Mi, 17:17 Uhr
29.12.2010
Feuerwehren kooperieren
Zwei Feuerwehren aus dem Landkreis Nordhausen wollen enger zusammenarbeiten. Wer da mit wem was machen will, das hat die nnz erfahren...
Bucholz´ Bürgermeisterin Monika Wüstemann unterzeichnete heute im Gebäude der Berufsfeuerwehr mit Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (2.v.r.) die Zweckvereinbarung der beiden Feuerwehren. Mit dabei der Führer der Buchholzer Feuerwehr, Kreisbrandmeister Thomas Gerlach (links), und Gerd Jung, der Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, (rechts)
Wenn es um Leib und Leben geht, darf es keine Gemeindegrenzen geben. Deshalb schließen wir diese Kooperation unserer Feuerwehren. Das sagte heute Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), als er mit seiner Buchholzer Amtskollegin Monika Wüstemann eine Zweckvereinbarung zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz und der Nordhäuser Feuerwehr unterzeichnete. Und diese Vereinbarung stellt das auf eine offizielle Grundlage, was den Menschen in unsere Region am schnellsten die Hilfe organisiert, wenn sie in einer Notlage sind. Aufgrund der zentralen Lage unseres Ortes ist unsere Feuerwehr auch gern bereit, den Menschen in den Ortsteilen der Stadt zu helfen, sagte die Buchholzer Bürgermeisterin.
In der Vereinbarung ist u.a. geregelt, dass die Kameraden der Buchholzer Feuerwehr in Nordhausens Ortsteilen Steigerthal, Petersdorf, Stempeda oder Rodishain automatisch mit zum Einsatz gerufen werden. Somit kann die gesetzliche Einsatzgrundzeit von 10 Minuten immer auch in den entfernten Ortsteilen der Stadt sichergestellt werden und es gilt allein die Regel wer zu erst da ist, hilft sofort, denn im Brandfall oder bei einem Unfall zählt jede Minute, sagte Jendricke. Die Buchholzer Kameraden wiederum können von den Fortbildungen und Schulungen der Nordhäuser Berufsfeuerwehr profitieren und im Brandfall auch auf die gesamte Technik der städtischen Feuerwehren zurückgreifen. So waren unsere Kameraden jüngst beim Fahrsicherheitstraining der Berufsfeuerwehr schon dabei, so Frau Wüstemann.
Die Zusammenarbeit habe auch in der Vergangenheit schon Bewährungsproben gehabt. Bei den zahlreichen Verkehrsunfällen auf der Straße zwischen Nordhausen und Buchholz kooperieren wir bereits. Auch beim großen Brand eines Wohngebäudes in Rodishain im Frühjahr dieses Jahres haben wir gemeinsam gearbeitet, wie auch bei den Brandeinsätzen in Herrmannsacker. Daher hat die Stadt auch eine solche Vereinbarung der Gemeinde Herrmannsacker angeboten, welche dann im nächsten Jahr unterzeichnet werden soll, sagte Matthias Jendricke.
Im neuen Jahr sollen nun aufgrund der Zweckvereinbarung für diesen östlichen Stadtbereich auch ein neuer Alarmierungsplan erarbeitet werden, in dem die Buchholzer Feuerwehr und die Freiwilligen Ortsteilfeuerwehren der Stadt gleichrangig zum Einsatz gerufen werden. Viele denken immer wir regeln alles allein mit unserer Berufsfeuerwehr, dabei kommt gerade in unseren Ortsteilen den Freiwilligen Feuerwehren eine große Bedeutung zu, da sie in entfernten Bereichen der Stadt schneller vor Ort sein können bzw. die Berufsfeuerwehr bereits in einem anderen Einsatz eingebunden sein kann, machte Jendricke klar.
Die Stadt Nordhausen hat neben der Berufsfeuerwehr noch 14 weitere Freiwillige Stadtteil- bzw. Ortsteilfeuerwehren, welche gemeinsam den Brandschutz in der Stadt sicherstellen und dies auch in der kommenden liegenden Silvesternacht.
