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Mi, 10:30 Uhr
05.05.2010

Das Eis schmilzt

Zugegeben - gemocht hatten sich die beiden Nordhäuser Fußballvereine von Salza und Wacker nie so richtig. Jetzt scheint wohl ein wenig das Eis zu tauen...


Nach nnz-Informationen soll es vor einigen Tagen ein Zusammenkunft der Präsidien von Salza und Wacker gegeben haben. Daran sollen auch Vertreter des Nordhäuser Sportvereins teilgenommen haben. Das, was bisher nicht klappte, scheint nun zu laufen.

Aus Verhandlungskreisen wurde bekannt, dass es künftig eine Spielgemeinschaft Wacker/FSG/NSV geben soll. Diese konzentriere sich auf den Nachwuchsbereich. Begonnen werden soll die Kooperation in der jüngsten Spielklasse.
Autor: nnz

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Kommentare
Bommel39
05.05.2010, 11:30 Uhr
Tolle Idee!
Dass ihr da nicht früher drauf gekommen seid...

Eine SG Wacker/Salza/NSV? Wenn das kommt, sollten alle Vereine des Landkreises für ihre Jugend eigene Staffeln schaffen und die SG Wacker/Salza/NSV machen lassen, was sie wollen.

Ich fass mich an die Birne!
dago
05.05.2010, 15:07 Uhr
Glückwunsch zu dieser Entscheidung
Der eingeschlagene Weg ist ganau der richtige.
Ich will das aber nicht nur auf den Fußball reduzieren.
Nordhausen ist zu klein, um mit mehrere "Spitzenvereine" in den unterschiedlichen Sportarten überregional erfolgreich zu sein.
Da gilt es Spitzenkräfte zu bündeln, alte Zöpfe abzuschneiden und hochgekochte Antipathien abzulegen. Egal ob Sportler, Trainer oder Sponsoren.
Diese Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich zu beginnen, kann ich nur begrüßen.
Beim KSB sind über 30 Vereine registriert, die im Landkreis Fußball anbieten. Nicht jeder Verein hat die nötigen Bedingungen für eine erstklassige Jugendarbeit. Wenn das vorhandene und derzeit verstreute Potential gebündelt wird, um ein möglichst hohes Ausbildungsniveau zu erreichen, profitieren auch die "kleineren" Vereine davon.
Erfahrungsgemäß steigt das durchschnittliche Leistungsniveau, wenn eine Region Talente zentral fördert.
Dem aufmerksamen Leser fällt auf, dass wir so was doch irgendwann schon mal hatten. Damals hieß das Trainingszentrum, die Vorstufe zu den KJS.
Und es ist heute wie damals. Nicht jeder talentierte Sportler hat den Biss und die gesundheitlichen Voraussetzungen, sich jahrelang in einem harten Training "schleifen" zu lassen. Es wird immer wieder Sportler geben, die nach einer bestimmten Zeit zu ihrem "Heimatverein" zurück kehren. Was sie aber in der Zwischenzeit gelernt haben, kann ihnen keiner mehr nehmen und das nehmen sie in die "kleinen" Vereine mit.
Luftikus
05.05.2010, 21:50 Uhr
Sport frei
Das ist eine sehr gute Entscheidung. Und bringt die beteiligten Vereine und unsere Sportler auf Dauer weiter nach vorn.
Viel Glück!
Retupmoc
06.05.2010, 11:38 Uhr
Eigenes Grab
Man sollte den NSV und die FSG wenn Sie ihr eigenes Grab schaufeln wollen, nicht aufhalten. In 5 Jahren sind spätestens beide von der Fußball-Landkarte verschwunden.
wossi
06.05.2010, 13:17 Uhr
warum nur Wacker???
warum haben andere Vereine nicht auch das recht weiter zumachen?Ich halte überhaupt nichts von Wacker´s machenschaften-die Jugend von Wacker wird demnächst von der Karte verschwinden-das weiss ja wohl schon jeder.Ach warum ist der Bürgermeister nur kein NSV oder Salzafan??
Willi
06.05.2010, 20:06 Uhr
@Wossi
Was sie da von sich geben ist doch Schwachsinn. Was bitte hat denn ein Bürgermeister der Stadt Nordhausen damit zu tun, wenn sich die Präsidenten von Wacker und Salza und ein Vertreter des NSV auf eine Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich einigen???

Und niemand nimmt doch beiden Vereinen das Recht weiter zumachen. Überlegen Sie doch mal was Sie da von sich geben!!! Ich kann allen Beteiligten zu dieser längst überfälligen Entscheidung nur gratulieren.
wossi
07.05.2010, 08:06 Uhr
Wacker/Salza/NSV
...ich habe nur auf die anderen Kommentare reagiert-und wenn ich lese das einige damit rechnen das die kleineren Vereine von der Karte verschwinden platzt mir der Kragen.

Ich glaube das bei Salza und NSV mehr und bessere Jugendarbeit gemacht wird als bei Wacker-die brauchen nun einen Strohhalm für die Zukunft,das ist ja wohl klar.ohne erfolgreiche Nachwuchsarbeit hat der Verein keine Chance ...
Der Roland
07.05.2010, 08:18 Uhr
Nun bleib mal auf dem Boden, Wossi
Du hast zweifelsfrei Recht: Die Nachwuchsarbeit ist bei Wacker in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden. Und Du hast Recht. bei Salza ist sie eben familiärer. Genau würde in wenigen Jahren das Problem sein. Die Salza Familie wird in der ersten Männermannschaft mit dem NSV in der Kreisliga kicken. Ob das das Ziel der Nachwuchskicker ist.

Einen Verein wie Wacker ehrenamtlich führen ist eben was anderes als einen Verein wie die FSG. Vielleicht erkundigst du Dich mal, was für einen bürokratischen Aufwand in der Thüringenliga zu erledigen ist.

Der Weg dieser Spielgemeinschaft ist genau der Richtige, zwangsläufig muss sie in der Verschmelzung von Vereinen enden. Nur so kann in Nordhausen der Fußball angeboten werden, der dieser Stadt aus ihrer sportlichen Historie auch zusteht und den viele erwarten.

Oder soll in Nordhausen Familienfußball gespielt und in Heiligenstadt künftig Oberliga gespielt werden? Das jedenfalls ist nicht mein Anspruch. Eine Stadt wie Nordhausen hält nun mal im höherklassigen Fußball nur einen Klub aus.
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