Mo, 15:51 Uhr
30.08.2010
Parkplatz erhitzt Gemüter
"Welch ein Wahnsinn!", so beginnt eine Mail, die ein Leser der nnz geschickt hat. Darin protestiert der Mann gegen die Errichtung eine Parkplatzes auf der Hoffläche Hohekreuzstraße/Blödaustraße. Die nnz hat nachgefragt...
"Für einen überdimensioniert großen Parkplatz wird hier Wohnqualität zerstört. Auf der Hoffläche sollen 40 Parkplätze entstehen und in einer kleinen Ecke auch ein Spielplatz, wo sich Kinder inmitten Autos und deren Abgasen tummeln können.Wer denkt sich diesen Irrsinn aus? Wo einst grüne Hinterhofidylle war, soll eine Betonpiste entstehen", so die Vorwürfe des Absenders, dessen Name der nnz-Redaktion bekannt ist.
Die nnz hat bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft als Grundstückseigentümerin nachgefragt und folgendes Statement erhalten:
"Die Umgestaltung des Innenhofes Blödaustraße/Hohekreuzstraße stellt in jedem Fall, das ist uns natürlich bewusst, einen Eingriff in das Wohnumfeld der Anwohner dar. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft hat aber auch hier, wie bei jedem anderen Bauvorhaben, die Notwendigkeit unter Berücksichtigung aller Umstände und Interessen abzuwägen.
So befand sich auf dem Hof ein alter, teilweise baufälliger Garagenkomplex. Nach dem Abbruch dieser Garagen wurde die Fläche bisher als unbefestigter Parkplatz genutzt. Der Bedarf an PKW-Stellplätzen für Anwohner liegt bei aktuell 20 Anträgen. Aus diesem Bedarf und der Auflage aus der Baugenehmigung zur Sanierung des Gebäudes Taschenberg 59/60 (Sozialgericht) zum Nachweis von 20 Stellplätzen gemäß Stellplatzsatzung der Stadt Nordhausen, ergibt sich ein Gesamtbedarf von ca. 40 Stellflächen.
Ebenso ist der im Westteil des Hofes liegende Kinderspielplatz bei der Planung berücksichtigt worden. Der Spielplatz grenzt einseitig an den Anwohnerparkplatz und wird durch Begrünung und einen Zaun von diesem abgegrenzt, so dass die Kinder ungefährdet spielen können. Die Benutzung des Parkplatzes wird ausschließlich den vertraglichen Nutzern vorbehalten sein. Eine starke Frequentierung wie bei einer öffentliche Nutzung ist also nicht zu erwarten. Nach Fertigstellung der Straßenbauarbeiten wird im Herbst die Bepflanzung, einschließlich der Ersatzpflanzung für die entfernten Sträucher und Bäume, erfolgen."
Autor: nnz"Für einen überdimensioniert großen Parkplatz wird hier Wohnqualität zerstört. Auf der Hoffläche sollen 40 Parkplätze entstehen und in einer kleinen Ecke auch ein Spielplatz, wo sich Kinder inmitten Autos und deren Abgasen tummeln können.Wer denkt sich diesen Irrsinn aus? Wo einst grüne Hinterhofidylle war, soll eine Betonpiste entstehen", so die Vorwürfe des Absenders, dessen Name der nnz-Redaktion bekannt ist.
Die nnz hat bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft als Grundstückseigentümerin nachgefragt und folgendes Statement erhalten:
"Die Umgestaltung des Innenhofes Blödaustraße/Hohekreuzstraße stellt in jedem Fall, das ist uns natürlich bewusst, einen Eingriff in das Wohnumfeld der Anwohner dar. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft hat aber auch hier, wie bei jedem anderen Bauvorhaben, die Notwendigkeit unter Berücksichtigung aller Umstände und Interessen abzuwägen.
So befand sich auf dem Hof ein alter, teilweise baufälliger Garagenkomplex. Nach dem Abbruch dieser Garagen wurde die Fläche bisher als unbefestigter Parkplatz genutzt. Der Bedarf an PKW-Stellplätzen für Anwohner liegt bei aktuell 20 Anträgen. Aus diesem Bedarf und der Auflage aus der Baugenehmigung zur Sanierung des Gebäudes Taschenberg 59/60 (Sozialgericht) zum Nachweis von 20 Stellplätzen gemäß Stellplatzsatzung der Stadt Nordhausen, ergibt sich ein Gesamtbedarf von ca. 40 Stellflächen.
Ebenso ist der im Westteil des Hofes liegende Kinderspielplatz bei der Planung berücksichtigt worden. Der Spielplatz grenzt einseitig an den Anwohnerparkplatz und wird durch Begrünung und einen Zaun von diesem abgegrenzt, so dass die Kinder ungefährdet spielen können. Die Benutzung des Parkplatzes wird ausschließlich den vertraglichen Nutzern vorbehalten sein. Eine starke Frequentierung wie bei einer öffentliche Nutzung ist also nicht zu erwarten. Nach Fertigstellung der Straßenbauarbeiten wird im Herbst die Bepflanzung, einschließlich der Ersatzpflanzung für die entfernten Sträucher und Bäume, erfolgen."