Autor: nnzBucholz´ Bürgermeisterin Monika Wüstemann unterzeichnete heute im Gebäude der Berufsfeuerwehr mit Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (2.v.r.) die Zweckvereinbarung der beiden Feuerwehren. Mit dabei der Führer der Buchholzer Feuerwehr, Kreisbrandmeister Thomas Gerlach (links), und Gerd Jung, der Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, (rechts)
Wenn es um Leib und Leben geht, darf es keine Gemeindegrenzen geben. Deshalb schließen wir diese Kooperation unserer Feuerwehren. Das sagte heute Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), als er mit seiner Buchholzer Amtskollegin Monika Wüstemann eine Zweckvereinbarung zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz und der Nordhäuser Feuerwehr unterzeichnete. Und diese Vereinbarung stellt das auf eine offizielle Grundlage, was den Menschen in unsere Region am schnellsten die Hilfe organisiert, wenn sie in einer Notlage sind. Aufgrund der zentralen Lage unseres Ortes ist unsere Feuerwehr auch gern bereit, den Menschen in den Ortsteilen der Stadt zu helfen, sagte die Buchholzer Bürgermeisterin.
In der Vereinbarung ist u.a. geregelt, dass die Kameraden der Buchholzer Feuerwehr in Nordhausens Ortsteilen Steigerthal, Petersdorf, Stempeda oder Rodishain automatisch mit zum Einsatz gerufen werden. Somit kann die gesetzliche Einsatzgrundzeit von 10 Minuten immer auch in den entfernten Ortsteilen der Stadt sichergestellt werden und es gilt allein die Regel wer zu erst da ist, hilft sofort, denn im Brandfall oder bei einem Unfall zählt jede Minute, sagte Jendricke. Die Buchholzer Kameraden wiederum können von den Fortbildungen und Schulungen der Nordhäuser Berufsfeuerwehr profitieren und im Brandfall auch auf die gesamte Technik der städtischen Feuerwehren zurückgreifen. So waren unsere Kameraden jüngst beim Fahrsicherheitstraining der Berufsfeuerwehr schon dabei, so Frau Wüstemann.
Die Zusammenarbeit habe auch in der Vergangenheit schon Bewährungsproben gehabt. Bei den zahlreichen Verkehrsunfällen auf der Straße zwischen Nordhausen und Buchholz kooperieren wir bereits. Auch beim großen Brand eines Wohngebäudes in Rodishain im Frühjahr dieses Jahres haben wir gemeinsam gearbeitet, wie auch bei den Brandeinsätzen in Herrmannsacker. Daher hat die Stadt auch eine solche Vereinbarung der Gemeinde Herrmannsacker angeboten, welche dann im nächsten Jahr unterzeichnet werden soll, sagte Matthias Jendricke.
Im neuen Jahr sollen nun aufgrund der Zweckvereinbarung für diesen östlichen Stadtbereich auch ein neuer Alarmierungsplan erarbeitet werden, in dem die Buchholzer Feuerwehr und die Freiwilligen Ortsteilfeuerwehren der Stadt gleichrangig zum Einsatz gerufen werden. Viele denken immer wir regeln alles allein mit unserer Berufsfeuerwehr, dabei kommt gerade in unseren Ortsteilen den Freiwilligen Feuerwehren eine große Bedeutung zu, da sie in entfernten Bereichen der Stadt schneller vor Ort sein können bzw. die Berufsfeuerwehr bereits in einem anderen Einsatz eingebunden sein kann, machte Jendricke klar.
Die Stadt Nordhausen hat neben der Berufsfeuerwehr noch 14 weitere Freiwillige Stadtteil- bzw. Ortsteilfeuerwehren, welche gemeinsam den Brandschutz in der Stadt sicherstellen und dies auch in der kommenden liegenden Silvesternacht.



