Do, 10:50 Uhr
20.05.2010
nnz-Polizeibericht vom Donnerstag
Rehe, Regen, rutschige Fahrbahnen und rasante Fahrer wurden gestern einigen Autos im Landkreis zum Verhängnis. Was genau auf den Straßen in und um Nordhausen los war, erfahren sie im nnz-Polizeibericht vom Donnerstag...
Der erste Unfall des Tages geschah am frühen morgen gegen 6:30 Uhr auf der Landstraße zwischen Kehmstedt und Fronderode. Ein Reh kreuzte unvermittelt die Fahrbahn, und der betroffene Autofahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Tier überlebte den Unfall und lief davon, während der Fahrer mit einem Schaden von rund 1000 Euro zu rechnen hat.
Gegen zehn Uhr erwischte es zwei Brummis. LKW Nummer 1 befuhr die Straße zwischen Wipperdorf und Nohra. In einer Rechtskurve nahm er den Fuß nicht vom Gas, kam auf die linke Fahrbahn ab, und stieß gegen den ihm entgegenkommenden LKW Nummer 2. Dieser schaffte es dennoch nach rechts auszuweichen, beschädigte dabei jedoch ein Verkehrsschild. Der Fahrer des Unfall-LKWs musste in das Sondershäuser Krankenhaus eingeliefert werden und es entstand ein Schaden von rund 7100 Euro.
Unachtsam war am Nachmittag ein 58-jähriger, der die Straße zwischen Rothesütte und Netzkater befuhr. In einer linkskurve fuhr er geradeaus und landete als Folge im Straßengraben. Die Bilanz der kurzen Unachtsamkeit: je ein kaputter Verkehrsleitpfosten und ein Grenzstein, aber glücklicherweise keine Verletzten.
Am Abend krachte es dann noch einmal in Nordhausen selbst. Gegen 20 Uhr befuhr ein 19-jähriger Renault Fahrer die Käthe-Kollwitz-Straße in Richtung Wallrothstraße und musste, nach eigenen Angaben, einem Fußgänger ausweichen der sich auf der Straße befand. Auf der regennassen Fahrbahn verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammte ein parkendes Auto am linken Straßenrand. Der Schaden beläuft sich auf etwa 2000 Euro.

