparteitag der SPD in Dresden ist Geschichte. Wieder einmal haben sich die Genossen einen neuen Vorsitzenden gewählt. Mit dabei war auch Nordhausens SPD-Chef Andreas Wieninger. Er berichtet für die nnz über den Verlauf des Parteitages....

Delegiert (Foto: privat) Delegiert (Foto: privat)

„Von diesem Bundesparteitag  geht ein lange erwartetes Signal aus“, sagt Andreas Wieninger, der als einer der Thüringer Delegierten am Bundesparteitag der SPD teilnahm. In der Rede des bisherigen Vorsitzenden Franz Müntefering sei dieser auf die Politik der SPD in den zurückliegenden Jahren eingegangen. Er habe auch von den Fehlern gesprochen, welche in dieser Zeit gemacht wurden, die auch Ursache für die Niederlage bei der letzten Bundestagswahl waren.

„Bei der folgenden Aussprache kamen diese Versäumnisse nochmals zur Sprache. Gleichzeitig wurden für die Zukunft Vorschläge für die Arbeit und den Umgang miteinander besprochen. Diese Diskussion war dabei in der Sache hart und unmissverständlich, verlief aber gleichzeitig konstruktiv und in die Zukunft gewandt“, schätzt Wieninger ein.

Auch Sigmar Gabriel habe die Situation der Partei und mögliche neue Wege beschrieben. Diese würden nur zum Erfolg führen, wenn die Partei es schaffe, nach innen und außen glaubwürdig zu sein. Nach intensiver Debatte habe der SPD-Bundesparteitag den Leitantrag des Parteivorstandes bei nur einer Gegenstimme beschlossen. Darin spreche sich die SPD unter anderem für programmatische Weiterentwicklungen aus - beispielsweise für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

„Weiterhin haben sich die Delegierten mit einer Vielzahl von Anträgen und Beschlüssen welche die Politik der SPD für die Zukunft festlegt. Die SPD stellte auf diesem Parteitag die Weichen für eine grundlegende Erneuerung - um die Voraussetzungen für eine neue Stärke der Sozialdemokratischen Partei zu schaffen“, sagt Andreas Wieninger abschließend.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
16.11.2009, 18:32 Uhr
Herr Wieninger der Euphorie verfallen??
Zum Anfang habe ich eine Frage, nach welchen Kriterium wählen die Genossen ihre Delegierten aus? Achtet man in erster Linie darauf, dass die Genossen ja alle Linientreu sind, um von vornherein jeden eventuellen Widerstand gegenüber der Spitze zu brechen? Wenn ich da Genossen wie ein Herrn Matschie sehe drängt sich mir der Gedanke an eine ZK-Sitzung in EX-DDR auf.

Herr Wieninger, Sie schreiben von der Rede Münteferings, dessen Sinn oder besser gesagt Unsinn, kann doch niemand verstehen, außer SPD-Genossen vielleicht. Er spricht von Fehlern und sagt im gleichen Atemzug: "Wir haben alles richtig gemacht". Ja, das ist genau der Unsinn den man von Ihrer Partei schon gewohnt ist.

Sie schreiben von der Wiedereinführung der Vermögenssteuer, Sie wissen aber schon ,dass diese Steuer 1995 vom Bundesverfassungsgericht als ungesetzlich eingestuft wurde und darauf hin 1996 wieder abgeschafft wurde. Will Ihre Partei das Grundgesetz schon wieder einmal ändern, nur damit Sie politischen Nutzen davon haben.

Übrigens dieser Antrag kam von den Jusos. Wohlwissend dass man diesen Antrag nicht in die Tat umsetzen muss hat man zugestimmt. Denn erstens kommen sie vorläufig nicht mehr in den Genuss, Gesetze zu schreiben. Sollten sie wider erwarten doch an die Macht kommen, dann können sie es ja immer noch so halten, wie sie es mit den Mindestlöhnen getan haben. Erst großmäulig versprechen und dann hinter den Koalitionspartner verstecken.

Es wundert mich schon, dass Sie nicht auf die Rede von von Genossen Eppler eingehen. Das liegt sicher daran das Sie von den „Godesberger Programm“ nicht allzu viel wissen, es wurde in dem Jahr geschrieben in dem Sie geboren wurden. Darin heißt es unter anderen „Die Genossen der SPD seien die wahren Sozialisten.“Die Kommunisten hätten den Sozialismus total verfälscht. Aber wer kennt schon das Programm von 1959. die wenigsten kennen ja das „Hamburger Grundsatzprogramm“ mit seinen knapp 70 Seiten vom Jahr 2007. Herr Wieninger, wussten Sie, dass Herr Eppler Mitglied der „NSDAP“ war, das nur nebenbei.

Übrigens bei der Beweihräucherung wäre ich nicht erstaunt gewesen, wenn so eine alte Wahrsagerin nicht noch den Versuch unternommen hätte den Geist des Herrn Wehner herbei zu rufen.
denk-mal
16.11.2009, 23:24 Uhr
Inventur ...
wenn man die rede vom nun neuen parteivorsitzenden aufmerksam verfolgt hat, so durfte man feststellen, dass alles aber auch wirklich alles, was die spd in ihren regierungszeiten verabschiedet hatte, als nicht richtig eingeschätzt wurde nur zwei Beispiele und es waren viel viel mehr, "Hartz IV" auch für menschen die immer gearbeitet haben und arbeitslos nach dreißig arbeitsjahren wurden, dann mit hartz IV abzuspeisen sei falsch ... Rente mit siebenund sechzig sei falsch... und so weiter und so weiter...

vielleicht schafft die spd es nun wieder die partei für die kleinen leute zu werden, aber da gibt es ja noch die linke und den so unberechenbaren wähler.
wenn die "soziale Kälte" der CDU-FDP regierung in vier jahren überwunden wurde kommt der soziale neuanfang oder ?
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