Do, 11:32 Uhr
20.05.2010
Platz drei im Visier
Es geht noch einmal um einiges, wenn am Pfingstmontag um 14.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark vom Unparteiischen Carsten Östreich aus Sommeritz das letzte Heimspiel dieser Saison zwischen dem FSV Wacker 90 Nordhausen und dem SV 09 Arnstadt angepfiffen wird…
Wacker will unbedingt an die gute Auswärtsleistung vom vergangenen Spieltag in Heiligenstadt anknüpfen, wo ein sicherer 3:0-Sieg gelang. Das ist auch nötig, wenn der angestrebte dritte Tabellenplatz doch noch zurückerobert werden soll, den Arnstadt seit einer Phase schwächerer Nordhäuser Leistungen innehat. Dieser Bronzeplatz kann den Gästen aber bei einem eigenen Sieg nicht mehr streitig gemacht werden.
Wacker braucht jedoch nach Lage der Dinge unbedingt einen vollen Erfolg. Bei einem Remis wie im 2:2-Hinspiel (Bild von H. Dressler) bliebe der eine Punkt Vorsprung des SV 09 Arnstadt bestehen und dessen Vorteil, am letzten Spieltag Heiligenstadt zu Hause empfangen zu können, während Wacker nach Rudolstadt reisen muss. In dieser Konstellation liegt der größte Reiz dieses Pfingstduells am 29. Spieltag.
Der SV 09 (früher unter dem Namen Motor Rudisleben harter Nordhäuser Konkurrent) war zuletzt sehr erfolgreich. Am vergangenen Samstag schlug man Schlotheim/Mehrstedt mit 4:0.
Seit dem 21. Spieltag blieb Arnstadt nun schon ungeschlagen (6 Siege, 1 Remis). Während Wacker gegen Mannschaften der unteren Tabellenregion viele Punkte liegen ließ, holte der SV 09 gerade hier die Dreier, weshalb man heute in der Tabelle auch vor Nordhausen steht.
Die drittbeste Abwehr und der zweitbeste Angriff der Liga (Jens Lippert 20 Tore, 14 verschiedene Torschützen) sind besondere Markenzeichen der Gäste. Aber auch die robuste Gangart schmeckt nicht allen. Das führte dazu, dass Arnstadt den letzten Platz in der Fairplay-Wertung der Thüringenliga belegt. Im farbenfreudigen Hinspiel zückte der Schiedsrichter zweimal Rot und viermal Gelb.
Noch zwei andere Dinge sind von Bedeutung, wenngleich mehr statistischer Natur. Eine Frage für die Statistiker lautet nämlich: Wer schießt das nächste und damit das 300. Wacker-Tor in der Thüringenliga? Fällt es Montag schon oder erst in Rudolstadt. Oder gar erst in der nächsten Saison? Bisher steht der Verein bei 299:265 Treffern.
Auch wenn der Zuschauerrückgang in der gegenwärtigen Phase augenscheinlich ist, hat der FSV Wacker 90 Nordhausen im Spieljahr 2009/2010 noch immer die meisten Zuschauer in der Thüringenliga angelockt, hart bedrängt vom Aufsteiger Altenburg. Mit einem guten Besuch am Pfingstfeiertag kann dieser Spitzenplatz, der seit den Thüringenligazeiten am Kuhberg gehalten wird, Bestand haben. Das ist doch auch ein Grund für einen Pfingstausflug in den Albert-Kuntz-Sportpark.
Klaus Verkouter
Autor: nnzWacker will unbedingt an die gute Auswärtsleistung vom vergangenen Spieltag in Heiligenstadt anknüpfen, wo ein sicherer 3:0-Sieg gelang. Das ist auch nötig, wenn der angestrebte dritte Tabellenplatz doch noch zurückerobert werden soll, den Arnstadt seit einer Phase schwächerer Nordhäuser Leistungen innehat. Dieser Bronzeplatz kann den Gästen aber bei einem eigenen Sieg nicht mehr streitig gemacht werden.
Wacker braucht jedoch nach Lage der Dinge unbedingt einen vollen Erfolg. Bei einem Remis wie im 2:2-Hinspiel (Bild von H. Dressler) bliebe der eine Punkt Vorsprung des SV 09 Arnstadt bestehen und dessen Vorteil, am letzten Spieltag Heiligenstadt zu Hause empfangen zu können, während Wacker nach Rudolstadt reisen muss. In dieser Konstellation liegt der größte Reiz dieses Pfingstduells am 29. Spieltag.
Der SV 09 (früher unter dem Namen Motor Rudisleben harter Nordhäuser Konkurrent) war zuletzt sehr erfolgreich. Am vergangenen Samstag schlug man Schlotheim/Mehrstedt mit 4:0.
Seit dem 21. Spieltag blieb Arnstadt nun schon ungeschlagen (6 Siege, 1 Remis). Während Wacker gegen Mannschaften der unteren Tabellenregion viele Punkte liegen ließ, holte der SV 09 gerade hier die Dreier, weshalb man heute in der Tabelle auch vor Nordhausen steht.
Die drittbeste Abwehr und der zweitbeste Angriff der Liga (Jens Lippert 20 Tore, 14 verschiedene Torschützen) sind besondere Markenzeichen der Gäste. Aber auch die robuste Gangart schmeckt nicht allen. Das führte dazu, dass Arnstadt den letzten Platz in der Fairplay-Wertung der Thüringenliga belegt. Im farbenfreudigen Hinspiel zückte der Schiedsrichter zweimal Rot und viermal Gelb.
Noch zwei andere Dinge sind von Bedeutung, wenngleich mehr statistischer Natur. Eine Frage für die Statistiker lautet nämlich: Wer schießt das nächste und damit das 300. Wacker-Tor in der Thüringenliga? Fällt es Montag schon oder erst in Rudolstadt. Oder gar erst in der nächsten Saison? Bisher steht der Verein bei 299:265 Treffern.
Auch wenn der Zuschauerrückgang in der gegenwärtigen Phase augenscheinlich ist, hat der FSV Wacker 90 Nordhausen im Spieljahr 2009/2010 noch immer die meisten Zuschauer in der Thüringenliga angelockt, hart bedrängt vom Aufsteiger Altenburg. Mit einem guten Besuch am Pfingstfeiertag kann dieser Spitzenplatz, der seit den Thüringenligazeiten am Kuhberg gehalten wird, Bestand haben. Das ist doch auch ein Grund für einen Pfingstausflug in den Albert-Kuntz-Sportpark.
Klaus Verkouter



