Mi, 13:23 Uhr
19.05.2010
nnz-Forum: Dickicht und Morast
Die nnz hatte Ende vergangenen Jahres über die ersten Kilometer des Lutherweges berichtet. Im Forum der nnz gibt es dazu die Erlebnisse eines ahnungslosen Wanderers aus dem bayerischen Oberland.
Folgt man dem Lutherweg im Südharz, bekommt der Ausdruck: Die Wege des Herrn sind unergründlich einen konkreten Wahrheitsgehalt. Als ehemaliger Nordhäuser zieht es mich gern in meine Heimat. Einquartiert in der wunderschönen Pension Kalkhütte, wollte ich über Rodishain den viel beworbenen Lutherweg bewandern. Nach einigen hundert Metern musste ich feststellen, das selbst Jesus Schwierigkeiten gehabt hätte, hier Fuß zu fassen. Luther selbst hätte vermutlich frühestens hier die Ersten Thesen an den Baum genagelt.
Von schweren forstwirtschaftlichen Geräten ist der Weg völlig zerfahren. Umgeschlagene oder durch Unwetter umgelegte Bäume liegen quer über den Weg, der an anderen Stellen gar mit Dickicht zugewachsen ist. Vielleicht sollte das Hinweisschild vielmehr aussagen, das einst hier der Lutherweg verlief. Zum Glück gibt es in der Umgebung noch andere Wanderziele, sodass die 530 km Anreise nicht gar zu enttäuschend endete.
Wünschenswert wäre es, wenn von seitens der zuständigen Verwaltungen doch mehr darauf geachtet wird, das solche Eingriffe in die Natur wieder instandgesetzt werden. Urlaubsgäste und Wanderer aus Nah und Fern werden wohl selten ein zweites Mal anreisen, um sich so etwas anzutun. Bestraft werden damit vor allen auch die zahlreichen Ehrenamtlichen, die die Beschilderung aufstellten und pflegen sowie für eine bundesweite Werbung sorgen.
M.G. aus Bayern
Autor: nnzFolgt man dem Lutherweg im Südharz, bekommt der Ausdruck: Die Wege des Herrn sind unergründlich einen konkreten Wahrheitsgehalt. Als ehemaliger Nordhäuser zieht es mich gern in meine Heimat. Einquartiert in der wunderschönen Pension Kalkhütte, wollte ich über Rodishain den viel beworbenen Lutherweg bewandern. Nach einigen hundert Metern musste ich feststellen, das selbst Jesus Schwierigkeiten gehabt hätte, hier Fuß zu fassen. Luther selbst hätte vermutlich frühestens hier die Ersten Thesen an den Baum genagelt.
Von schweren forstwirtschaftlichen Geräten ist der Weg völlig zerfahren. Umgeschlagene oder durch Unwetter umgelegte Bäume liegen quer über den Weg, der an anderen Stellen gar mit Dickicht zugewachsen ist. Vielleicht sollte das Hinweisschild vielmehr aussagen, das einst hier der Lutherweg verlief. Zum Glück gibt es in der Umgebung noch andere Wanderziele, sodass die 530 km Anreise nicht gar zu enttäuschend endete.
Wünschenswert wäre es, wenn von seitens der zuständigen Verwaltungen doch mehr darauf geachtet wird, das solche Eingriffe in die Natur wieder instandgesetzt werden. Urlaubsgäste und Wanderer aus Nah und Fern werden wohl selten ein zweites Mal anreisen, um sich so etwas anzutun. Bestraft werden damit vor allen auch die zahlreichen Ehrenamtlichen, die die Beschilderung aufstellten und pflegen sowie für eine bundesweite Werbung sorgen.
M.G. aus Bayern
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.














